Krankengeschichte eines Simulanten (Elektrosensibilität)

Kuddel, Sonntag, 23.03.2008, 13:21 (vor 4131 Tagen) @ helmut
bearbeitet von Kuddel, Sonntag, 23.03.2008, 15:11

Der Vergleich zwischen GSM und DECT "hinkt".
Bei gleichem gemessenen Spitzenwert ist die zeitlich gemittelte Leistung des DECT-Stations-Signals im Vergleich zu einem GSM-Organisationskanal ca Faktor 100 niedriger.

Für die "Thermische Wirkung" mag dies hinkommen.

Falls es wirklich Wirkungen auf z.B. Nerven, Psyche usw gibt, dann zählt in erster Linie die "Spitze der Nadel", der Vergleich mit einem Stroboskop mag dies verdeutlichen.

Oh, Helmut klingt wie Wuff und es scheint er kennt das Wirkmodell, nach welchem alle bisher vergeblich suchen ?
Den Vergleich mit dem Stroboskop müssen Sie mir näher erklären, Wuff hat an dieser Stelle immer gekniffen.
Nevenzellen haben in ihrer Reaktion ein Tiefpaßverhalten mit einer Zeitkonstante im Millisekundenbereich. Somit wirken Pulse mit einer kürzeren Dauer schwächer, als längere Pulse, was das Wufmut'sche Wirkmodell nicht gerade stützt.

Nach landläufiger Lehre ist die Pulsung für die Wirkungen verantwortlich, die ist bei einem DECT wesentlich markanter.

Können Sie mir eine seriöse Quelle nennen, in welcher die "landläufige Lehre" dokumentiert ist ?
Es ist nicht etwa dieseQuelle gemeint ?

Bei einem Mobilfunkmast mit mehreren Sendeantennen geht die "Pulsung" nicht mehr von 0 auf 100 % sondern vielleicht von 80 auf 100 % oder noch weniger. Wenn mehrere Netzbetreiber mit Antennen in gleicher Richtung arbeiten werden die "Nullstellen" eines GSM Signales fast vollständig aufgefüllt. Von einer Pulsung des Summenpegels kann man in den meisten Fällen sowieso nicht mehr sprechen.

Von Nullstellen habe ich bisher nur im Zusammenhang mit Antennendiagrammen und Filtern gehört, vermutlich meinen Sie hier die "guard-space" im TDMA Rahmen.
Ich hatte bisher angenommen, daß die Basistationen untereinander zeitlich synchronisiert sind, um ein Handover sicher zu stellen. Ich nehme an, daß dies über GPS Frequenznormale oder eine Art PCM -Rahmen-Takt der Vermittlungsstelle (per Kabel oder per Richtfunk)passiert.
Damit würden verschiedene BS zwangsweise synchron pulsen...
Zudem ist es zumindest bei uns in der Gegend selten, daß sich 2 Betreiber einen Standort teilen. Je nach Stadtteil empfängt man mal das eine Netz besser, mal das andere...

Die Geräusche in den "Meßempfängern" kommen von der Demodulation der einzelnen Signale, das Summensignal aller Signale zusammmen, das auf den Körper wirkt, hat mit diesem Geknarre wenig bis gar nichts zu tun.

Es ist m.M.n. genau anders herum, die üblichen Baubiologen-"Meßempfänger" sind breitbandig und demodulieren die Hüllkurve des Summensignals und gerade nicht die Einzelsignale. Allderdings ist das "Geknarre" der Geräte nicht geeicht, sondern der Nutzer kann nach Belieben am Lautstärkeregler drehen.

Am besten, jeder hängt sich ein 1mW ISM-CW Senderchen um den Hals. Dieses reduziert durch Überlagerung die gefährliche Pulsung externer Signale auf ein Minimum. ;-)

K


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