Warum es keinen einheitlichen Weg geben kann (Elektrosensibilität)

Doris @, Freitag, 21.03.2008, 23:11 (vor 4106 Tagen) @ Fee

Kennen Sie das Mobilfunktagebuch von Frau Dr. Ederstein?

Das ist genau so eine Situation, wo ich emotional zwischen die Fronten komme, vielleicht auch bei Ihnen, aber auch bei den ES, mit denen ich ab und zu Kontakt habe und die hier auch mitlesen. Aber ich werde Ihnen antworten.
Ich kenne das Tagebuch von Frau Eder-Stein.
Was mir auffällt.
Es seien die höchsten Werte, die jemals in einer deutschen Wohnung gemessen wurden
Ich hätte gerne Zahlen, an denen kann ich mich orientieren. Ich glaube, dass es vorgeschädigte Menschen gibt, die bereits auf ganz niedrige Werte reagieren, denen kann m.E. sehr schlecht geholfen werden und es gibt Wohnungen, in denen hohe WErte sind, die nicht sein müssen und hier kann vermutlich auch Abhilfe geschaffen werden. Die Intensität spielt eine Rolle, davon bin ich fest überzeugt.

Frau Eder-Stein ist zusätzlich an MCS erkrankt, also kommt eine Vorbelastung dazu.
Außerdem hat sie anscheinend eine derart hohe Belastung, die vermutlich nur in wenigen Wohnungen so vorkommt, zumal sie 70 m von einer Antenne entfernt wohnt, während derzeit 70 % der deutschen Haushalte außerhalb des 300 m Radius zu einer Antenne wohnen.
M.E. lebt Frau Eder-Stein sehr ungünstig, kann aber nicht als typisches Beispiel herangezogen werden, dass Belastungen durch Antennen krank machen, da vermutlich nur ein geringer Prozentsatz genau dieser Situation ausgesetzt ist.

Die Studie von Hutter et al finden Sie hier: Und diejenige von Abdel Rassoul hier:

Es handelt sich um Befindlichkeitsstörungen, die ich nicht abstreiten möchte. M.E. sind diese typischen Befindlichkeitsstörungen immer sehr schwer in Zusammenhang mit der nahen Mobilfunkantenne zu bringen.Derartige Studien sind immer angreifbar. Ich würde es wesentlich aussagekräftiger finden, wenn es Veränderungen im Körper wären, die man messen könnte.

Beim Handytelefonieren handelt es sich um ein eigenverantwortlich eingegangenes Risiko und eine Kurzzeitbelastung, während es sich bei den Mobilfunkantennen um ein flächendeckendes aufgezwungenes Risiko ohne Ausweg und um eine Langzeit-Dauer-Belastung handelt.

Das eigenverantwortlich eingegangene Risiko betrifft ja strenggenommen nicht nur den Telefonierenden selber, sondern zwangsläufig auch all die Menschen die sich um diesen Telefonierenden herum bewegen. Wie oft sieht man junge Mütter, die an der einen Hand ihr Kind haben und am Ohr das Handy. Dieses Kind wird übrigens auch "unfreiwillig" zwangsbestrahlt, weil die Mutter sich entweder nicht für dieses Thema interessiert oder nicht informiert ist. Jeder Betroffene, der noch im normalen Leben integriert ist, bekommt durch die Handytelefonierer mehr ab als evtl. durch eine Basisstation. Und wenn das Netz schlecht ist, was die Sendemastgegner ja billigend in Kauf nehmen, ist die Belastung durch die handytelefonierende Bevölkerung noch größer. Sie können die beiden Sachen nicht so einfach trennen.

Wenn Sie mehr Mobilfunkantennen aufgestellt sehen wollen, damit der Handytelefonierer weniger Strahlung abkriege, dann werden die Täter geschützt,

Nur wenige Menschen haben kein Handy. ES denke ich eher nicht. Wieviel ES es gibt, weiß man nicht. Sendemastgegner gibt es viele, die sich vor der Belastung durch eine geplante Antenne schützen wollen und den Mitstreitern weis machen wollen, dass auch sie und ihre Kinder geschützt werden sollen durch das Verhindern der Antenne. Sie wissen selber, wieviele derartige BIs nichts gegen Handys haben, aber.... Die meisten benutzten selber ein Handy. Diese Sendemastgegner sind für mich genau die gleichen Täter, denn für deren Handy braucht man genau so eine Antenne, wie für die der Desinteressierten. Jeder Handynutzer soll und muss eine Antenne in Kauf nehmen (sie muss ja nicht gerade ein paar Meter vor seinem Schlafzimmer stehen) Und wie schon erwähnt, die Mitstreiter würden rapide sinken, wenn sie mit ihrer Unterschrift gegen den Masten gleichzeitig ihr Handy abgeben müssten.

und wenn es um den Schutz der Handytelefonierer geht, sollten vor allem die UMTS-Handys eingeschränkt werden wegen der 10 x genschädigenderen Wirkung gegenüber GSM.

Hat Dr. Prof. A. in "in vitro" festgestellt, vom "in vivo" Beweis sind wir noch ein großes Stück entfernt und reproduziert ist es dann auch noch lange nicht. Also kann das momentan lediglich als Hinweis angesehen werden, zu was anderem reicht es nicht und das wissen Sie auch.

Die Regierung wird den Netzbetreibern weiterhin jede Geschäftsidee durchwinken wie z.B. Long Term Evolution.

Woher wissen Sie, dass Long Term Evolution Ihrer ES ebenfalls zum Verhängnis wird? Auch Dr Scheingraber kündigte die neuen Technologien schon so unheilvoll an, das kann doch bei den Betroffenen nichts anderes auslösen als schon jetzt große Angst davor.

Weshalb sollte sie denn auch Minderheiten schützen oder etwas für uns tun, die Wirtschaftsinteressen sind viel stärker als die Menschenrechte, Steuern müssen wir trotzdem zahlen und wir haben zuwenig Druckmittel.

Wir haben deshalb keine Druckmittel, weil wir keine Fakten liefern können. Also müsste man über einen Strategiewechsel nachdenken, wie belastbare Fakten geliefert werden können. Dass die ganzen Behörden nicht gleich jubilieren werden, muss jedem klar sein, die Fakten müssen erdrückend, belastbar und nicht angreifbar sein. Solange die ARbeiten von manchen Akteuren noch so angreifbar sind, wie hier und in anderen Foren immer wieder aufgezeigt wird, sind wir da noch weit davon entfernt.

Wenn die Bewohner ihre Dächer und Grundstücke nicht mehr hergeben, dann können wir dieses masslose Aufrüsten blockieren.

Das gelingt in kleineren Orten oder dort wo BIs sich stark machen.

Auch wenn Kla Kla mir aus welchen Gründen auch immer den Widerstand nicht glauben will, gibt es auch zahlreiche Gemeindeinitiativen gegen das masslose Aufrüsten.

In Ihrem Umfeld denke ich schon, da Ihr dort aktiv seid, aber KlaKla kommt ja soviel mir bekannt ist auch dem Münchner Raum, da gibt es diesen Widerstand eben nicht in dem Ausmaß. Die meisten Menschen bewerten das, was sie selber in ihrem Umfeld erleben, das ist doch normal.

Oh weh, weiss man schon etwas über die Standorte der WiMAX-Antennen?

Darüber bin ich nicht informiert.

Oh weh, anscheinend reiben Sie sich vor allem im Zusammenhang mit Ihrer BI auf.

Im Zusammenhang mit meiner BI reibe ich mich gar nicht auf, ich bin hier im Netz wesentlich aktiver als in meiner BI. Meine BI arbeitet vorwiegend mit 2 G Argumenten. Reibungspunkte gibt es mit einer anderen BI, die der 1. Generation angehören. Wir machen ihnen durch unsere Aussage, dass wir das "grundsätzliche" Bekämpfen eines "jeden Sendemasten" nicht in unserem Programm haben, ihre Aufklärungsarbeit kaputt.... werfen sie uns vor

Tags:
Befindlichkeitsstörung, EHS, MCS, Druck, Umdeutung


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