Was tat Dr. med. Waldmann-Selsam, um C. Häublein zu helfen? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 27.01.2016, 09:44 (vor 1391 Tagen) @ H. Lamarr

Frau Dr. Cornelia Waldmann-Selsam hat, ohne dass sie etwas davon weiß, Glück gehabt. Um Haaresbreite ist sie nämlich einer Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung entgangen.

Am 17. Februar 2013 verfasste Frau Waldmann-Selsam einen Nachruf auf Carsten Häublein. Darin schreibt sie:

Ich bin traurig und bedrückt, dass Pfarrer Häublein tot ist. Aber ich will jetzt all meine Kraft einsetzen, damit die Wahrheit über die Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit ans Licht kommt.

Über die kritischen letzten Monate des überzeugten Elektrosensiblen weiß die Ärztin unter anderem folgendes zu berichten:

Ab Juli 2012 hat sich sein Gesundheitszustand schlagartig extrem verschlechtert.
Immer wieder rief er ganz verzweifelt an und berichtete von unerträglichen Symptomen:
Zischen und Hämmern im Kopf, Denkunfähigkeit, Vibrieren, Herzrasen, Herzschmerzen, Luftnot, Hitze und Brennen des ganzen Körpers, völlige Antriebslosigkeit, starke Gefühlsschwankungen. Erst unter 8 Schichten Rettungsdecken oder im Wasser verschwänden die Symptome.

Darüber hinaus berichtete er, dass Blätter von Bäumen und Sträuchern innerhalb kurzer Zeit braun geworden seien und dass keine Vögel zu der Brombeerhecke voller Beeren kämen. Auch die Möwen würden nach frischem Pflügen das Gebiet schon nach 5 Minuten wieder verlassen.

Da im weiteren Umfeld verschiedene LTE-Sender in Betrieb gegangen waren, vermutete er einen kausalen Zusammenhang zwischen seinen Symptomen und der Inbetriebnahme von LTE.

Ich war ratlos.
Im August sagte er, dass er dieses Brennen, diese Hölle auf Erden, nicht überleben könne. Er bat mich, die Symptome aufzuschreiben und weiterzugeben.

In diesem Zeitraum informierten Betroffene aus verschiedenen Orten die Ärzteinitiative über eine Zunahme von Beschwerden. Es wurde besonders von Herzschmerzen, Druck auf dem Herzen, Brennen, Vibrieren und abnormer Müdigkeit berichtet.

Am 12.09.12 sandte Pfarrer Häublein eine Mail mit der Schilderung der Symptome.

Am 20.09.12 wandte sich die Ärzteinitiative an Ministerpräsident Seehofer mit der Bitte den Aufbau von LTE anzuhalten.
http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/informationen/erkenntnisse-und-studien/aerzte-schreiben-an-bay-ministerpraesidenten.html [die verlinkte Seite wurde Ende 2014 vom Netz genommen, Anm. Spatenpauli]

Am 25.09.12 meldete ich meinen Besuch bei Pfarrer Häublein an. Er sagte, dass er zu erschöpft sei, um Besuch zu empfangen.

Im Oktober und im November rief er mehrfach ganz verzweifelt an.

Anruf am 02.10.12:
Ich verrecke. Zischen und Hämmern im Kopf, Vibrieren, Herzrasen, Luftnot, der Körper ist heiß und brennt, starke Gefühlsschwankungen. Unter 8 Schichten Rettungsdecken verschwinden die Symptome. Wo will man noch hingehen? [...]

Das IZgMF stand zu jener Zeit in Kontakt mit einem Journalisten, der die Vorgänge aufmerksam mitverfolgte. Auf unsere Ankündigung, Dr. med. Waldmann-Selsam möglicherweise wegen unterlassener Hilfeleistung zu belangen, schrieb uns der Zeitungsmann:

Ich hätte von einer Anzeige reflexhaft abgeraten, aber dann las ich den Nachruf von Frau W-S, der Häublein seinen Suizid ja praktisch mehrfach angekündigt hatte. Dass der Frau Dr. med. keine andere Hilfeleistung eingefallen ist als die Forderung, den LTE-Ausbau zu beenden, das zeigt eine fast schon infernalisch bösartige Verblendung. Der Tatbestand der unterlassenen Hilfeleistung ist ja juristisch eng gefaßt, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass W-S sich nicht nur moralisch schäbig, sondern auch strafrechtlich angreifbar verhielt, wenn sie nach derart dringenden telefonischen Notrufen nicht auf der Stelle psychiatrische Soforthilfe organisiert hat.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
, Waldmann-Selsam, Aludecke, Vibrieren, Nachruf, Häublein, Herzrasen


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum