Tod eines Extrem-Elektrosensiblen (Allgemein)

Kuddel, Samstag, 23.02.2013, 21:56 (vor 2836 Tagen) @ H. Lamarr

Die wahre Ursache für den Tod des Pfarrers ist bislang reine Spekulation.

Geht man davon aus, daß der Pfarrer unter Depressionen litt, so hätte ihm vielleicht mittels kompetenter psychologischer Betreuung (die zugegebenermaßen nicht einfach zu finden ist) geholfen werden können.

Aber ich hatte gelesen, daß er es, wie die meisten anderen ES, kategorisch ablehnte in die "Psychoecke" gestellt zu werden und sein beratender Baubiologe sowie Frau Dr. W.S. und offenbar auch der Hansueli vom Verein Gigaherz haben diese Einstellung immer weiter und weiter genährt.

Ich habe mich beim Lesen der Oberammergau-Soap schon einige Male gefragt:
Ist es nicht seltsam, daß gleich zwei Extrem ES in Oberammergau "geboren" wurden und schließlich in den Wald flüchteten und daß immer ein bestimmter Baubiologe "mitwirkte" ?
Warum "entstehen" Extrem-ES oft in größerer Zahl in lokal sehr begrenzten Regionen?

Der Oberammergauer Baubiologe schrieb seinen Kunden ins Meßprotokoll:

Nachdem bei mir gehäuft telefonisch Klagen über Schlafprobleme und Befindlichkeitsstörungen, ... führte ich Mitte September Messungen der elektromagnetischen Strahlenbelastungen durch.
...
[Technikkauderwelsch]
...
"Es ist noch anzumerken, daß sich diese Modulationsfrequenz kaum abschirmen läßt und noch im letzten Kellerwinkel nachweisbar ist".

Wie mag der (physikalisch unsinnige) Schlußsatz wohl auf einen technischen Laien wirken ?
Könnte ein Laie es so interpretieren, daß man "der Strahlung" quasi auf Gedeih und Verderb schutzlos ausgeliefert ist und als Lösung nur nur eine Flucht in den Wald in Frage kommt ?

Sehr taktvoll. Hier wurde bezüglich der Konsequenzen baubiologischer Aktivität möglicherweise der mittlerweile verblichene Arzt Dr. S. aus München getoppt, der seinen besorgten Kunden aus Dresden und Eltern dreier Kinder nicht vorenthalten wollte, dass

nicht auszuschließen ist, dass die Kinder durch die Toxizität der Funkmaststrahlung an Leukämie erkranken .

... worauf eine ganze Familie in vorbildlicher Weise elektrosensibel wurde und schließlich ihr Haus verließ. Selbstverständlich medienwirksam dokumentiert, unterstützt durch die "lieben Mitstreiter", im Dienst der "guten Sache".

Wie dem auch sei, der bedauernswerte Pfarrer ließ sich, wie die Familie aus Dresden, ebenso bereitwillig als öffentlichkeitswirksames "Fallbeispiel" für die vermeindlich "gute Sache" benutzten, so daß der vielleicht rettende Schritt zu einer psychologischen Betreuung unterblieb. Möglicherweise hat er sich im letzen Moment, bestärkt durch den ständigen Kontakt zu seinen mitfühlenden Mitstreitern noch eingeredet, daß sein dokumentiertes Fallbeispiel bis zum Tod immerhin "der guten Sache" dienen würde.

Möge Pfarrer Häublein in Frieden ruhen, der sein Leben dem Dienst an der Kirche,seinen Mitmenschen und letzendlich der "guten Sache" widmete.

Mögen Hansueli, Frau W.S., Herr W.F., Herr W.M. und Konsorten, die Mitarbeiter von D.F. und der KoI und die übrigen Mitstreiter in sich gehen, so daß anderen ES, denen sie "helfen" wollen, ein solches Schicksal erspart bleibt.

K

Tags:
Depression, Instrumentalisierung, Oberammergau, Dresden


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