aus der Brauen Mottenkiste - Unterdrückte Minderheit (Allgemein)

KlaKla, Freitag, 22.03.2013, 09:20 (vor 2493 Tagen) @ H. Lamarr

Gut ein Jahr verwendete Wuff diese Keule und outet sich damit mVn als Phrasendrescher.

Dez. 2009
Es ging vielen wohl auch um die Eindämmung einer Bewegung (Islam), die Alleinvertretungs- und Allmachtansprüche mit Expansionsdrang (nach Mitteleuropa) und Unterdrückung (von Frauen, von Homosexuellen [das wurde hier auch schon im Zusammenhang mit einer anderen "Bewegung" besprochen], von "Ungläubigen") verbindet. Solchem Treiben muss auch eine freiheitliche Demokratie rechtzeitig Grenzen setzen, um die Freiheit der Mehrheit und die Freiheit der Unterdrückten innerhalb der Minderheit zu schützen.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=36713

Die Unterdrückung jeder Minderheit bedurfte seit je her für die Beruhigung des Gewissens der Spiesser einer wissenschaftlichen Begründung: Die Psychiatrie kooperierte bei der Vernichtung der Homosexuellen, die Theologie bei der Unterdrückung der Juden, und die Rassenlehre/Eugenik bei den Ausrottungsversuchen an den Sinti und Roma. Diese Wissenschaften haben die „wissenschaftliche“ Rechtfertigung dafür gegeben. Bei den „Elektrosensiblen“ übernimmt Bioelectromagnetics den Part des pseudowissenschaftlichen Alibis für die vollständige Entrechtung der Betroffenen.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=35204

Nehmen wir als Beispiel die Verfolgung homosexueller Mitbürger. Die Verfolger der Homosexuellen im Dritten Reich gründeten ihre Aktivitäten auf „wissenschaftliche“ Studien angesehener „Forscher“. Die auf diese Studien gestützte Homophobie wirkte noch weit über Nazizeit hinaus fort: Homosexuelle mussten noch lange nach 1945 aus Deutschland fliehen und emigrieren. Wer in seinem Umfeld die Homophoben etwas genauer beobachtet, der findet häufig, dass diese sehr oft selbst latent Homosexuelle sind, die für sich selbst fürchten, sie könnten durch die Nähe oder nur durch die reine Existenz von Homosexuellen ebenfalls homosexuell werden.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34386

Nach der Wannseekonferenz brauchte sich kein Jude mehr bei einer Behörde zu beschweren, er wolle nicht mach Osten migrieren, oder keiner brauchte zu fragen, warum sein Verwandter in der psychiatrischen Klinik medizinisch nicht versorgt werde. Diejenigen, die „wussten“, haben bei Reklamationen milde gelächelt, oder sie wurden, wenn das Opfer insistierte, grantig. Ihr Gewissen war rein, denn sie stützten sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse der Rassenlehre. Als die Homosexuellen zuerst gesellschaftlich und dann physisch vernichtet wurden, fragte keiner, ob die Homosexuellen wirklich schlechte Menschen seien, und ob die Wissenschaft (!) da nicht möglicherweise irre.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34075

Das sind alles so billige und widerliche Propagandatricks, auf die Millionen hereinfallen. Das erinnert an die Assoziationen, welche die Propaganda früher mit Filmchen zu Juden, Homosexuellen und Sintis bewirkt hat.

http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=29383

Sie sind einer derjenigen, welche "ES" durch angebliche unlautere Absichten wie Ergattern von Sozialversicherungshilfe durch Simulation als Kriminelle zu stigmatisieren versuchen. Die Juden, Homosexuellen und Sintis wurden in der Propaganda ebenfalls als Kriminelle dargestellt.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=29415

Die Homosexuellen wurden als kriminell betrachtet und behandelt. Homosexuelle Betätigung war strafbar. Es findet sich also keine Spur davon, dass die Homosexualität als naturgegebene Eigenschaft unstrittig war.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=29311

Wie hiess doch nicht der Film von Rosa von Praunheim, der viel zur Entkriminalisierung der Homosexuellen beitrug? "Nicht der (Homosexuelle) ("ES") ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt".
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=29313

Der Vergleich ist unverhältnismässig und daher geschmacklos, aber vielleicht fällt jemand ein besserer, feinfühligerer ein: Kein Arzt hat je den Befehl des Adolf H. gesehen, die Sinti und die Homosexuellen zu töten, die meisten wussten aber an wen sie solche Personen zu melden und zu verweisen hatten.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=28941

Gegenfrage: Kennt hier jemand einen Arzt, der damals einen Befehl des Adolf H. gelesen hat, die Ärzte hätten die Homosexuellen an die Behörden zu melden? Sie handelten dennoch wie von ihnen erwartet wurde, jedenfalls die meisten.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=28969

Man kann sich genau so fragen, weshalb früher auf homosexuell veranlagten Menschen herumgehackt wurde.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=26595

Nov. 2008
"ES" werden von den Nicht-"ES" heute so behandelt, wie früher die Homosexuellen von den Nicht-Homosexuellen. Mittels Psychiatrisierung werden die "ES" heute zu Geisteskranken mit Heilungsbedarf erklärt, - und hier erst kommt die Gleichsetzung - wie es früher mit den Homosexuellen gemacht wurde. Für beides wurden "wissenschaftliche" Werke beigezogen.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=26633

Im Jahr 2001 sagte Klaus Wowereitt: Ich bin schwul und das ist auch gut so. :ok:

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Schwadronieren, Anonymling, NS-Opfer, Kriminelle, Opferidentitätsstärkung


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