Behauptung von Dr. Schmidt (Elektrosensibilität)

Doris @, Freitag, 15.06.2007, 23:16 (vor 5646 Tagen) @ Fee

Wenn die Testbedingungen nicht auf die Beobachtungen der Elektrosensiblen entsprechen, kann ein Scheinfalsches Resultat entstehen. Aus den Ergebnissen der Tests hätte Frau Kaul auch den Schluss ziehen können, dass Kurzzeitversuche in mehreren Durchgängen ungenügend sind zur Feststellung von Elektrosensiblen. Obwohl sie Herr Schmidt auf einen entsprechenden Vorbehalt hingewiesen hat, hat sie solche Tests durchführen lassen mit der Schlussfolgerung der psychischen Fehlbelastung. Da kann ich mir schon die Frage nach den Gründen stellen, weshalb sie so gehandelt hat und ihre Aussage noch öffentlichkeitswirksam in einem Fernsehauftritt geäussert hat.

Was mir einfach komisch erscheint, es haben sich ja nun doch 48 Probanden, die angeben elektrosensibel zu sein für diese Studie gemeldet. Der Versuchsaufbau war ja schon vorher bekannt (wie aus den Diskussionen aus dem Jahr 2004 hier im Forum hervorging). Der Kontakt eines nahen Handys mit einer Dauer von 10 Minuten wurde von diesen 48 Probanden sicherlich im täglichen Leben schon mehrfach erlebt und ich kann mir schon vorstellen, dass doch ein Teil dieser 48 Probanden im Vorfeld diese Frage ob sie ein nahes Handy spüren, entschieden mit ja beantwortet hätten, sonst hätten sie sich ja nicht für so einen Test angemeldet. Oder habe ich ein falsches Denkmuster? Ich denke auch, dass den 48 Probanden auch bekannt war, was im Großen und Ganzen auf sie zukommen würde und ich bin mir recht sicher, dass diese davon ausgingen, dass sie sicher eine Reaktion zeigen würden.
Auch wenn Charles weiter oben schreibt, dass es unterschiedliche Formen der Reaktion gibt, macht es doch schon nachdenklich, dass anscheinend überhaupt keiner dieser 48 Probanden weder auf Hochfrequenz noch auf Niederfrequenz reagiert hat.


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