Versuche zur Elektrosensibilität (Elektrosensibilität)

Doris @, Donnerstag, 14.06.2007, 23:37 (vor 5647 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Doris, Freitag, 15.06.2007, 00:23

Da ich, wie unten bereits geschrieben, den kurzen Beitrag aufgenommen habe, zitiere ich jetzt die wichtigsten Aussagen, so arg viel war es nicht. Die Originalzitate (auch die des Berichterstatters Ralf Körber) sind kursiv geschrieben.

Zuerst wurden die drei Bürgerwellen Mitglieder vorgestellt und ihre Leiden, die sie auf die EMF zurückführen. Dann wurde die Frage in den Raum gestellt, ob solche Elektrosensiblen eine krankmachende Strahlung von Handys und Elektrogeräten beweisen.

Danach wurde die Psychologin Gerlinde Kaul vorgestellt, die der Sache auf den Grund gehen wollte.

Frau Kaul:
Es war sehr schwer Teilnehmer zu finden, das hatte ich mir einfacher vorgestellt. Ich musste sehr viele Vorbehalte ausräumen, die meisten Vorbehalte gab es dadurch, dass ES meinten wir würden gesponsert und wir würden ein Ergebnis produzieren, was der Mobilfunkindustrie genehm wäre.

Letzlich folgen 48 ES Frau Kaul in die LAbore der Behörde mit der Zusage anonym zu bleiben. (deshalb die MAske)

Versuchserklärung. (Handyaufbau vor dem Gesicht, Ankreuzen auf dem Fragebogen etc.)
Das Handy wurde per Fernsteuerung aus einem anderen Zimmer ein- und ausgeschaltet durch eine Kollegin, so dass er der PRoband nicht sieht. Innerhalb einer STunde wurde das Handy dreimal für je 10 Minuten aktiviert.alle 10 Minuten musste der PRoband ankreuzen, ob er ein Funksignal wahrgenommen hat.
ERgebnis: Kein Elektrosensibler kommt über einen Zufallstreffer hinaus, keiner erkennt, was er im Alltag zu fühlen glaubt.

Anschließend kamen Weber/Zwerenz und Schmidt ins Bild, die an der Studie nicht teilgenommen haben, sie lehnen die Blindmethode ab.

Hr. Schmidt:
Ich halte mich da eher an den Ansatz den die Russen und die im Ostblock gemacht hatten und die weniger Geld hatten, die alles interdisziplinär machen mussten mit Ärzten, Biologen und Biomedizinern und Physikern, so dass man wirklich das komplexe gesamte Bild hat und von verschiedenen Richtungen draufschauen kann.

Dann kommt wieder Frau Kaul mit der Probandin, der dann die Elektroden an der Handinnenflächen befestigt wurden.

Die streng wissenschaftlicha aufgebaute Berliner Studie prüft auch die körperlich gesteuerten Reaktionen der Elektrosensiblen. Bei jeder Reizung verändert sich beim Menschen der Handschweiß und damit die Leitfähigkeit auf der Haut. Wie reagiert der Körper eines ES auf ein Funksignal? Ändert sich die elektrische Leitfähigkeit?
Kein einziger PRoband zeigte eine zuverlässige körperliche Reaktion.
Den Wissenschaftler ging es darum die Wahrnehmung von Handys zu prüfen., Paralellen zu Sendemasten lassen sich nur eingeschränkt herstellen.

Hannelore Neuschulz (hat die Studie mit begleitet)
Es ist schwierig die Felder einer Basisstation und eines Handys zu vergleichen, weil sich Signaleigenschaften, Sendedauer und Abstand unterscheiden. Aber man könnte sagen, dass das Feld einer Basisstation wesentlich schwächer ist als das Feld,was wirhier mit dem Handy hatten.


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