Behauptung von Dr. Schmidt (Elektrosensibilität)

Fee, Freitag, 15.06.2007, 22:29 (vor 4507 Tagen) @ H. Lamarr

Herr Schmidt hat keine Behauptungen aufgestellt ...

Doch, hat er. Hier der Originaltext: "Ich selbst bin leicht elektrosensibel und reagiere mit stechenden Ohrenschmerzen (je nach Abstand) auf Handytelefonate die näher als ca. 50 cm an meinem Kopf stattfinden."

Quelle: Hintergründe zum Forschungsprojekt der BAuA über Elektrosensibilität

Danke für den Link zu einer früheren Aussage von Dr. Schmidt. Er äußerte jedoch schon damals die Vorbehalte gegenüber dem Test: Meine Frage, ob diese 10 Minuten ausreichend seien, damit der Organismus wieder in sein Ruhepotential komme, konnte sie nicht beantworten (ich weiß von mir, dass die Körperreaktion erst nach dem Einsetzen der Bestrahlung beginnt, also verzögert, aber dann längere Zeit nach dem Absetzen der Bestrahlung fortdauert).
Wenn die Testbedingungen nicht auf die Beobachtungen der Elektrosensiblen entsprechen, kann ein Scheinfalsches Resultat entstehen. Aus den Ergebnissen der Tests hätte Frau Kaul auch den Schluss ziehen können, dass Kurzzeitversuche in mehreren Durchgängen ungenügend sind zur Feststellung von Elektrosensiblen. Obwohl sie Herr Schmidt auf einen entsprechenden Vorbehalt hingewiesen hat, hat sie solche Tests durchführen lassen mit der Schlussfolgerung der psychischen Fehlbelastung. Da kann ich mir schon die Frage nach den Gründen stellen, weshalb sie so gehandelt hat und ihre Aussage noch öffentlichkeitswirksam in einem Fernsehauftritt geäußert hat.

Tags:
, Kaul, Schmidt, Verzögerung


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