"Wissenschaftler" warnen vor 5G-Funktechnologie (Allgemein)

KlaKla, Mittwoch, 20.09.2017, 15:12 (vor 334 Tagen)

[Hinweis Moderator: Titel geändert am 21.09.2017]

Wie immer zu spät, haben Mobilfunkgegner 5G-Mobilfunktechnologie entdeckt und fordern nun ein Moratorium. Aufgelegt wurde dieser angeblich von Hardell und dem em. Rainer Nyberg aus Finnland. In Umlauf bringt Diagnose-Funk den Appell.

Zu den Unterzeichnern des Appells gehören lt. Diagnose-Funk:
01. Adlkofer Franz X. (geb. 1935)
02. Aschermann Christine
03. Bergmann Wolf (geb. 1943)
04. Frentzel-Beyme Rainer (geb. 1939) mit Eintrag bei Psiram
05. Breunig Helmut
06. Buchner Klaus (geb. 1941)
07. Eger Horst
08. Hecht Karl (gb. 1924), mit Eintrag bei Psiram
09. Hensinger Peter (geb. 1948)
10. Kern Markus (geb. 1961)
11. König Florian M.
12. Leute Andrea
13. Ludwig Peter (geb. 1962)
14. Mast Willi (geb. 1948)
15. Mutter Joachim (geb. 1967), mit Eintrag bei Psiram
16. Teuchert-Noodt Gertraud
17. Ohnsorge Peter (geb. 1942)
18. Richter Karl (geb. 1936), Psiram
19. Scheingraber Claus (geb. 1947), Psiram
20. Waldmann-Selsam Cornelia (geb. 1951), mit Eintrag bei Psiram
21. Thiede Werner (geb. 1955)
22. Walach Harald (geb. 1957), mit Eintrag bei Psiram
23. Warnke Ulrich (geb. 1945), mit Eintrag bei Psiram
24. Wilke Isabel
25. Zais Ortwin

Schwindet die Unterstützung der lieben Mitstreiter?
Angst vor Elektrosmog: Mediziner als Multiplikatoren

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Appell 5G-Moratorium: Biete Stuss, suche "nützliche Idioten"

spatenpauli @, München, Mittwoch, 20.09.2017, 21:54 (vor 333 Tagen) @ KlaKla

Wie immer zu spät, haben Mobilfunkgegner 5G-Mobilfunktechnologie entdeckt und fordern nun ein Moratorium. Aufgelegt wurde dieser angeblich von Hardell und dem em. Rainer Nyberg aus Finnland. In Umlauf bringt Diagnose-Funk den Appell.

Das schwedische Original dieses albernen Appells gibt es <hier>, dort sind auch die Nachzügler mit drin, die bei den diversen Fremdsprachenübersetzungen fehlen.

Eine unautorisierte englische Übersetzung (Stand: 10. August) gibt es <hier>.

Wie immer ist bei solchen auffallend dummen Aktionen der Weg das Ziel, keiner der Unterzeichner dürfte im Ernst daran glauben, mit dem Papierchen 5G auch nur eine Millisekunde aufhalten zu können. Deshalb ist die bis spätestens 31. Oktober eingeforderte Reaktion der EU, egal wie diese ausfällt, völlig belanglos. Die Truppe will mit ihren verschrobenen Ideen lediglich mal wieder in die Medien kommen, um den Schwund an "nützlichen Idioten" auszugleichen, die das ständige Alarmgeläut der Wortführer satt gehabt und die Anti-Mobilfunk-Szene, der sie einst laut beigetreten sind, still und leise verlassen haben.

Die Glöckner sind seit zehn oder 15 Jahren, von ein paar Eintagsfliegen abgesehen, stets dieselben Personen, in aller Regel Ruheständler mit einer Spätkarriere als selbsternannte Elektrosmog-Volksaufklärer. Diese Leute sind hinlänglich bekannt und deshalb verbrannt, junge rücken so gut wie keine nach und deshalb muss die Anti-Mobilfunk-Szene um jeden Preis akquirieren, will sie in zehn Jahren nicht genauso tot sein, wie diverse Unterzeichner ihres jüngsten Appells.

Hintergrund
Weltweit 40 bis 55 wegen Mobilfunk besorgte Wissenschaftler
EMF-Appell: M. Blank + 195 Kollegen appellieren an WHO und UN

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Ein Köder für "nützliche Idioten"

KlaKla, Donnerstag, 21.09.2017, 08:55 (vor 333 Tagen) @ spatenpauli

Wie immer ist bei solchen auffallend dummen Aktionen der Weg das Ziel, keiner der Unterzeichner dürfte im Ernst daran glauben, mit dem Papierchen 5G auch nur eine Millisekunde aufhalten zu können. Deshalb ist die bis spätestens 31. Oktober eingeforderte Reaktion der EU, egal wie diese ausfällt, völlig belanglos. Die Truppe will mit ihren verschrobenen Ideen lediglich mal wieder in die Medien kommen, um den Schwund an "nützlichen Idioten" auszugleichen, die das ständige Alarmgeläut der Wortführer satt gehabt und die Anti-Mobilfunk-Szene, der sie einst laut beigetreten sind, still und leise verlassen haben.

An die EU richten sie ihren Appell! Upsala, dass ist doch keine natürliche Person. Ein Indiz für deine Schlussfolgerung. Nur ein stinkenden Wurm, der als Köder für nützliche Idioten ausgelegt ist. Und es keimt der Verdacht, Diagnose-Funk geht das Material aus. Nur größer oder gar widerstandsfähiger wird die Seifenblase nicht.

Vor Jahren noch übernahmen besorgte Bürger derartige Aufrufe und übergaben ihre Unterschriftenlisten an Gemeinde/Stadträte damit dies in ihrem Interesse die drohende Gefahr abwehren. Auch heute noch wird so agiert, wie man hier sehen kann. Das die Intellektuellen Funkgegner hier ein ganz anderes Ziel verfolgen erkennen die Besorgten nicht sofort da sie sich in einem Ausnahmezustand befinden. :no:

Und ja, da sind mir doch glatt vier Deutsche Mitzeichner ausgekommen. Der Elektrosensible Babilon Mario, der Homöopath Lion Martin der schon 2002 den Freiburger Appell mit zeichnete aber ansonsten zum Thema nichts zu sagen hat, der Augenarzt Wagner Helmut aus Stuttgart und nicht zu vergessen Wolff Roland aus Bremen.

Und hier noch ein paar weitere alte Bekannte aus dem Ausland

Oberfeld Gerd, Psiram (geb. 1960)
Cammaerts Marie-Claire
Belpomme Dominique, Psiram (geb. 1943)
Belyaev Igor (geb. 1958)
Balmori Alfonso
Navarro Enrique A.
Johansson Olle (geb. 1953)
Favre Daniel
Gee David
Goldsworthy Andrew
Maisch Don
Havas Magda
Atzmon Iris
Grigoriev Yury
Yakymenko Igor
Carpenter David O. (geb. 1937)
Davis Devra
Lai Henry (geb. 1950)
Pall Martin
Sage Cindy

Hintergrund
5. Elektrosensible (EHS) – ohne Betroffene kein Geschäft
Der Weg ist das Ziel - Aufmerksamkeit erzielen d. Anfragen
Von der Anti Genozid Bewegung -> BUND -> IBN

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Jörn Gutbier auf der Suche nach nützlichen Idioten

KlaKla, Freitag, 22.09.2017, 12:28 (vor 332 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 22.09.2017, 12:52

Nicht Unterzeichnet hat diesen Appell Jörn Gutbier. Der schickt lieber Hannemann voran.
Er ist kein Wissenschaftler aber die anderen die da gelistet werden auch nicht. Das Problem ist, in Deutschland gibt es nämlich gar keinen forschenden Wissenschaftler vom Fach EMF, der diesen Unsinn mit trägt, wie der Liste zu entnehmen ist. Ein Problem welches die Szene schon seit vielen Jahren hat.

Mobilfunkgegner - Mitstreiter im Rentenalter

Um die News für Diagnose-Funk zu füllen und um weitere nützliche Idioten für den 5G-Appell von L. Hardell auf zu tun, inszeniert man sich lieber. Die Redaktion (Hensinger & Stöckle) von DF hat dazu ein Interview mit seinem Vorstandsmitglied Jörn Gutbier geführt. :clap:

Auszug aus dem Interview

Was kann der Einzelne tun?

Helfen Sie mit, den 5G Appell in den Kommunen, sowie bei den Umweltverbänden zu verbreiten. Fragen Sie nach: Wo sollen 5G Sender installiert werden? Die StadträtInnen und lokalen Gesundheitsbehörden müssen Gutachten über die Unschädlichkeit verlangen.

Um sich nicht der Lächerlichkeit preis zu geben sollen man der Aufforderung des Baubiologen mMn besser nicht nachkommen. Die Mehrzahl der Gemeinde-/Stadträte informieren sich und unterliegen dem Schmarrn selbst ernannter Experten mit kommerziellen Interesse nicht. Abgesehen von ein paar Ausnahmen.

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Diagnose-Funk-Vorstand Gutbier konfus

spatenpauli @, München, Freitag, 22.09.2017, 13:00 (vor 332 Tagen) @ KlaKla

Auszug aus dem Interview

Das ist ja ulkig: Jörn Gutbier interviewt sich selbst. Das hat was!

Die Inkompetenz der Diagnose-Funker ist ja häufig Thema in diesem Forum, und so kommt Herr Gutbier auch diesmal nicht ungeschoren davon, denn der gelernte Architekt redet mMn einmal mehr Stuss. Festmachen tue ich diesen exemplarisch an seiner dummen Beipflichtung:

Wir schließen uns den Forderungen des internationalen 5G Appells, den über 180 Wissenschaftler unterzeichnet haben, an.

So so, Diagnose-Funk schließt sich also dem 5G-Appell aus Schweden an. Wahnsinn, auf diese sensationelle Botschaft hat Deutschland vor der Wahl gewartet. Doch wo ist der Stuss in Gutbiers Botschaft? Um den zu erkennen muss man a) den Appell zumindest einmal überflogen haben und b) die Propaganda von Diagnose-Funk kennen. Ist beides gegeben, tritt auch der Stuss zutage:

Kleinzellennetze sind seit Anbeginn des zellularen Mobilfunks bei Netzbetreibern im Gespräch, doch erst seit die Stadt St. Gallen, Schweiz, 2015 ein Kleinzellennetz in der Innenstadt errichtet hat, stößt auch Diagnose-Funk ins Kleinzellenhorn und preist die Kleinzelle als das Gelbe vom Ei. Und weil das kommende 5G-Netz erstmals auch das IoT gezielt bedienen wird, werden wir ab etwa 2020 5G in Ballungsgebieten als Kleinzellennetz erleben. Doch genau darüber regt sich Hardell in seinem Appell auf, denn die Netzverdichtung mit Masten auf alle paar Hausdächer würde eine "massive Erhöhung der Strahlenbelastung" (man beachte die nebulöse Ausdrucksweise Hardells) mit sich bringen. Doch der gute Hardell übersieht dabei, dass die beiden GSM-Netze (hierzulande GSM900 und GSM1800) am Ende ihrer Lebensdauer angekommen sind und aller Voraussicht nach dann entfallen werden, sobald 5G ausgerollt wird. So wie ich es derzeit sehe ist daher keineswegs eine massive Erhöhung der Immission zu erwarten, ich kann mir gut vorstellen dass alles bleibt wie es ist oder sogar diejenigen "entlastet" werden, die heute im Nahfeld von GSM-Masten wohnen. Jede Netzverdichtung ist sozialverträglich, denn die Funk-"Belastung" wird gleichmäßiger auf alle verteilt. Anführungszeichen habe ich verwendet, weil die "Entlastung" nur aus Sicht von Elektrosmog-Phobikern eine solche ist, denn ohne Belastung gibt es auch keine Entlastung, die Funk-Belastung ist lediglich ideeller Natur.

Herrjeh, jetzt hätte ich den Gutbier beinahe vergessen: Wenn dieser selbsternannte Experte sich für Kleinzellen ausspricht und zugleich dem Appell von Hardell anschließt, dann sollte sich Gutbier vom IBN sein Geld für die Ausbildung zum sogenannten Baubiologen zurückholen. Denn verstanden hat er elementare Zusammenhänge der Funktechnik noch immer nicht, obwohl er sich jetzt auch schon ungefähr 15 Jahre in der Anti-Mobilfunk-Szene herumtreibt.

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5G im industriellen Einsatz

Gast, Montag, 25.09.2017, 07:02 (vor 329 Tagen) @ KlaKla

Wo sollen 5G Sender installiert werden?

5G im industriellen Einsatze (PDF) von ZVEI Die Elektroindustrie

Auszug Frauenhofer HHI vom 19. Okt. 2017

5G-MiEdge-Projekt von der EU und Japan gestartet

Im Juli 2016 haben das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI und das Tokyo Institute of Technology das zweite gemeinsame Projekt zur 5G Funk-Technologie gestartet. In einem internationalen Projektkonsortium mit Partnern aus der EU und Japan soll eine 5G-Mobilfunk-Demonstration im 5G Berlin Testbed und im Rahmen der Olympischen Spiele 2020 in Tokio realisiert werden.

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5G, HHI

5G im industriellen Einsatz

charles ⌂ @, Montag, 25.09.2017, 20:10 (vor 328 Tagen) @ Gast

In diese Dokument steht auf Seite 6:
Interferenzprobleme sind hier allgegenwärtig.

Also, eine Anmtwort auf meine Frage.

--
Charles Claessens
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5G-Appell: Dariusz Leszczynski fehlt aus gutem Grund

spatenpauli @, München, Dienstag, 26.09.2017, 13:07 (vor 328 Tagen) @ spatenpauli

Das schwedische Original dieses albernen Appells gibt es <hier>, dort sind auch die Nachzügler mit drin, die bei den diversen Fremdsprachenübersetzungen fehlen.

Ich habe soeben extra noch einmal im Original nachgesehen, doch es bleibt dabei: Dariusz Leszczynski hat den 5G-Appell nicht unterschrieben. Den Appell von Martin Blank hatte er noch abgezeichnet. Hat er womöglich den unglaublich peinlichen Fehler entdeckt, der in dem Text von Hardell steckt und meidet er deshalb die Unterzeichnung, um sich seinen Ruf als seriöser Wissenschaftler nicht zu versauen? Ausschließen will ich das nicht. Doch was ist dann mit den übrigen mehr als 180 Wissenschaftlern und Pseudowissenschaftlern, die den 5G-Appell stumpfsinnig abgezeichnet haben, ohne ihn überhaupt gelesen und verstanden zu haben? Anders kann es mMn nicht gewesen sein, denn mit Wissen des Fehlers kann kein halbwegs ehrenhafter Mensch seinen Friedrich-Wilhelm unter Hardells Text setzen.

Wer sich jetzt fragt, was das denn für ein kapitaler Bock ist, den Hardell da geschossen hat, der möge sich einstweilen selbst auf die Suche danach machen. Und wen das überfordert, der muss eben warten, bis ich die Katze aus dem Sack lasse: heute oder vielleicht morgen oder übermorgen. Nein, ich lasse niemand absichtlich zappeln, ich warte noch, um sicher zu gehen, auf eine zweite unabhängige Bestätigung, eine erste habe ich schon.

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5G-Appell: Dariusz Leszczynski fehlt aus gutem Grund

charles ⌂ @, Donnerstag, 28.09.2017, 13:57 (vor 326 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von charles, Donnerstag, 28.09.2017, 14:22

Die Panik um 5G verstehe ich nicht so.

Es gibt noch gar keine 5G, weil daran noch immer getüftelt wird.

Die hohe Frequenzen sehe ich gar nicht als Problem.

Laut meine Erfahrungen und die der Bioresonance, sind es die niederfrequente Komponenten die zu betrachten sind.
Mit ein 30kHz Detektor kann ich UMTS und Flugradar orten.
Bei den meisten Hochfrequenz Signale gibt es eine Menge niederfrequente Komponenten.
(Oft verursacht durch elektronische Schalteinrichtungen der Elektronik.)

Nehmen wir die neue NB-IoT, zusammen mit UMTS900 und LTE900.
Die Leistungsflussdichte ist lächerlich niedrig, aber der biologische Wirkung umwerfend.
Blutdruck geht von 130 auf 174 im Senderstrahl, und senkt wieder auf 153 innerhalb die Wohnung.
Merke, ich war niemals empfindlich für egal welche Elektrosmog.
Und ausserhalb den NB-IoT noch immer nicht.

http://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(17)30584-6?dgcid=cell.com-slider_referral_cell-slider-boyden
Boyden has ein Versuch gemacht um zwei unterschiedliche hochfrequente Signale am Kopf von Mäuse so zu positionieren, dass der Zusammenstoss eine niederfrequente Frequenz erzeugte, womit man im Gehirn manipulieren kann, ohne Opoeration.

Also, bei 5G müssen wir warten bis geklärt ist welche niederfrequente Komponenten verwendet werden.

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Charles Claessens
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Leszczynski ist nicht der einzige

KlaKla, Sonntag, 08.10.2017, 08:48 (vor 316 Tagen) @ spatenpauli

Interessant ist, wer den 5G-Appell/5G-Moratorium nicht mitzeichnete. Da wäre unter anderem

Stand 08.10.2017

Dringt da langsam die Erkenntnis durch, dass man lediglich an den Strippen eines längst geschassten Puppenspielers hängt? :-)

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5G-Appell: Statt EU-Kommissar antwortete WHO-Direktor

spatenpauli @, München, Dienstag, 05.06.2018, 23:12 (vor 75 Tagen) @ spatenpauli

Wie immer ist bei solchen auffallend dummen Aktionen der Weg das Ziel, keiner der Unterzeichner dürfte im Ernst daran glauben, mit dem Papierchen 5G auch nur eine Millisekunde aufhalten zu können. Deshalb ist die bis spätestens 31. Oktober eingeforderte Reaktion der EU, egal wie diese ausfällt, völlig belanglos.

Stellvertretend für EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis antwortete am 13. Oktober 2017 John F. Ryan von der WHO den beiden Initiatoren des 5G-Appells. Die freundliche aber unverbindliche Antwort Ryans wird weder Nyberg noch Hardell gefallen haben, mehr war mMn jedoch bei diesem weltfremden Appell nicht drin. Nyberg und Hardell fassten am 13. November 2017 noch einmal bei Andriukaitis nach, doch der ließ sich abermals nicht mit den beiden ein und schickte diesmal seinen Bürochef Arūnas Vinciunas vor. Wer sich für diese (englischsprachige) Korrespondenz interessiert findet sie <hier> unter Appeals/Letters --> 5G.

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Falsche Fuffziger mischen sich unter "Wissenschaftler"

spatenpauli @, München, Donnerstag, 21.09.2017, 13:05 (vor 333 Tagen) @ KlaKla

02. Aschermann Christine
03. Bergmann Wolf
...
05. Breunig Helmut
...
07. Eger Horst
...
09. Hensinger Peter
10. Kern Markus
11. König Florian M.
...
15. Mutter Joachim, mit Eintrag bei Psiram

Im schwedischen Original des Appells ist im Titel von "Wissenschaftlern und Ärzten" die Rede. Da Ärzte in der Mobilfunkdebatte üblicherweise jedoch keine Peilung haben und nicht mehr wissen als ihre Patienten, hat Diagnose-Funk die Ärzte im Titel unter den Tisch fallen lassen und redet nur von "Wissenschaftlern". Die Lust dieses Vereins am Dramatisieren ist ja hinlänglich bekannt. Dummerweise fallen bei dieser Wichtigtuerei in der Liste der (deutschen) Unterzeichner jetzt ein paar "Wissenschaftler" auf, die gar keine sind. Etwa die Mediziner Aschermann, Bergmann, Eger, Kern und Mutter. Noch nicht einmal Ärzte, sondern wirklich nur falsche Fuffziger in der Liste, sind der gelernte Drucker Peter Hensinger (Diagnose-Funk) und der gelernte Forstwirt und heute Kindergartenleiter Helmut Breunig. Diese beiden gehören ohne Wenn & Aber nicht in die Liste, ebenso wenig Florian König (Sohn von Prof. König), der sich offenbar einen Spaß daraus macht, in der Mobilfunkdebatte unsichtbar zu sein, bei Appellen sich aber als Wissenschaftler in Listen einzutragen. Vermutlich drängen die falschen Fuffziger in die Listen, um etwas vom Glanz anderer klangvollerer Namen abzubekommen. Die Aufgezählten sind nur einige Beispiele, in der aktuellen Liste stecken noch viel mehr, die dort nicht hingehören.

[Admin: Klärende Ergänzung "im Titel" eingefügt am 23.09.17]

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Appell vom Feb. 2017 Risiko drahlose Technik in Schulen

KlaKla, Donnerstag, 21.09.2017, 14:08 (vor 333 Tagen) @ spatenpauli

Da gibt es aber noch mehr falsche Fuffziger, allein die, die gar keine Fachkompetenz haben. Richter Karl, Goethe-Experte, Buchner Klaus, Ludwig Peter, Wilke Isabel, Pfarrer Thiede Werner ...

Im Feb. 2017 war Hardell schon mal aktiv und auch da gibt es die bekannten Unterstützer.
Sogar der Sigi Zwerenz von der Bürgerwelle hat sich da verewigt und Piero Lercher, Peter Schlegel, Markus Lauener, Dietrich Moldan, Sonja Tamm ... Gleiche Strucktur aber auf Schwedisch.

Was für ein Theater. Zu bedauern sind die die den Schmarrn lesen und beantworten müssen. :tock:

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Textbausteine vs. Querulanten

spatenpauli @, München, Freitag, 22.09.2017, 12:22 (vor 332 Tagen) @ KlaKla

Was für ein Theater. Zu bedauern sind die die den Schmarrn lesen und beantworten müssen. :tock:

Textbaustein A: Vielen Dank für Ihren hochinteressanten Brief ...
Textbaustein B: Wie Sie wissen ist die Grenzwertausschöpfung jedoch ...
Textbaustein C: Bitte informieren Sie sich künftig aus sauberen Quellen und belästigen Sie uns nicht weiter ...
Textbaustein D: Mit freundlichen Grüßen

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Sachverständiger statt Wissenschaftler oder Mediziner

KlaKla, Dienstag, 26.09.2017, 09:28 (vor 328 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von KlaKla, Dienstag, 26.09.2017, 09:51

Dipl.-Phys. Wolff Roland aus Bremen.

Seine Mitgliedschaften:
... Arbeitskreis Elektrobiologie e.V,
Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie e.V. (DGUHT)
Deutscher Gutachter und Sachverständigen Verband (DGSV) e.V.

Verbindungslinie führt direkt zu Dr. dent. Claus Scheingraber (1947). Seilschaft verbindet. Zeichnest du meinen Appell, unterzeichne ich deine Petition. Ich trete deinem Verein bei, du meinem. So wird das Internet gefüllt mit Desinformation, ganz im Interessen kommerzieller Nutznießer oder längst im Ruhestand befindende emeritierte Professoren und Dr.-Titelträger. Sie setzen dabei ganz auf Masse statt Klasse. :wink:

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Gravierender Fehler im 5G-Appell von Lennart Hardell

spatenpauli @, München, Dienstag, 03.10.2017, 15:27 (vor 321 Tagen) @ KlaKla

Lennart Hardell behauptet in seinem 5G-Appell:

Die (25-Millionen-US-Dollar teure) Studie des US-amerikanischen National Toxicology Program (NTP), die größte der Welt, zeigt eine statistisch deutliche Zunahme beim Auftreten von Gehirn- und Herzkrebs in Tieren, die elektromagnetischen Feldern unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte ausgesetzt waren (ICNIRP, International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection = Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung).

Diese Behauptung ist meiner Kenntnis nach falsch. Im Verlauf der NTP-Studie wurden die Versuchstiere einer Exposition von von 1,5 W/kg bis 6 W/kg unterzogen. Doch dabei handelte es sich nicht um Teilkörperexposition (Grenzwert: 2 W/kg), sondern um Ganzkörperexposition (Grenzwert: 0,08 W/kg), die Tiere wurden daher nicht unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte befeldet, sondern mindestens 19-fach und maximal 75-fach darüber!

Der Fehler ist in der von Diagnose-Funk verbreiteten deutschen Google-Übersetzung des 5G-Appels enthalten, in der englischen Version und auch in der schwedischen Originalversion des 5G-Appells, ein Übersetzungsfehler scheidet daher aus.

Warum sich Hardell und sein Kollege so verstiegen haben und das NTP-Studienergebnis falsch interpretierten kann ich mir nicht erklären, denn der von NTP bislang publizierte Studienreport lässt keinen Zweifel daran, dass die Versuchstiere (Ratten) einer Ganzkörperexposition weit über Grenzwert unterzogen wurden. So muss es denn ein ganz gewöhnlicher Flüchtigkeitsfehler sein, dem selbst ein so erfahrener Wissenschaftler wie Hardell aufgesessen ist. Das haben wir Adam und Eva und diesem einen Apfel zu verdanken.

Doch kann Schusseligkeit wirklich als Erklärung dienen? Nein, nicht wirklich. Und warum nicht? Weil mehr als 180 Wissenschaftler und Pseudowissenschaftler den 5G-Appell inklusive des gravierenden Fehlers unterzeichnet haben. Dass von Laien bevölkerte Vereine wie Diagnose-Funk den Fehler nicht bemerken ist wegen deren fachlich unqualifiziertem Personal nicht weiter verwunderlich, von den unterzeichnenden "Wissenschaftlern" aber kann man mehr erwarten. Wie aber ist es möglich, dass keiner der Unterzeichner den Fehler im 5G-Appell bemerkt hat? Ich befürchte, die mehr als 180 haben routinemäßig unterschrieben, ohne den Appell überhaupt sorgfältig gelesen zu haben. Sollte dies zutreffen, wäre dies für Hardell und Kollegen der Supergau an Peinlichkeit.

Weil der Sachverhalt, wie er derzeit ist, so unglaublich ist, schließe ich einen Irrtum meinerseits nicht zu 100 Prozent aus, sondern nur zu 99,9 Prozent. Möglicherweise hat Hardell doch noch einen Trumpf im Ärmel, den er ausspielen kann. Ich habe ihn danach gefragt und warte jetzt auf Antwort.

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Gravierender Fehler im 5G-Appell von Lennart Hardell

Alexander Lerchl @, Dienstag, 03.10.2017, 22:11 (vor 320 Tagen) @ spatenpauli

Wie aber ist es möglich, dass keiner der Unterzeichner den Fehler im 5G-Appell bemerkt hat? Ich befürchte, die mehr als 180 haben routinemäßig unterschrieben, ohne den Appell überhaupt sorgfältig gelesen zu haben. Sollte dies zutreffen, wäre dies für Hardell und Kollegen der Supergau an Peinlichkeit.

Und der Super-GAU an "Glaubwürdigkeit".

Weil der Sachverhalt, wie er derzeit ist, so unglaublich ist, schließe ich einen Irrtum meinerseits nicht zu 100 Prozent aus, sondern nur zu 99,9 Prozent. Möglicherweise hat Hardell doch noch einen Trumpf im Ärmel, den er ausspielen kann. Ich habe ihn danach gefragt und warte jetzt auf Antwort.

Da sind wir jetzt alle mal gespannt.

Vielen Dank für die schöne Geschichte!

--
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Lennart Hardell schweigt ...

spatenpauli @, München, Donnerstag, 05.10.2017, 20:41 (vor 318 Tagen) @ spatenpauli

Weil der Sachverhalt, wie er derzeit ist, so unglaublich ist, schließe ich einen Irrtum meinerseits nicht zu 100 Prozent aus, sondern nur zu 99,9 Prozent. Möglicherweise hat Hardell doch noch einen Trumpf im Ärmel, den er ausspielen kann. Ich habe ihn danach gefragt und warte jetzt auf Antwort.

Meine Anfrage stellte ich am Nachmittag des 3. Oktober in Hardells Blog unter seinem Eintrag 5G Appeal sent to EU. Wer jetzt diese Seite aufsucht wird meine Anfrage jedoch nicht sehen, da diese in den vergangenen zwei Tagen nicht freigeschaltet wurde. Dass die Anfrage auf dieser Seite dennoch existiert belegt folgender Screenshot:

[image]

Eigentlich wollte ich noch ein paar Tage warten, bevor ich den Screenshot hier einstelle, denn vielleicht ist Lennart Hardell unterwegs und hat keinen Zugriff auf seinen Blog. Doch diese Erklärung wurde durch Hardells Eintrag von heute Makulatur. Der schwedische Wissenschaftler muss also Zugriff auf seinen Blog haben. Warum er dennoch nicht auf meine Anfrage reagiert weiß ich nicht, Sorgen macht mir das aber erst, wenn Hardell auch in ein paar Tagen noch immer nicht auf die Anfrage eingegangen ist.

Um nichts unversucht zu lassen, von 99,9 auf 100 Prozent Gewissheit zu kommen, habe ich zusätzlich noch bei dem Toxikologen Michael Wyde angefragt, er leitet beim NTP die Mobilfunkstudie, deren Ergebnis Hardell auf den Kopf stellt. Ich fragte ihn, ob ich mit meiner Interpretation der bisherigen NTP-Studienergebnisse richtig liege oder ob es irgendeine Interpretation gibt, die Hardells Darstellung stützt. Da ich mich Wyde gegenüber als Journalist vorstellte ist meine Anfrage in den USA allerdings auf die Freigabe-Achterbahn geschickt worden, derzeit ist sie in der Pressestelle des NTP und es kann durchaus noch etwas dauern, bis Antwort eintrifft.

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Frentzel-Beyme auch ...

Alexander Lerchl @, Freitag, 06.10.2017, 20:02 (vor 317 Tagen) @ spatenpauli

Weil der Sachverhalt, wie er derzeit ist, so unglaublich ist, schließe ich einen Irrtum meinerseits nicht zu 100 Prozent aus, sondern nur zu 99,9 Prozent. Möglicherweise hat Hardell doch noch einen Trumpf im Ärmel, den er ausspielen kann. Ich habe ihn danach gefragt und warte jetzt auf Antwort.

Ich habe mir ebenfalls erlaubt, einen der Unterzeichner anzusprechen, und zwar den Bremer Mediziner (em.) Prof. Dr. Rainer Frentzel-Beyme:

"Hallo Herr Frentzel-Beyme,

Sie gehören ja auch zu den Unterzeichnern des 5G-Appells. Wissen Sie eigentlich, dass in diesem Dokument schlicht die Unwahrheit behauptet wird?

http://kompetenzinitiative.net/KIT/wp-content/uploads/2017/09/Scientist_5G-Appeal_de_sept_2017.pdf

„The world’s largest study (25 million US dollar) National Toxicology Program (NTP), shows statistically significant increase in the incidence of brain and heart cancer in animals exposed to EMF below the ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection) guidelines followed by most countries.“

Es ist bekannt und veröffentlicht, dass die Expositionswerte weit über den ICNIRP-Empfehlungen lagen. Die Frage muss gestellt werden, ob die Unterzeichner den Appell sorgfältig gelesen und ihren Namen möglicherweise leichtsinnig hergegeben haben.

Siehe hier: https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64566

Viele Grüße,

Alexander Lerchl"

Bislang habe ich keine Antwort erhalten. Normalerweise antwortet er auf meine E-Mails recht schnell.

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Ziel, Schweigen, Gerücht, Hardell, Glaubwürdigkeit, Frentzel-Beyme, NTP-Studie, 5G-Appell, Fehlerhaft

Sitzen 3 deutsche Professoren im Glashaus und werfen Steine

spatenpauli @, München, Samstag, 07.10.2017, 00:02 (vor 317 Tagen) @ Alexander Lerchl

Bislang habe ich keine Antwort erhalten. Normalerweise antwortet er auf meine E-Mails recht schnell.

Das Trio Frentzel-Beyme, Hecht und Adlkofer aus Deutschland meinte noch vor ein paar Wochen über einen Gutachter in Österreich herziehen zu können:

Adlkofer dazu wörtlich: "Ich muss zwangsläufig die Frage stellen, warum dieser in der EMF-Forschung unbedarfte Laie überhaupt mit dem Gutachten beauftragt wurde. Ein Arzt, der bei diesem Stand des Wissens gesundheitliche Risiken von elektromagnetischen Feldern aus humanmedizinischer Sicht definitiv ausschließt, kann beim besten Willen nicht ernst genommen werden."

Dumm gelaufen für die drei. Erst einen unbequemen Argumentationsgegner öffentlich als "Laien" in die Pfanne hauen, nur um dann selbst unsagbar laienhaft den fehlerhaften 5G-Appell von Hardell zu unterschreiben. Zwangsläufig muss ich die Frage stellen, wer das Trio angesichts dieser Leistung denn noch ernst nimmt. Kein Wunder, wenn auch Herr Frentzel-Beyme jetzt erstmal grübelt, wie er aus dieser heiklen Imagekratzer-Nummer heil wieder rauskommt. Aussitzen ist eine Option. Hardell sitzt jetzt schon im vierten Tag ...

Hintergrund
Kronen Zeitung & Salzburgleitung: Zacken in der "Krone"

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Entwertung, Hardell, Adlkofer, Hecht, Frentzel-Beyme, Salzburgleitung, 5G-Appell

Lennart Hardell schweigt: direkt nachgefragt

spatenpauli @, München, Montag, 09.10.2017, 13:44 (vor 315 Tagen) @ spatenpauli

Meine Anfrage stellte ich am Nachmittag des 3. Oktober in Hardells Blog unter seinem Eintrag 5G Appeal sent to EU. Wer jetzt diese Seite aufsucht wird meine Anfrage jedoch nicht sehen, da diese in den vergangenen zwei Tagen nicht freigeschaltet wurde.

Nach knapp einer Woche hat Lennart Hardell den Kommentar noch immer nicht freigeschaltet. Doch ich will es nicht wahr haben, dass der angesehene Wissenschaftler, wenn es unbequem für ihn wird, sich nicht anders verhält als Gigaherz-Jakob, dem wir wegen seiner großen Lust am Zensieren unerquicklicher Postings eigens ein Denkmal der Schande gesetzt haben. Zwar hat Hardell 2009 einen Auftritt bei Jakob absolviert, was seinem Ruf nicht gut getan hat, dennoch sträuben sich mir alle Nackenhaare, den Schweden mit dem Schweizer im selben Topf zu sehen. Kurzum: Ich habe Lennart Hardell vor drei Stunden noch einmal direkt (per E-Mail) angeschrieben, und um Aufklärung des Sachverhalts gebeten.

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NTP bestätigt: Keine Effekte unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte!

spatenpauli @, München, Samstag, 02.12.2017, 13:40 (vor 261 Tagen) @ spatenpauli

Um nichts unversucht zu lassen, von 99,9 auf 100 Prozent Gewissheit zu kommen, habe ich zusätzlich noch bei dem Toxikologen Michael Wyde angefragt, er leitet beim NTP die Mobilfunkstudie, deren Ergebnis Hardell auf den Kopf stellt. Ich fragte ihn, ob ich mit meiner Interpretation der bisherigen NTP-Studienergebnisse richtig liege oder ob es irgendeine Interpretation gibt, die Hardells Darstellung stützt. Da ich mich Wyde gegenüber als Journalist vorstellte ist meine Anfrage in den USA allerdings auf die Freigabe-Achterbahn geschickt worden, derzeit ist sie in der Pressestelle des NTP und es kann durchaus noch etwas dauern, bis Antwort eintrifft.

NTP-Studienleiter Michael Wyde hat am 1. Dezember 2017 bestätigt, unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte habe die NTP-Studie keine Effekte beobachtet.

So banal diese Aussage jetzt auch klingen mag, für Lennart Hardell und seinen 5G-Appel ist sie ein dicker Kratzer im Lack, ein herber Imageverlust. Hardell hat in seinem Appell behauptet, die NTP-Studie habe unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte im Tierversuch Krebs gefunden. Schlimmer noch: 180 Wissenschaftler und Pseudowissenschaftler haben diesen fehlerhaft begründeten Appell unterschrieben! Zweimal direkt mit seinem Irrtum konfrontiert (einmal öffentlich in seinem Blog, einmal per Mail) zog es Lennart Hardell vor, beharrlich zu schweigen.

Mindestens ebenso spannend wie die Bestätigung von Hardells Ausrutscher durch den Studienleiter ist die Geschichte wie schwierig es war, diese simple Bestätigung dessen, was eigentlich offenkundig war, überhaupt zu bekommen. Deshalb nachfolgend ein paar Details dazu. Den tieferen Sinn dieser Schilderung erkennt nur, wer bis zum Schluss des Postings durchhält. Ich meine jedoch, es lohnt sich!

Chronik einer kleinen Recherche

Am 23. September 2017 bat ich Michael Wyde via Mail um Auskunft, ob Hardells Behauptung zutreffend sei, ohne Hardell beim Namen zu nennen. Da sich daraufhin nichts tat, fasste ich am 03. Oktober nach. Am selben Tag meldete sich die Pressesprecherin ("Ginger") des NTP bei mir und kündigte an, sie werde sich schlau machen und mir Bescheid geben. Wyde hatte meine Mail an die Pressestelle weitergleitet, da ich mich ihm als Fachjournalist vorstellte. Gegenüber seiner Pressesprecherin tat er kund, er würde ihr bei Bedarf beim Formulieren einer 1 oder 2 Sätze langen Antwort zur Seite stehen. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch "Dear Stephan" und alles fühlte sich vielversprechend an. Und schon am 4. Oktober fragte die Pressesprecherin bei mir nach, aus welcher Quelle ich denn die Behauptung hätte, NTP habe unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte Krebs gefunden. Unverzüglich bekam Ginger von mir den Original-Link zu Hardells 5G-Appell. Jetzt war die Katze aus dem Sack. Nur wusste ich das am 4. Oktober noch nicht.

Tick, tick, tick ...
Am 16. Oktober klopfte ich bei Ginger an, bekam jedoch nur eine Out-of-Office-Nachricht.

Tick, tick, tick ...
Neuer Anlauf am 27. Oktober. Da diesmal nicht einmal mehr der Autoresponder reagierte wurde mir langsam klar, NTP beabsichtigte nicht, mir meine simple Frage mit ein oder zwei kurzen Sätzen klipp und klar zu beantworten. Für eine Pressestelle ein ziemlich ungewöhnliches Verhalten, denn es ist der Job der Leute dort, Fragen zu beantworten, notfalls mit nichtssagenden Floskeln. Tot stellen gehört sicher nicht zum Tätigkeitsprofil von Pressesprechern.

Was tun? Ich wandte mich Anfang November an Prof. Lerchl, ob nicht er als gestandener Wissenschaftler beim NTP weiter käme als ich. Seine Antwort war für mich wie eine Erlösung, denn er schrieb, NTP habe ihn zum 1. Dezember für ein Meeting nach Washington eingeladen. Was für ein Glücksfall! Da auch Lerchl an Wydes Antwort im Fall "5G-Appell von Hardell" interessiert war, fragte er rund eine Woche vor dem Meeting via Mail bei seinem Gastgeber an, was denn nun Sache sei. Doch Wyde reagierte nicht. Erst anlässlich des Treffens, an dem knapp zwei Dutzend Personen teilnahmen, kam es zum Showdown. Lerchl wiederholte die Frage und drängte auf eine konkrete Antwort. Jetzt endlich räumte Michael Wyde vor versammelter Mannschaft ein, NTP habe unterhalb der ICNIRP- Empfehlungswerte keine Effekte gefunden.

Warum das NTP sich mit der harmlosen Frage so schwer tat

Warum hat sich NTP nur so schwer getan, diese simple Feststellung klar und deutlich zu formulieren? Inzwischen meine ich, die Antwort zu kennen: Die NTP-Stdie dauerte eine halbe Ewigkeit und verschlang angeblich 20 Mio. Dollar. Angesichts dieser Umstände muss es schwer fallen, zuzugeben, dass unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte nichts passierte. Denn diese Eingeständnis bedeutet, in USA wurden 20 Mio. Dollar verforscht, ohne dass substanziell neue Erkenntnisse dabei heraussprangen. Das NTP versuchte alles, diesen Sachverhalt nicht explizit in die Presse kommen zu lassen, womit auch das Vogel-Strauß-Manöver von Ginger plausibel erklärt ist. Bei Licht besehen ist der Vorgang freilich ein handfester Skandal, denn nur um das Gesicht zu wahren nimmt das NTP billigend inkauf, dass Pappnasen wie die Leute von Diagnose-Funk mit ebenso dramatischen wie unqualifizierten Interpretationen der NTP-Studie unbegründete Ängste in die Bevölkerung tragen.

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ICNIRP, Anfrage, Grenzwerte, Hardell, Alarm, NTP-Studie, 5G-Appell, Wyde

NTP bestätigt: Keine Effekte unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte!

Alexander Lerchl @, Samstag, 02.12.2017, 14:25 (vor 261 Tagen) @ spatenpauli

Um nichts unversucht zu lassen, von 99,9 auf 100 Prozent Gewissheit zu kommen, habe ich zusätzlich noch bei dem Toxikologen Michael Wyde angefragt, er leitet beim NTP die Mobilfunkstudie, deren Ergebnis Hardell auf den Kopf stellt. Ich fragte ihn, ob ich mit meiner Interpretation der bisherigen NTP-Studienergebnisse richtig liege oder ob es irgendeine Interpretation gibt, die Hardells Darstellung stützt. Da ich mich Wyde gegenüber als Journalist vorstellte ist meine Anfrage in den USA allerdings auf die Freigabe-Achterbahn geschickt worden, derzeit ist sie in der Pressestelle des NTP und es kann durchaus noch etwas dauern, bis Antwort eintrifft.

NTP-Studienleiter Michael Wyde hat am 1. Dezember 2017 bestätigt, unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte habe die NTP-Studie keine Effekte beobachtet.

So banal diese Aussage jetzt auch klingen mag, für Lennart Hardell und seinen 5G-Appel ist sie ein dicker Kratzer im Lack, ein herber Imageverlust. Hardell hat in seinem Appell behauptet, die NTP-Studie habe unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte im Tierversuch Krebs gefunden. Schlimmer noch: 180 Wissenschaftler und Pseudowissenschaftler haben diesen fehlerhaft begründeten Appell unterschrieben! Zweimal direkt mit seinem Irrtum konfrontiert (einmal öffentlich in seinem Blog, einmal per Mail) zog es Lennart Hardell vor, beharrlich zu schweigen.

Mindestens ebenso spannend wie die Bestätigung von Hardells Ausrutscher durch den Studienleiter ist die Geschichte wie schwierig es war, diese simple Bestätigung dessen, was eigentlich offenkundig war, überhaupt zu bekommen. Deshalb nachfolgend ein paar Details dazu. Den tieferen Sinn dieser Schilderung erkennt nur, wer bis zum Schluss des Postings durchhält. Ich meine jedoch, es lohnt sich!

Chronik einer kleinen Recherche

Am 23. September 2017 bat ich Michael Wyde via Mail um Auskunft, ob Hardells Behauptung zutreffend sei, ohne Hardell beim Namen zu nennen. Da sich daraufhin nichts tat, fasste ich am 03. Oktober nach. Am selben Tag meldete sich die Pressesprecherin ("Ginger") des NTP bei mir und kündigte an, sie werde sich schlau machen und mir Bescheid geben. Wyde hatte meine Mail an die Pressestelle weitergleitet, da ich mich ihm als Fachjournalist vorstellte. Gegenüber seiner Pressesprecherin tat er kund, er würde ihr bei Bedarf beim Formulieren einer 1 oder 2 Sätze langen Antwort zur Seite stehen. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch "Dear Stephan" und alles fühlte sich vielversprechend an. Und schon am 4. Oktober fragte die Pressesprecherin bei mir nach, aus welcher Quelle ich denn die Behauptung hätte, NTP habe unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte Krebs gefunden. Unverzüglich bekam Ginger von mir den Original-Link zu Hardells 5G-Appell. Jetzt war die Katze aus dem Sack. Nur wusste ich das am 4. Oktober noch nicht.

Tick, tick, tick ...
Am 16. Oktober klopfte ich bei Ginger an, bekam jedoch nur eine Out-of-Office-Nachricht.

Tick, tick, tick ...
Neuer Anlauf am 27. Oktober. Da diesmal nicht einmal mehr der Autoresponder reagierte wurde mir langsam klar, NTP beabsichtigte nicht, mir meine simple Frage mit ein oder zwei kurzen Sätzen klipp und klar zu beantworten. Für eine Pressestelle ein ziemlich ungewöhnliches Verhalten, denn es ist der Job der Leute dort, Fragen zu beantworten, notfalls mit nichtssagenden Floskeln. Tot stellen gehört sicher nicht zum Tätigkeitsprofil von Pressesprechern.

Was tun? Ich wandte mich Anfang November an Prof. Lerchl, ob nicht er als gestandener Wissenschaftler beim NTP weiter käme als ich. Seine Antwort war für mich wie eine Erlösung, denn er schrieb, NTP habe ihn zum 1. Dezember für ein Meeting nach Washington eingeladen. Was für ein Glücksfall! Da auch Lerchl an Wydes Antwort im Fall "5G-Appell von Hardell" interessiert war, fragte er rund eine Woche vor dem Meeting via Mail bei seinem Gastgeber an, was denn nun Sache sei. Doch Wyde reagierte nicht. Erst anlässlich des Treffens, an dem knapp zwei Dutzend Personen teilnahmen, kam es zum Showdown. Lerchl wiederholte die Frage und drängte auf eine konkrete Antwort. Jetzt endlich räumte Michael Wyde vor versammelter Mannschaft ein, NTP habe unterhalb der ICNIRP- Empfehlungswerte keine Effekte gefunden.

Warum das NTP sich mit der harmlosen Frage so schwer tat

Warum hat sich NTP nur so schwer getan, diese simple Feststellung klar und deutlich zu formulieren? Inzwischen meine ich, die Antwort zu kennen: Die NTP-Stdie dauerte eine halbe Ewigkeit und verschlang angeblich 20 Mio. Dollar. Angesichts dieser Umstände muss es schwer fallen, zuzugeben, dass unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte nichts passierte. Denn diese Eingeständnis bedeutet, in USA wurden 20 Mio. Dollar verforscht, ohne dass substanziell neue Erkenntnisse dabei heraussprangen. Das NTP versuchte alles, diesen Sachverhalt nicht explizit in die Presse kommen zu lassen, womit auch das Vogel-Strauß-Manöver von Ginger plausibel erklärt ist. Bei Licht besehen ist der Vorgang freilich ein handfester Skandal, denn nur um das Gesicht zu wahren nimmt das NTP billigend inkauf, dass Pappnasen wie die Leute von Diagnose-Funk mit ebenso dramatischen wie unqualifizierten Interpretationen der NTP-Studie unbegründete Ängste in die Bevölkerung tragen.

2 kleine Korrekturen: ich war nicht von NTP eingeladen, sondern war Mitglied eines Panels von Wissenschaftlern, die sich nach dem sog. GLORE-Meeting in Washington trafen. Und die Studie hat nach meinen Informationen 25 Mio US$ verschlungen. Aber das sind Kinkerlitzchen angesichts der bislang bekannten negativen Ergebnisse, und insofern hat sich der Aufwand doch gelohnt. Diejenigen, die im heftigen Interessenkonflikt andere Resultate lieber gesehen hätten, ärgert das natürlich.

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NTP bestätigt: Keine Effekte unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte!

spatenpauli @, München, Samstag, 02.12.2017, 14:47 (vor 261 Tagen) @ Alexander Lerchl

Aber das sind Kinkerlitzchen angesichts der bislang bekannten negativen Ergebnisse, und insofern hat sich der Aufwand doch gelohnt.

Sie meinen die 25-Mio.-Dollar-Investition des NTP habe sich gelohnt, weil die daraus entstandene NTP-Studie (unbeabsichtigt) die ICNIRP-Grenzwerte als wirksame Schutzgrenzwerte bestätigt?

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Alexander Lerchl @, Samstag, 02.12.2017, 15:02 (vor 261 Tagen) @ spatenpauli

Aber das sind Kinkerlitzchen angesichts der bislang bekannten negativen Ergebnisse, und insofern hat sich der Aufwand doch gelohnt.

Sie meinen die 25-Mio.-Dollar-Investition des NTP habe sich gelohnt, weil die daraus entstandene NTP-Studie (unbeabsichtigt) die ICNIRP-Grenzwerte als wirksame Schutzgrenzwerte bestätigt?

Ja, genau. Zumindest im Tierversuch mit allen bekannten Einschränkungen. Es war ja, laut NTP, eine "Hazard Identification Study", also eine Studie, um festzustellen, ob es ein Risiko überhaupt gibt, und hier ist das Ergebnis eben negativ.

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NTP bestätigt: Keine Effekte unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte!

spatenpauli @, München, Samstag, 02.12.2017, 16:20 (vor 261 Tagen) @ Alexander Lerchl

Aber das sind Kinkerlitzchen angesichts der bislang bekannten negativen Ergebnisse, und insofern hat sich der Aufwand doch gelohnt.

Sie meinen die 25-Mio.-Dollar-Investition des NTP habe sich gelohnt, weil die daraus entstandene NTP-Studie (unbeabsichtigt) die ICNIRP-Grenzwerte als wirksame Schutzgrenzwerte bestätigt?

Ja, genau. Zumindest im Tierversuch mit allen bekannten Einschränkungen.

Die Pappnasen von Diagnose-Funk sehen das aber – keine Überraschung – ganz anders. Und diese Helden wollen demnächst auch noch eine Studiendatenbank eröffnen. Das wird lustig, ich werde versuchen, die Jungs und das Mädel bei Mini-München als EMF-Experten anzumelden.

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Ex-NTP-Wissenschaftler unterzeichnete Hardells 5G-Appell

spatenpauli @, München, Samstag, 02.12.2017, 17:47 (vor 260 Tagen) @ spatenpauli

NTP-Studienleiter Michael Wyde hat am 1. Dezember 2017 bestätigt, unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte habe die NTP-Studie keine Effekte beobachtet.

So banal diese Aussage jetzt auch klingen mag, für Lennart Hardell und seinen 5G-Appel ist sie ein dicker Kratzer im Lack, ein herber Imageverlust. Hardell hat in seinem Appell behauptet, die NTP-Studie habe unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte im Tierversuch Krebs gefunden. Schlimmer noch: 180 Wissenschaftler und Pseudowissenschaftler haben diesen fehlerhaft begründeten Appell unterschrieben!

Unter den 180 Unterzeichnern ist auch Ron Melnick, ehemaliger NTP-Senior-Scientist und seit 2009 im Ruhestand. Ein Senior Scientist würde von Elektrosmognews vermutlich mit Senioren-Wissenschaftler übersetzt, gemeint ist damit jedoch ein Wissenschaftler mit längerer Berufserfahrung, der z.B. auch schon mal ein Projekt leiten darf (leitender Wissenschaftler). Dass ausgerechnet der gute Ron, der noch am Design der NTP-Studie mittüftelte, den kapitalen Fehler in Hardells 5G-Appell nicht gefunden und den unglücklichen Lauf der Dinge gestoppt hat, ist schon etwas peinlich. Vielleicht ist sein Name auf der Liste mit ein Grund dafür, warum seine noch am NTP tätigen Kollegen nur so widerwillig den Bock bestätigen wollten, den Hardell in seinem 5G-Appell geschossen hat.

Melnick war übrigens einer der Wissenschaftler, die 2011 HF-Elektrosmog für die IARC in Gruppe 2B einstuften. Doch was Melnick auf der Alarmsite von Devra Davis darüber bekundet ist nicht ganz richtig:

As a senior scientist with the National Toxicology Program, I was one of 22 experts who participated in that IARC evaluation five years ago.

Richtig ist, es waren nicht 22, sondern mindestens 30 Experten und Melnick steht im Monograph 102, der das Ergebnis der 2B-Findung dokumentiert, nicht als NTP-Gesandter drin, sondern als selbständiger Berater (Ron Melnick Consulting).

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Blindes Vertrauen und das Schweigen der Mitzeichner

KlaKla, Samstag, 07.10.2017, 08:25 (vor 317 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 07.10.2017, 08:43

Hier wurde einem Dr. Titel-Träger blindes Vertrauen geschenkt. Mit dem 5G-Appell beeinflussen sie Laien aber sicher nicht die Empfänger des Appells. Denn die müssen sich absichern und die Sache gründlich untersuchen.

Am Ende erwarte ich lediglich eine neue für den Laien aufbereitete, plausibel klingende Verschwörungstheorie. Um zu Klagen, das das Ansinnen unabhängiger Wissenschaftler nicht berücksichtigt wird. Die Verbreitung findet dann, aller Voraussicht nach, ausschließlich in den Organen der lieben Mitstreiter (z.B. UMG, ElektrosmogReport, Diagnose:Funk Brennpunkt, Stiftung-Pandora, KO-Ini etc.). Es muss ja eine Erklärung her warum auch dieser Appell nichts nachhaltiges bewirkt.

Die Seifenblase wird dadurch jedoch nicht stabiler. Leicht zu durchschauen, kennt man die Hintergründe. Das schützt einem davor, als nützlicher Idiot dazustehen.

Nie war es deutlicher, dass Personal der Anti-Mobilfunkszene ist das Problem.

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Rainer Nyberg: ein bisschen Mobilfunkgegner

spatenpauli @, München, Samstag, 07.10.2017, 12:35 (vor 317 Tagen) @ spatenpauli

Lennart Hardells Co-Autor bei seinem verunglückten 5G-Appell ist der emeritierte Erziehungswissenschaftler Rainer Nyberg aus Finnland. In Researchgate hat Nyberg nur einen sehr leichten Fußabdruck hinterlassen, ein bedeutender Wissenschaftler kann er daher nicht gewesen sein. Und auch als Mobilfunkgegner zeigt sich Nyberg nicht besonders eindrucksvoll, denn er verzichtet als Appellant gegen 5G nicht etwa auf sein Handy, sondern er möchte mobil wenigstens per SMS erreichbar sein. Es könnte ja etwas Wichtiges sein ...

[image]
Quelle: http://users.abo.fi/nrnyberg/kontakt.html

Ein existenzielles Problem der allermeisten Mobilfunkgegner ist: Sie besitzen ein Mobiltelefon, um die Vorteile dieser Technik zu nutzen. Da dies aber in keiner Weise mit einem Dasein als Mobilfunkgegner in Einklang zu bringen ist, haben sich die Teilzeit-Mobilfunkgegner ein Sammelsurium an Ausreden zurecht gelegt. Mit Abstand die beliebteste ist: Ich nutze mein Handy nur im Notfall. Auch gerne genommen: Ich nutze es ausschließlich beruflich oder nur auf Reisen. Eher selten ist die absurde Ausrede von "Elektrosensiblen", wurden sie mit einem Handy erwischt, sie würden nicht auf Funkfelder von Handys reagieren, sondern nur auf die von Basisstationen.

Nyberg hat sich nun etwas Neues einfallen lassen. Er wähnt sich auf der sicheren Seite, indem er seinen Handygebrauch scheinbar auf den Empfang von SMS begrenzt, telefonieren tut er dann über Festnetz. Doch dieses Vorgehen Nybergs ist Blendwerk für Laienpublikum. Denn der Finne nutzt beim SMS-Empfang in vollem Umfang die vorhandene Mobilfunkinfrastruktur, auch sein Handy muss sich z.B. während einer Zugfahrt von einer Funkzelle zur nächsten hangeln und dabei regelmäßig Signalisierungen ausstrahlen. Und dass Nyberg unter seiner Mobilfunknummer 00358500163259 tatsächlich brav nur SMS empfängt, das kaufe ich ihm nicht ab. Doch wer will es ihm nachweisen, dass er bei Anrufen nach einem Blick aufs Display Freunde und Verwandte identifiziert und wie jeder andere abhebt, bei ihm unbekannten Nummern den Finger aber vorsichtshalber nicht auf die Taste mit dem grünen Telefonhörer drückt.

Auch Nyberg glaubt, er könne ein bisschen Mobilfunkgegner sein. Nein, das kann man ebenso wenig, wie eine Frau ein bisschen schwanger sein kann. Entweder ... oder. Bei dieser strengen Auslegung des Mobilfunkgegnertums dürfte die Anzahl der dann weltweit noch als Mobilfunkgegner geltenden Personen freilich im 2-stelligen Bereich sein.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Handynutzer, Mobilfunknummer, 5G-Appell

Wer berichtet über den 5G-Appell

KlaKla, Samstag, 07.10.2017, 14:46 (vor 317 Tagen) @ KlaKla

Diagnose:Funk
Baubiologe Jörn Gutbier u. Drucker Peter Hensinger

Kompetenzinitiative (KO-Ini), Link zu Diagnose:Funk
Dr. Markus Kern aus Kempten und der EHS betroffene Goethe-Experte aus St. Ingbert

Verein für Elektrosensible aus München, Copy-Paste, Link zu Diagnose:Funk
EHS Frank Berner Stuttgart

Gigaherz aus der Schweiz Copy-Past, Link zu Diagnose:Funk
Querulant Jakob

Free21
EHS Anke Kern aus Kempten

Weisse Zone Rhoen, Copy-Paste, Link zu Diagnose:Funk
EHS Klaus Schuhmacher Landesverband Hessen Diagnose-Funk

Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene EGGBI
Mit Juli 2017 hat der bis dahin gemeinnützige Verein EGGBI e.V. seine Tätigkeit eingestellt.
Josef Spritzendorfer (geb. 1950)

Medienkompeten Leben, Copy-Paste, Link zu Diagnose:Funk

Geologischer Berater Dieter Kugler, Copy-Paste, Link zu Diagnose:Funk

Raum & Zeit, Link zu Diagnose:Funk

mindcontrol2017, Copy-Paste, Link zu Diagnose:Funk

Europäische Akademie für Umweltmedizin e. V. (EUROPAEM), kein Link zu Diagnose:Funk

und das IZgMF :wink: - Gravierender Fehler im 5G-Appell von Lennart Hardell

-
Stand heute 07.10.2017, nur deutschsprachig

--
Meine Meinungsäußerung

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Ko-Ini, Raum-und-Zeit, Mind Control, Kern, Moratorium, EHS-Verein, Diagnose:Funk, Linkschleuder, 5G-Appell, EGGBI, Kugler, Schuhmacher

Claus Scheingraber Arbeitskreis Elektrobiologie (AEB)

KlaKla, Sonntag, 08.10.2017, 11:49 (vor 316 Tagen) @ KlaKla

Merkwürdig ist, dass der fleißige Mitzeichner Dr. dent. Claus Scheingraber, Funktionär des Vereins DGUHT e.V. und Arbeitskreis Elektrobiologie (AEB), nichts zum 5G-Appell auf seiner Webseite zu berichten hat. Es scheint so als ob er ihn ignoriert obwohl er einer der Mitzeichner ist. Siehe Webseite AEB ..

Auszug Aktuelles AEB vom 08.10.2017

Hier finden Sie Informationen aus Umwelt, Physik, Biologie und Medizin, die gerade hoch aktuell sind. Informationen, die Sie nicht unbedingt in den Mainstream-Medien finden, die es aber wert sind, weiter verbreitet zu werden.
Wenn Sie selbst Informationen aus den genannten Gebieten haben, die für die Allgemeinheit von Interesse sind, Können Sie diese gerne dem AEB zur Verfügung stellen. Der AEB wird diese nach Prüfung auf Plausibilität dann veröffentlichen. ...
Möglicherweise prüft der AEB noch den 5G-Appell ...

Letzte aktuelle Meldung Aug. 2016:clap:

Ähnlich verhält es sich mit Peter Hensinger und der Webseite Mobilfunk in Stuttgart

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Meine Meinungsäußerung

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Stuttgart, Hensinger, AEB, Scheingraber, EMF-Leitlinie, 5G-Appell, DGUHT

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