Glyphosat: Tote Ferkel, Kranke Menschen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 31.03.2015, 22:27 (vor 1712 Tagen) @ H. Lamarr

Schon wenige Monate nach Sendebeginn kam es auf dem untersuchten Hof bei den neugeborenen Ferkeln zu einer Zunahme von Zwittern und Missbildungen im Kopf-, Bauch- und Beinbereich.

Auffallend viele Missbildungen im Kopf-, Bauch und Beinbereich seiner Ferkel hat auch Züchter Ib Borup Pedersen in Dänemark. Pedersen hat einen ganz anderen Verdacht als Buchner et al., er sieht einen klaren linearen Zusammenhang zwischen der Menge des Herbizids Glyphosat im Körper seiner Ferkel und den Missbildungen. In die Tiere gelangt das Pflanzenschutzmittel über kontaminiertes Futter, das aus Argentinien nach Europa gelangt. Arte brachte zu Glyphosat die 45-min.-Dokumentation Tote Tiere, Kranke Menschen, die momentan noch auf der Website nachträglich angesehen werden kann.

Ob Glyphosat ein ernstes Problem ist, darüber streiten Experten. Die Situation erinnert an EMF. Auf der einen Seite die Herbizidhersteller und das für die EU-Länder zuständige deutsche BfR (Bundesamt für Risikobewertung), auf der anderen Seite alarmierende Wissenschaftler. Doch es gibt einen grundsätzlichen Unterschied: Ein plausibles Wirkmodell der Schädigung durch Glyphosat liegt vor und es fehlt bei diesem Risiko komplett die Szene der trittbrettfahrenden Profiteure. Auch auf Alarm gebürstete Laiengruppierungen wie "Diagnose-Glyphosat" gibt es nicht – noch nicht.

Hintergrund
Hopper - Kühweid - Botulismus und Clostridiose

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Glyphosat, Mängel, Botulismus


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