Dr. Alfonso Balmori und der Insektenschwund (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Montag, 12.07.2010, 22:03 (vor 4042 Tagen) @ Kuddel

So stellt er z.B. fest, daß in der Nähe von Basisstationen weniger Insekten gibt, als in freier Natur und folglich weniger Fledermäuse.
Besonders Pikant: Daß es in der Nähe von Masten weniger Insekten gibt, das hat er nicht selbst untersucht, sondern darauf haben ihn Mitarbeiter von Antennenbaufirmen hingewiesen und es bestätigt.

There was no life near base stations for mobile telecommunication. A decrease of insects and arachnids near those base stations was detected and corroborated by engineers and antenna’s maintenance staff.

Kann ich nicht bestätigen. Unser GSM/UMTS-Kombimast steht in rd. 16 Meter Entfernung. Abends/Nachts müssen wir jedoch die Fenster schließen, weil sonst Fluginsekten haufenweise ins Zimmer kommen, die Viecher kleben dann, von innen gut zu sehen, regelrecht außen an den Fenstern. Und wie's der Teufel will, meine ich, gestern eine Fledermaus gesehen zu haben, die sich bei diesem Fast-Insekt-Restaurant vor unseren erleuchteten Fenstern bedient hat. Es wäre nicht die erste gewesen.

Und was ich Sie als Praktiker immer schon mal fragen wollte: Wie ist denn das mit Funkwellen (Mobilfunkfrequenzen) und Wasser? Nehmen wir mal an, so eine Kaulquappe namens "Hugo" befindet sich am Grund einer 3 cm tiefen Pfütze und an der Wasseroberfläche kämen Funkwellen mit sagen wir mal 1 mW/m² an. Wieviel davon würde bei Hugo noch ankommen? Da bekanntlich eine normale Funkkommunikation unter Wasser nicht möglich ist, gehe ich davon aus, dass die 3 cm Wasserschicht Hugo vielleicht schon "schützt". "Schütz" habe ich in Anführungsszeichen gestellt, weil 1 mW/m² Hugo vermutlich sowieso nichts anhaben können. Gefunden habe ich das hier, aber dort gehen die Frequenzen nur bis 10 MHz.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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