Von IZgMF an Prof. Adlkofer (Forschung)

H. Lamarr @, München, Freitag, 10.07.2009, 00:17 (vor 4890 Tagen) @ H. Lamarr

Sehr geehrter Herr Prof. Adlkofer,

besten Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme, die ich noch am Donnerstag-Abend ins Forum eingestellt habe. Mit Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie mir für weitere Auskünfte nicht mehr zur Verfügung stehen. Dies kann ich angesichts der schweren Vorwürfe, die im IZgMF-Forum gegen Sie erhoben werden, auch nachvollziehen. Das Forum ist unzensiert, so dass dort jeder sein Recht zur freien Meinungsäußerung wahrnehmen kann, solange er sich an die Regeln hält. Meine Aufgabe als Forenmaster sehe ich nicht im Selektieren von Postings, wie dies im Schweizer Forum üblich ist, sondern im Kontrollieren der Regeleinhaltung. Deshalb habe ich heute in den Sie betreffenden allzu forschen Vergleich eines Forenteilnehmers eingegriffen. Zur Sache selbst kann ich in Unkenntnis der tatsächlichen Abläufe jedoch nicht Partei für Sie ergreifen. Der einzige, der die Vorwürfe substanziell entkräften kann sind Sie selber. Ich kann Ihnen daher nur anbieten, Ihnen beim Einstellen von Entgegnungen jede Unterstützung zukommen zu lassen. Allerdings meine ich schon jetzt zu wissen, dass Sie mein Angebot nicht wahrnehmen und auf jede Entgegnung verzichten werden. Aus meiner Sicht ist dies ein Fehler, denn wenn in einem offenen unzensierten Forum die Stimme der Gegenposition schweigt, ist dies für die Gegenposition mit Sicherheit nicht förderlich. Sollte ich mich irren, und Sie auf den einen oder anderen Vorwurf doch gezielt erwidern wollen, lassen Sie es mich bitte wissen.

Viele Grüße

Stephan Schall

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Meinungsbildung, Adlkofer, Meinungsfreiheit, Austausch, Industrienähe


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