5G-Paranoia als Karrieresprungbrett? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 28.10.2019, 13:53 (vor 1190 Tagen) @ H. Lamarr

Nicole Wolf ist Sprecherin der Bürgerinitiative "Stopp 5G" im Landkreis Gifhorn, Niedersachsen. Nebenbei leitet sie dort ein Werk des US-Autozulieferers Inteva.

Schlechte Noten für Inteva, Gifhorn, vergab 2012 ein Mitarbeiter auf diesem Portal.

Welt berichtete 2014: Der US-Autozulieferer Inteva entlässt in seinem Gifhorner Werk mehr als jeden dritten Mitarbeiter - 95 von 260 Beschäftigten ...

Im März 2017 schrieb die Wolfsburger Allgeine: Torsten Felgentreu, politischer Sekretär der IG Metall Wolfsburg, weist auf die schwierige Lage bei Inteva Roof Systems in Gifhorn (früher Arvin Meritor) hin. „Wir befinden uns bereits in der vierten Entlassungsphase“, erklärt Felgentreu.

Und am 27. Oktober 2019 sieht die Süddeutsche schwarz für die Autozulieferer in Deutschland: Von Bosch über Continental bis ZF: In der Zulieferer-Branche steht ein massiver Jobabbau an, Fabriken droht die Schließung. Gegen die Krise werden klassische Rezepte nichts helfen.

Werkleiterin Wolf bewegt sich den obigen Meldungen zufolge seit langem auf bröckelndem Terrain. Möglicherweise ist dies eine Erklärung für ihr abrupt einsetzendes Engagement gegen 5G. Darin, dass sie die Öffentlichkeit und die Medien sucht, lässt sich spekulativ eine innovativ-aggressive Bewerbungsform für neue Aufgaben vermuten, z.B. der Absprung für eine Spätkarriere in der Kommunalpolitik. Die Zukunft wird zeigen, was an dieser Spekulation dran ist.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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