2006 - Eva W. muss wegen Strahlung ihr Haus aufgeben (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 29.03.2013, 16:30 (vor 2421 Tagen) @ H. Lamarr

Am 3. Dezember 2006 ist für Frau W. Schluss mit lustig. Die damals noch frisch gebackene überzeugte Elektrosensible packt den Stier bei den Hörnern und richtet an den Präsidenten des Bundesamt für Strahlenschutz, Wolfram König, einen dramatischen Appell (wobei sie König die akademischen Würden eines gleichnamigen Musikprofessors andichtet).

Sehr geehrter Herr Professor!

Ich bedanke mich für die Nennung einer Firma, die Strahlenschutzanzüge herstellt, durch Herrn Dr. Michael Mehnert. Ich habe bereits Verbindung mit der Firma aufgenommen.

Die Frage ist, ob mir das noch nützt!

Meine Situation wird so unerträglich, dass ich nun endgültig aus meinem Haus muß.
[...]

(Hervorhebung durch Spatenpauli)

Der Appell hat inzwischen gut sechs Jahre auf dem Buckel, doch Frau W. wohnt noch immer in ihrem niedlichen Häuschen in München-Obermenzing, und auch mit einem Strahlenschutzanzug wurde sie kein einziges mal in der Öffentlichkeit gesichtet. Frau W. bevorzugt strahlungsfeste Unterwäsche (nicht ganz leicht zu prüfen) und metallische Rettungsdecken (Goldfolie) als Cape. Ihr Wahrzeichen aber ist die vielleicht auch beim Schlafen getragene und mit Alufolie ausgekleidete schwarze Baseballkappe. Im Gegensatz zu ihrem Leidensgenossen Herrn Weiner verzichtet Frau W. darauf, ihre Kappe als Werbefläche für Firmen der Abschirmbranche zu verwenden. Das macht sie so sympathisch. Als ich 2012 einen Osterspaziergang unternahm, um bei ihr nach dem rechten zu sehen, war sie darüber allerdings mehr entrüstet als erfreut.

Nachtrag vom 10.01.2014: Eine Erklärung, warum sie nun doch nicht aus ihrem Haus ausgezogen ist, gab Frau W. am 21. Februar 2012. Und im August 2012 begann sie angeblich LTE zu spüren, begleitet von einer weiteren gravierenden Verschlechterung der ohnehin seit 2006 unerträglichen Situation: Am 21. Februar 2013 spricht sie erstmals von Lebensgefahr und davon, dass sie selbst in sechs Rettungsdecken eingewickelt (Schirmung) keinen Schlaf findet.

Nachtrag vom 18.03.2014: Warum Frau W. UMTS und LTE spürt, nicht aber GSM

[Admin: editiert (Passage mit Musikprofessor eingefügt) am 26.11.2013]

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
LTE, Wutbürger, Abschirmkappe, Ueberzeugungstäter, Alufolie, Auszug, Schutzkleidung, Vergangenheit, Untermenzing, Pleiten, Schnelltest, Rampensau, Geschädigte


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