Eva W.: Warum sie 2006 nicht ausgezogen ist (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 05.04.2012, 01:35 (vor 2787 Tagen)

Am 3. Dezember 2006 schrieb Eva W. an den Präsidenten des Bundsamtes für Strahlenschutz:

"Meine Situation wird so unerträglich, dass ich nun endgültig aus meinem Haus muß."

Eva W. ist davon überzeugt, dass ein nahe gelegener UMTS-Funkmast, zu dem sie wegen der Abschattung durch das Nachbarhaus keine Sichtverbindung hat, ihr körperliche Beschwerden bereitet.

Heute, am 5. April 2012, wohnt Eva W. nach wie vor in dem Haus, aus dem sie vor Jahren schon ausziehen wollte.

Im Gigaherz-Forum erklärte Eva W. am 21. Februar 2012 dem Teilnehmer "Federlin", warum sie Ihre Ankündigung nicht wahr gemacht hat:

"Bevor Sie nun allerlei Rückschlüsse ziehen, warum ich immer noch in meinem Haus wohne, sozusagen in der Küche meines Hauses, einige Aufklärung. Für mich war zeitweise klar, dass ich hier nicht bleiben kann, zumal ich ja immer wieder versuchte bei Bekannten und Verwandten Logie zu finden. Und ich suchte nach einer Terrassenwohnung und später nach einem freistehenden Haus. Die Terrassenwohnung habe ich mir mit zunehmendem Wissen dann aus dem Kopf geschlagen, nachdem ja die Spargeln auf den Dächern wachsen und DECT und WLAN sowie Handys zur Lieblingsausstattung der umliegenden Nachbarn gehören, ja zum Überleben. Ich traf übrigens einmal in der Pfälzer Weinstube einen Herrn aus Schleissheim. Er beklagte sich bitter über einen Mobilfunkmast in 150m Entfernung auf selber Höhe seiner ETW. Er könne seine Terrasse nicht mehr nützen und nicht mehr schlafen. Nun trinke er jeden Abend fast eine Flasche Rotwein, damit er endlich schlafen kann. "Mensch, das können Sie doch nicht machen, da werden Sie ja krank", sagte ich. Die Antwort war: "Lieber sterbe ich am Suff, als dass ich an diesem Vieh vor meiner Terrasse verrecke." Ein Haus habe ich mir aus dem Kopf geschlagen, da ich im Alter nicht mehr alleine wo hin kann. Zudem erfolgt permanente Aufrüstung und an Plätzen die ich einmal gut fand, steht ein Mast. Ich wäre nicht die Erste, der so etwas passiert ist. Das allerdings würde ich nach einem Umzug nicht überstehen. Ich wollte ganz einfach leben, so leben wie ich vor UMTS konnte. Ich habe es aufgegeben. Es gibt keine Möglichkeit mehr."

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=62732#62732

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Meinung, Selbstdarstellung, Psychosomatik, Fallgeschichten, Obermenzing, Mottenkiste, Widersprüche, Forscher


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