Das große Leiden der EHS aus Obermenzing (Allgemein)

KlaKla, Mittwoch, 12.04.2017, 08:02 (vor 944 Tagen)

Schwindel, Schlaflosigkeit, Gehirntumore – macht Handystrahlung krank? Nein, sagen Behörden. Doch Millionen Menschen halten sich für „elektrosensibel“ und protestieren gegen Funkmasten und W-Lan. Ein Kampf um die Zukunft der Kommunikation.

München - In der Nacht, in der sich alles ändert, schreckt Eva Weber schweißgebadet auf. Im Kopf seltsame Töne. Schwindel. Übelkeit. Sie wankt durchs Schlafzimmer. Irgendwas ist anders. Das Brummen. Irgendwo muss doch dieses Brummen in ihrem Kopf herkommen. Weber schleppt sich mit einer Taschenlampe in den Keller, horcht an der Heizung. Nichts. Der Morgen kommt. Schwindel, Übelkeit und das Brummen im Kopf bleiben.

Die Horrornacht liegt zwölf Jahre zurück. Eva Weber sitzt an ihrem Küchentisch in einem Häuschen im Münchner Stadtteil Untermenzing. Eine schwarze Schirmmütze bedeckt die halblangen, grauen Haare. Besser geht es ihr noch immer nicht. Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationslücken. „Wie beende ich meinen Satz, wie ging er los? Ich weiß das oft nicht mehr.“

Die Rentnerin lebt unter strengen Auflagen

Zu wissen glaubt sie inzwischen, wo ihre Beschwerden herkommen. Ein paar Häuser weiter hatte ein Nachbar einen Mobilfunkmast auf dem Dach anbringen lassen. Es begann mit dem Funk-Standard UMTS – und die Sender wurden immer stärker. Weber zieht eine diagonale Linie durch ihre Küche: „Der Strahl geht hier so durch.“ Der Mobilfunk mache sie krank. Weiter ...

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Wissenschaft, Reflex, Psychosomatik, Wolfratshausen, Ueberzeugungstäter, Retraktion, Merkur, Egozentrik, Somatoforme Störung, Laien, Untermenzing, Schnelltest, Küche


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