Krebsstudie Hennen: Stellungnahme Dr. Eger (Forschung)

H. Lamarr @, München, Samstag, 28.03.2009, 22:39 (vor 3886 Tagen) @ H. Lamarr

Sehr geehrter Herr Neppe, sehr geehrter Herr Dr. Eger,

im Forum des IZgMF ist Ihre "Krebsstudie Hennen" diskutiert und aus meiner Sicht nach zwei Tagen ziemlich eindeutig widerlegt worden. Allerdings weiß ich aus Eigenerfahrung, dass auch Widerlegungen nicht davor gefeit sind, ihrerseits widerlegt zu werden. Deshalb biete ich Ihnen an, sich mit Stellungnahmen zu der Kritik an Ihrer Studie zu äußern. Am einfachsten wäre es, wenn Sie sich im Forum an der Diskussion beteiligen. Die Anmeldung am Forum ist ebenso einfach und selbsterklärend wie dessen Bedienung. Sollten Sie dies nicht wünschen, stelle ich Ihre Stellungnahmen auch gerne für Sie ins Forum ein. Ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie Ihre Sicht der Dinge zu den Kritikpunkten darlegen, denn ich habe vor, die Informationen aus dem Forum für einen Artikel auf der IZgMF-Webseite zu übernehmen, wo sie einer erheblich größeren Leserschaft zugänglich sind. Da wäre es bedauerlich, wenn Ihre Stimmen fehlen würden.

Link zur Diskussion im Forum:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=29685

Viele Grüße aus München
IZgMF

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12. März 2009

Sehr geehrter Herr Schall,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie können die aktuelle Studie " Hennen Erhebung " als Volltext unter umg-verlag@t-online.de bestellen.

Hier ist die Intention der Arbeit, sowie alle Eckdaten dargestellt und auch diskutiert. Fakt ist , dass sich die Krebsinzidenz des untersuchten Kollektivs signifikant für die untersuchten Zeiträume unterscheidet. Im Literaturverzeichnis finden sich wissenschaftliche Arbeiten, in denen klar dokumentierte Wirkmechanismen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern unterhalb der gültigen Grenzwerte dargestellt werden. Nach dieser Lektüre ist Ihnen sicherlich eine sachbezogene Diskussion möglich.

Wir haben bereits 2004 anhand der Naila-Studie den zuständigen Behörden ausführlich geantwortet.

Die angehängten pdf "Naila Stellungnahme..." ist für Ihre Webseite bestimmt. Für Sie interessant dürfte sein, dass in einem Patent einer großen Schweizer Firma, bereits 2003 aufgrund chromosomenschädigender Effekte und des damit explizit zitierten "cancer risks" auf die Notwendigkeit der Reduktion von hochfrequentem Elektrosmog hingewiesen wurde. Auch diese pdf "Reduction of Elektrosmog..." ist für Ihre Webseite bestimmt.

Bitte haben Sie Verständnis, dass meine Arbeitszeit nicht ausreicht, um Talkrunden im Internet zu besuchen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med Horst Eger


Ärztlicher Qualitätszirkel "Elektromagnetische Felder in der Medizin - Diagnostik, Therapie, Umwelt" Nr. 65143, anerkannt von der Bayerischen Landesärztekammer
95119 Naila
Marktplatz 16


PS: Um Sinnentstellungen zu vermeiden ist eine Veröffentlichung dieses Schreibens nur komplett zuzüglich der zitierten pdfs erlaubt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Anfrage, Eger, Qualitätsmängel, Hennen, Ignoranz, Strippenzieher, Amateurwissenschaft, Fachkompetenz, Marionette, unabhängige Wissenschaft, Antwort


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