Studie statt Analyse, differenzieren (Forschung)

Doris @, Dienstag, 10.03.2009, 10:50 (vor 3902 Tagen) @ KlaKla

Ok, du magst das unter Korinthenkackerei abhacken aber ich denke man sollt die Egersche Analyse oder Erhebung nicht überbewerten indem man von einer Studie spricht. Die Arbeit von Eger unterscheiden sich doch sehr zu anerkannten wissenschaftlichen Studien aus dem EMF-Portal.

Ja, das sieht man hier, aufgenommen ist sie im EMF-Portal, aber ergiebig ist sie ganz sicherlich nicht. Wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt, gibt jede wissenschaftliche Studie im Abstract wenigstens ein paar Daten her, und hier gibt es gar nichts. So wie es aussieht, gibt es keine Messungen dazu, was von diesem Mast ankommt und aus eigener Erfahrung muss ich dazu sagen, das ist unerlässlich. Muss ich diese Arbeit von Eger so verstehen, dass da die Haushalte telefonisch abgeklappert wurden und gefragt wurde,

- gibt es eine Krebserkrankung
- seit wann
- wie alt war der Betroffene bei Ausbruch der Krankheit

und daraus kann dann gefolgert werden, dass eine evtl. Häufung nur mit dem Sender in Verbindung gebracht wird, denn den hatte man von Anfang an in Verdacht. Jemand, der sich für andere Umweltthemen interessiert, würde ein ihm passender Auslöser finden.
Es ist wohl so, dass jemand der an Krebs erkrankt sich auf die Suche macht nach der Ursache und da stößt man bei entsprechenden Recherchen eben auch auf Mobilfunkanlagen.

Um es für den Bürger verständlicher zu machen, müsste man vielleicht sogar von einer laienhaften Arbeit eines Mediziners sprechen. Das würde man mir dann sicher als Respektlosigkeit gegenüber Eger um die Ohren geschlagen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt findet diese Arbeit selbst auf den Kritikerseiten noch keine allzugroße Beachtung, die C-Netz Studie von Oberfeld wurde ganz anders gehandelt.

Ganz unten anzusiedeln sehe ich die Sendemastgegner.

Vor allen diejenigen, die die Milliarden kleine Sender um sich herum nicht sehen.


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