Mitreden-U: Mobilfunk landet auf Platz 352 (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 26.03.2010, 17:07 (vor 3551 Tagen) @ H. Lamarr

Heute um 15:00 Uhr endete die Kommentarphase bei Mitreden-U, Zeit also für eine Bilanz.

Unangefochtene Sieger dieser ganz und gar nicht-repräsentativen Erhebung des bundesdeutschen Umweltsorgenbarometers sind die Lichtverschmutzungsgegner, die es auf 214 Unterstützer und 140 Kommentare brachten.

Platz 2 machte mit 119 Unterstützern und 84 Kommentaren ein Eintrag zu Pflanzenschutz und Gentechnik, der dritte Platz fiel der Forderung nach Tempo 130 zu, die es auf 82 Unterstützer und 24 Kommentare brachte.

Der Eintrag unseres Herrn P. landete auf Platz 352 von insgesamt 960 Einträgen, er brachte es auf nur 8 Unterstützer und 32 Kommentare. Womit deutlich wird, dass die Szene der fanatischen Sendemastengegner noch viel kleiner ist als bislang geschätzt, und es diesen Leuten trotz angeblicher Vernetzung nicht gelingt, ein vermutlich größeres Potential von passiven Sendemastengegnern zu mobilisieren. Was auch Ursache der kärglichen Resonanz sein kann: Der Eintrag von P. ist so wirr und belanglos, dass selbst die in dieser Hinsicht hart gesottene Szene der aktiven Sendemastengegner nichts damit anzufangen wusste.

Mein Dank geht an Herrn P., der es mit seiner Hetzkampagne geschafft hat, dass sich mehr Leute für das kleine unbedeutende IZgMF interessiert haben und vermutlich nachsehen wollten, was es damit auf sich hat. Danke, die Zugriffe aufs IZgMF haben sich seit Beginn der Streiterei um rund 20 % erhöht. Leider ist die Site dadurch nicht noch wertvoller geworden, als sie es zuvor schon war :-P.

Fazit: Das BMU hat eine Angel mit einem leckeren Köder ausgeworfen, 960 Fische haben angebissen, Zaungäste konnten sich mit geistreichen und geistlosen Kommentaren verewigen - doch jetzt wird aus dem Teich das Wasser abgelassen und der Inhalt landet auf einer Restmülldeponie. Denn: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, Mitreden ist Illusion, ohne Peilung Mitreden ist Umweltverschmutzung. Die Umfrage machte schön deutlich, wie gut organisierte kleine Splittergruppen einen unglaublich langen Schatten werfen können. Bei einer repräsentativen Umfrage jedoch wären völlig andere Ergebnisse herausgekommen und die verblüffende Dominanz von Randthemen wäre wie vom Erdboden verschluckt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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