Mobilfunkdebatte: Landeier hier, Stadtneurotiker dort (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 26.03.2010, 20:37 (vor 4576 Tagen) @ Doris

4.2 % sorgen sich lediglich um gesundheitliche Auswirkungen durch Handynutzung. Inwiefern bei dieser Umfrage nach Mobilfunkbasisstationen und Handynutzung getrennt wurde, geht aus dem Artikel nicht hervor. Die Basisstationen stehen mMn nach nach wie vor in der größeren Kritik. Vielleicht werte ich das auch so, weil in meiner Gegend momentan einiges los ist.

- Es wurde in der Untersuchung getrennt, Sendemasten und Hochspannungsmasten wurden separat abgefragt. Mehr dazu später.

- Es ist mMn auffällig, dass sich Sendemastengegner nahezu ausschließlich in ländlich geprägten Regionen oder kleineren Städten bemerkbar machen und so gut wie nie in Großstädten. Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wann zuletzt z.B. in München (1,3 Mio. Einwohner) ein Sendemast erkennbar bekämpft wurde. Woran liegt das, was ist auf dem flachen Land anders als in Städten? Aus meiner Sicht liegt in diesem "Unterschied" auch ein Schlüssel zum besseren Verständnis der Mobilfunkdebatte, vorausgesetzt, es gelingt die Unterschiede wirklich auf den Punkt zu bringen. Es scheint fast so, dass sich linear mit zunehmender Bevölkerungsdichte die Sendemastengegner aus dem Staub machen. In München kenne ich momentan nur noch zwei aktive Sendemastengegner: Frau W. und Dr. Scheiner, wobei ich mir bei Scheiner über die Aktivität nicht mehr so sicher bin.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Bevölkerungsdichte


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