Ein "elektrosensibler" Organisator aus den Niederlanden (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 21.10.2021, 00:40 (vor 410 Tagen) @ H. Lamarr

EBI-Organisator Robert Paul van der Boom ist Vorsitzender der niederländischen Stichting EHS (Stiftung EHS). Hinweis: Niederländische Stiftungen können u.a. auch in der Form eines Vereins betrieben werden.

Die Stiftung wurde gemäß Selbstdarstellung gegründet, um besser zu verstehen, was EHS ist und wie man damit umgehen kann. Aus ihrer Sicht ist EHS eine weitreichende Folge von chronischem Stress, der durch EMF verursacht wird. Die Stiftung berät "Elektrosensible", damit diese lernen mit EMF richtig umzugehen, sie leistet Lobbyarbeit für EHS, sammelt/verbreitet Fachwissen über EHS und sie erforscht EHS oder fördert entsprechende Forschungsvorhaben. Die Forschungsaktivitäten der Stiftung dürfen allerdings nicht überbewertet werden, denn die Ausgaben der Stiftung für "Projekte" sind nicht allzu groß, 2018 waren es rd. 17'200 Euro, 2019 rd. 9'200 Euro. Dies bei Vermögenswerten (Aktiva) von rd. 40'500 Euro (2018) und rd. 21'200 Euro (2019).

Im Gegensatz zu allen mit bekannten Anti-Mobilfunk-Vereinen und -Stiftungen im deutschsprachigen Raum macht die niederländische Stiftung EHS aus ihren Finanzen kein Geheimnis, sondern legt diese in ihren Jahresberichten (Beispiel 2019) offen. Diese erfreuliche Transparenz ist jedoch nicht ganz freiwillig. Denn weil die Stiftung 2008 vom zuständigen Finanzamt als gemeinnützig anerkannt wurde, ist sie verpflichtet Rechenschaftsberichte zu veröffentlichen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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