Icking (BY) - 5G-Bürgerversammlung viel Wind um nix (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 10.08.2021, 13:13 (vor 74 Tagen) @ H. Lamarr

Auch in Icking geht die Strahlenangst um. Weil sie sich zu schlecht über den künftigen Ausbau informiert fühlt, hatte die Initiative "Schutz vor Elektrosmog" eine außerordentliche Bürgerversammlung durchgesetzt. Das Interesse fiel jedoch eher dürftig aus: Weniger als ein Viertel der 200 Unterzeichner war am Mittwoch in die Grundschulaula gekommen, um sich anzuhören, was Bürgermeisterin Verena Reithmann (UBI) und Experten beider Seiten zu sagen hatten.

... "Der Betreiber hat bereits formuliert, die bestehenden Masten auf der Tankstelle und beim Bauhof aufzurüsten", sagte die Bürgermeisterin. Ein Schritt, den die Gemeinde wegen der stärkeren Strahlenbelastung vermeiden möchte. :tock:

Kommentar: Die stärkste Strahlenbelastung haben Nutzer durch ihr Handy es wirkt körpernah. Je weiter der Sendemast vom Handy entfernt ist, desto stärker die Strahlenbelastung für die Nutzer. Herr lass Hirn regnen.

Konkret zur Standortfrage wollte sich Wilfried Kühling nicht äußern.
Der Referent der Bürgerinitiative und Professor für Raum- und Umweltplanung an der Universität Halle war live zugeschaltet, genauso wie Rechtsanwalt Frank Sommer und Gutachter Hans Ulrich. Kühling empfahl der Kommune einen neuen Ansatz, nämlich im Flächennutzungsplan bestimmte Schutzgebiete wie rund um Kitas zu definieren und dort eigene, niedrigere Grenzwerte festzuschreiben. Freilich sei dies eine Frage, "die gerichtlich durchgefochten werden muss".

Quelle Süddeutsche Zeitung von Susanne Hauck

Kommentar: Meldungen der SZ waren auch schon mal deutlich Gehaltvoller. Eine Unterschrift für eine Veranstaltung für uninformierte Bürger gibt man gerne, um die Bittsteller schnell wieder los zu werden. Weniger als 1/4 derer die für dies außerordentliche Bürgerveranstaltung ihre Unterschrift gaben waren tatsächlich da. Das ist wieder mal so eine Steuerverschwendung. Die Gemeinde schießt Geld in eine sinnlose Bürgerversammlung, welches anders wo fehlt. :no: Der 73-jährige Raumplaner ist längst im Ruhestand und kommt mit altem Wein in neuen Schläuchen daher. Der Mann ist ein Autodidakt mit Prof-Titel. Die anderen beiden, Sommer und Ulrich, sind Nutznießer der irre geführten Debatte.

Kinder in der Kita schützen und zu hause? :tock:

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Bauleitplanung, Alter Wein, SZ, Steuerverschwendung, Sommer, Icking, Ulrich, Kühling


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