Salzburgleitung: Gigaherz-Präsident hetzt Österreicher auf (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 13.07.2015, 00:25 (vor 1587 Tagen) @ H. Lamarr

So sieht sich die Staatsanwaltschaft Salzburg inzwischen anscheinend nur noch einigen aufgeregten Wutbürgern, Nörglern und Querulanten gegenüber. Die Erfolgsaussichten dieses Mobs sehe ich bei 0,0 Prozent, denn Munkeln & Raunen statt handfester Fakten sollte auch den Staatsanwälten der Mozartstadt ein Graus sein.

Dieser ganz normale Wahnsinn, der sich da im Salzburger Land mit schweizerischer Unterstützung abspielt, kostet Geld. Und es braucht nicht rasend viel Fantasie, um sich auszurechnen, wer diese Kosten, die dem Staat und dem Netzbetreiber durch das Gezeter einer Minderheit entstehen, letztlich tragen darf.

Ulrike Baumgartner-Gabitzer, Vorstandsvorsitzende der Austrian Power Grid (APG), das ist der Betreiber der Salzburgleitung, machte kürzlich in einem Interview mit dem Wirtschafts-Blatt Größenordnungen deutlich:

[...] wirkten sich überlange Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) kontraproduktiv auf den Ausbau aus. 33 Monate statt der gesetzlich vorgesehenen neun Monate dauere die erstinstanzliche UVP der geplanten 380-kV-Leitung in Salzburg bereits. Das steigere die Kosten, die jetzt bereits bei etwa 650 Millionen € lägen.

Kommentar: Mit- und Einspracherechte für Bürger sind mMn eine feine Sache, wenn diese Instrumente maßvoll und verantwortungsbewusst gehandhabt werden und auch ein Gedanke fürs Gemeinwohl verschwendet wird. Wenn aber Wutbürger, Profilneurotiker und Querulanten dieses Instrument zur Selbstbefriedigung missbrauchen, hört bei mir der Spaß auf, diesen Selbstdarstellern würde ich auf der Stelle meine Unterstützung verweigern. Mindestens. Die Posse, wegen einer in Hamburg von einer Wienerin erwirkten Unterlassungserklärung gegen einen Bremer Professor die Salzburger Staatsanwaltschaft zur Beseitigung eines Wiener Professors in Marsch zu setzen, diese Posse riecht für mich stark nach Selbstdarstellern unter den Anzeigeerstattern. Ich bin gespannt, wer sich öffentlich dazu bekennt, an dieser unwürdigen Darbietung beteiligt zu sein. Als Initiator steht mMn nur der Gigaherz-Präsident zweifelsfrei fest.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Selbstbefriedigung


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