Coronakrise: Warten auf die Kampagnen der Impfgegner (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 07.06.2020, 20:03 (vor 424 Tagen) @ H. Lamarr

Auch die Faktenchecker werden den Desinformanten immer hinterherrennen. Es sei denn, das Recht zur freien Erfindung oder Verbreitung von Blödsinn, das sich vom Nischendasein mit dem Aufkommen des Internets zum Volkssport entwickelt hat, wird überdacht und dem Zeitgeist behutsam angepasst.

Auszug aus Weltspiegel (ARD) vom 7. Juni 2020:

Gesetz gegen Falschinformationen und Verschwörungen geplant

Über 200 Vorfälle dieser Art hat es in den letzten Wochen in Großbritannien gegeben. Dylan und seine Kollegen dürfen im Moment nur noch zu zweit arbeiten – zur eigenen Sicherheit. Die britische Regierung arbeitet nun an einem Gesetz, um Falschinformationen und Verschwörungen einzudämmen. Der Abgeordnete Julian Knight kommt aus Solihull, dort wo der Mast brannte. Er hat vor wenigen Tagen nochmal die Debatte eröffnet: "Was ich mir wünsche, ist, dass wir künftig sozialen Medien bestrafen, wenn sie wissentlich oder aus Nachlässigkeit Desinformation oder Hassreden verbreiten. Wir haben auch gefordert, dass Social-Media-Unternehmen in schweren Fällen von Fahrlässigkeit strafrechtliche Sanktionen drohen. Damit sie nicht einfach vor uns davonlaufen können."

Der Tory Damian Collins würde aber auch gerne vermeintliche Verschwörer bestrafen können. „Es gibt Leute, die kampagnenartig schlichtweg falsche Thesen verbreiten. Diese Leute müssen meiner Ansicht nach als Straftäter betrachtet werden. Weil sie damit dem Allgemeinwohl echten Schaden zufügen.“

Gemeint sein könnten Leute wie Piers Corbyn. Einer der Aktivsten, die öffentlich einen unbewiesenen Zusammenhang von Pandemie und 5G beschwören. Er will nun Kundgebung in ganz Großbritannien organisieren.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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