Kognitive Verhaltenstherapie statt EMF-Leitlinie (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 01.08.2017, 15:56 (vor 748 Tagen) @ H. Lamarr

Statt sich mit auf Dauer wirkungslosen Scheinlösungen finanziell auszubeuten zu lassen ist "Elektrosensiblen" anzuraten, sich in eine qualifizierte psychotherapeutische Behandlung zu begeben, um auf diesem Wege von den Schattenseiten einer "Elektrosmog-Phobie" befreit zu werden. Eine solche Therapie hat nicht immer Erfolg, gilt jedoch als das vielversprechendste Mittel, das Leiden, das auch positive Aspekte hat (Aufmerksamkeit, Mitleid, Krankheitsgewinn ...) los zu werden. Aber: Überwiegen die positiven Aspekte, boykottieren Betroffene nicht selten jeden Therapieansatz.

Auszug aus NetDoktor.de:

Kognitive Verhaltenstherapie

Bei der Behandlung von Ängsten hat sich insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie bewährt. Sie hilft, angstauslösende Verhaltensmuster, Gedanken und Gefühle aufzudecken, und auf den Prüfstand zu stellen. Durch gezielte Übungen lassen sich solche problematischen Vorstellungen verändern.

Im Rahmen einer Konfrontationstherapie beispielsweise setzt sich der Patient der angstauslösenden Situation aus – erst in der Vorstellung, später real. Die Anwesenheit des Therapeuten erlaubt ihm, die Angst auszuhalten.

Der Patient erlebt, dass die befürchtete Katastrophe ausbleibt, und dass die Angst von alleine weniger wird. Diese Erfahrung speichert das Gehirn. Die Angst wird so bei jeder Konfrontation geringer. Insbesondere Phobien – beispielsweise vor Spinnen, großer Höhe oder vor dem Fliegen lassen sich so behandeln. Ebenso ist sie das Mittel der Wahl bei Zwangserkrankungen. [...]

Hintergrund
Elektrosmog-Phobie durch gezielte Exposition heilbar
Unerwartete Heilungsaussichten für überzeugte Elektrosensible

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS, Elektrochonder, Netdoktor, Verhaltenstherapie, Therapie, Angststörungen, Konfrontationstherapie


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