Johansson will nicht "schwarzes Schaf" gewesen sein (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 01.08.2017, 17:04 (vor 748 Tagen) @ H. Lamarr

Nachdem die Version 2015 der EuropaEM EMF-Leitlinie wegen Plagiatvorwürfen zurückgezogen werden musste, gibt es seit 25. Juli 2016 die neue Version 2016:

Erster auffälliger Unterschied: Die 2015-Version hatte noch 17 Autoren, die 2016-Version deren 15; nicht mehr mit dabei sind Olle Johansson und Wilhelm Mosgöller.

Auf Nachfrage des IZgMF, warum er nicht mehr als Autor gelistet werde, erklärte Olle Johansson im August 2016, dazu gäbe es viel zu sagen, der Ausstieg wäre jedenfalls nicht seine Entscheidung gewesen. Auf die Frage, ob er das schwarze Schaf gewesen sei, wegen dem die Leitlinie zurückgezogen werden musste, meinte der schwedische Wissenschaftler hintergründig: Nein, er sei kein schwarzes Schaf, vielleicht aber ein weißes ... :-).

Johansson zeigte sich sehr beeindruckt von der Arbeit Gerd Oberfelds und dessen Co-Autoren, es werde spannend sein Mitte 2018 zu schauen, welche Behandlungserfolge auf die Leitlinie zurückzuführen seien. Er hofft, die Streitereien um EHS, MCS und dergleichen werden infolge der Leitlinie nun bald Geschichte sein.

In Anspielung auf die erzwungene Reduzierung seines Labors meinte der Mann vom Karolinska-Institut, auch dies sei eine lange Geschichte, die sich jetzt langsam dem Ende zuneige (vermutlich meint er damit seinen bevorstehenden Ruhestand). Doch trotz der Rückstufung sehe er sich nicht als Verlierer der Auseinandersetzung mit seinen unmittelbaren Vorgesetzten.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS, MCS, Johansson, Karolinska-Institut, EMF-Leitlinie


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