Gigaherz-Präsident: Das peinliche Schneiderlein (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 01.08.2012, 23:19 (vor 2637 Tagen)

Es ist eine Aneinanderreihung grotesker Schilderungen aus dem Leben des Hans-U. Jakob, die der scheidende Gigaherz-Präsident heute auf seine Website eingestellt hat, so absurd, dass es schon fast realsatirisch ist. Ob es Jakob selbst ist, der sich dort als verklärte Lichtfigur der Szene inszeniert, oder ein Knecht, das ist wegen der orthographischen Mängel im Text nicht eindeutig auszumachen.

Die wilde Story passt wunderschön zu dem Bild, dass ich von dem Gigaherz-Präsidenten habe: Er, der Knirps, sieht sich von Giganten umzingelt, die ihm, dem tapferen Scheiderlein, ans Leder wollen, – dies aber nicht schaffen.

Unser Herr Jakob ist so ungemein gefährlich, dass seine mächtigen Gegner - huhuuuu, nichts unversucht lassen, ihn unter allen Umständen aus dem Weg zu räumen. Und diese Umstände, sie sind echte Lady-Jakob-Kracher! Die sieben besten zum Mitsingen:

Ja, Herrschaftzeiten! Wer um alles in der Welt, frage ich, soll das dörfliche Propagandamärchen des eitlen Schwarzenburgers denn nur glauben?!

Ich kenne nur einen: den, der es erzählt. Fakten, die Jakobs Geschichtchen nachprüfbar machen, gibt es wie gewohnt keine. Dass er diese Schilderungen im Stil eines Schulaufsatzes (Meine tollsten Abenteuer ...) der vierten Jahrgangsstufe dennoch hinaus posaunt, zeigt die grobe Wahrnehmungsverzerrung des alten Herren. Pech, zur Belohnung gibt es Spott statt Glanz.

Was wirklich unter dem Mäntelchen Hans-U. Jakob steckt, ist alles andere als ein Märchen, sondern nur peinlich: Ein aggressiver Wutbürger, dem keine Unterstellung zu doof und keine Pöbelei zu prollig ist. Herr Jakob könnte so noch als Typ unangenehmer Nachbar durchgehen. Hätte er nur nicht diesen Hang, ihm Missliebige heimlich bei Vorgesetzten zu denunzieren. Das ist eine Charakterschwäche die den noch amtierenden Gigaherz-Präsidenten mir so unerträglich macht.

Was die Schweizer Bevölkerung von Herrn Jakob und seinem zu 99 % unsichtbaren Verein hält ist an der Vielfalt von zwei bis drei "echten" Schreibern im Gigaherz-Forum erkennbar. Auch die Petition für weniger Funkstrahlung machte deutlich, dass eine große Koalition Schweizer Mobilfunkgegner in fast 1 Jahr währender Sammlung nur 0,38 % Zuspruch bei der wahlberechtigten Bevölkerung fand. Blühend und erfolgreich sieht anders aus.

Sollte Herr Jakob je entführt werden, es wäre zu überlegen für die Lösegeldforderung zu sammeln. Freilich nicht, damit sie ihn wieder laufen lassen -, sondern damit sie ihn behalten ;-).

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Jakob, Scheinriesen, Selbstdarstellung, Prahlhans, Narrenhaus, Wirr, Verleumdung, Wahrnehmungsverzerrung, Verbandsarbeit, Gigaherz-Präsident, Mordanschlag, Arbeitgeber


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