Gigaherz-Präsident: Das peinliche Schneiderlein (Allgemein)

Lilith, Donnerstag, 02.08.2012, 07:40 (vor 2659 Tagen) @ H. Lamarr

[*]Unermesslich wichtig: Weil auch das böse IZgMF dem gefürchteten Gigaherz-Präsidenten nicht Herr wird, wird es nervös und steigert seine Aktivitäten erfolglos ins Unermessliche. Schwarzenburg, Nebel, die Frisur hält. Und Gigaherz wächst munter weiter.

Aber wo sind denn bitte die Zahlen zu ersehen, die das vorgebliche Wachsen des Vereins dokumentieren würden? Man liest in Jakobs von Dummheit geprägtem Text zwar etwas von 10.000 verhinderten Sendern und auch allerlei weitere Zahlen, aber wie viele Mitglieder hat denn nun der Verein? Eine genaue Zahl oder eine Statistik wird nicht genannt. Man wird also gezwungen, zu spekulieren.

Auffallend sind wenigstens diese Ziffern:

"die meisten der jährlich 70-100 neu dazu gestossenen Ortsgruppen"

Kombiniere: Es sind über 15 Jahre hinweg zu den anfangs 12 Gründungsmitgliedern des Vereins „Gruppe Hans-U. Jakob“ jährlich mindestens 700 Mann hinzugestoßen. Das ergibt heute ungefähr 10.000 Mitglieder, sofern man eine Schweizer Ortsgruppe mit durchschnittlich 10 Mann annimmt (eine eher konservative Annahme, wenn man sich die traditionell breiten Schweizer Volkswutbewegungen vor Augen führt, die sich wie bekannt nicht nur gegen gegen den verhassten Mobilfunk, sondern z.B. auch gegen Ausländer und andere Störer des Schweizer Friedens zu richten pflegen.).

"jährlich 70-100 gerichtlichen Einsprache- und Beschwerdeverfahren gegen Mobilfunkantennen"

Abgesehen von der Kuriosität, daß "70 bis 100" in dieser Schweizer Sekte als magische Ziffern zu gelten scheinen: hier stimmt einfach etwas nicht.

Wenn jährlich "70 bis 100" Ortsgruppen dazukommen, aber die Zahl der Einsprache- und Beschwerdeverfahren bei jährlichen "70 bis 100" Vorgängen stagniert, dann scheint die Mitgliederschaft des Vereins Gigaherz entweder von Jahr zu Jahr passiver zu werden, oder die Behauptung, es wüchsen dem Verein jährlich "70 bis 100" neue Ortsgruppen hinzu, ist gelogen.

Denn aus Deutschland ist uns allen bekannt, dass doch gerade in den Ortsgruppen der Mobilfunkgegner die aktivsten Wutbürger und Falschparkeraufschreiber aktiv sind. Wenn der Verein Gigaherz also so stetig anwüchse wie behauptet, dann müsste das Krawallpotential des Vereins ähnlich mitwachsen. Es müsste sich also die Zahl der Einsprache- und Beschwerdeverfahren in ähnlicher Stetigkeit erhöhen. Stattdessen wird zugegeben, dass man bei den Einspruchs- und Beschwerdeverfahren stagniert. Also dürfte auch die Mitgliederzahl des Vereins stagnieren. Kein Wunder also, dass zu den Mitgliederzahlen keine Daten preisgegeben werden.

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"Wer die Dummbatzen gegen sich hat, verdient Vertrauen." (frei nach J.-P. Sartre)

Tags:
Logik, Verein, Hasstiraden


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