Gigaherz: Wachstum mit Hochspannung (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 11.08.2012, 11:01 (vor 2654 Tagen) @ hans

Und bevor Ihr Euch zu sehr aufplustert: Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei Euch zu beobachten :wink:

Stimmt!

Aber da gibt es einen gravierenden Unterschied: Je erfolgreicher Gigaherz ist, desto mehr Klicks, je erfolgreicher das IZgMF ist, desto weniger Klicks. Das ist unser selbstzerstörender Ansatz, den es übrigens auch bei der Baubiologie zu beobachten gibt: Sollten die EMF-Grenzwertforderungen der Baubiologie jemals umgesetzt werden, wären Maes & Co. um eine Einnahmequelle beraubt. Damit das so schnell nicht passiert, sind die "baubiologischen Richtwerte" so absurd tief angesetzt, dass sie wahrscheinlich niemals amtlichen Segen erhalten werden, es daher immer was zu schirmen gibt, und so die Einnahmequelle nicht austrocknet.

Die Anti-Mobilfunk-Szene schafft es einfach nicht, den seit 2004 herrschenden Abwärtstrend zu stoppen. Auch 2012 ist es noch einmal ein Stückchen abwärts gegangen, die Talsohle, das Grundrauschen, dürfte gefühlt 2014 erreicht sein.

Was mich wundert: Der Google-Trendmelder umfasst mit dem Wort "Elektrosmog" auch die Immission durch Hochspannungstrassen. Und da ist wegen der Energiepolitik in der EU mit einem starken Anstieg der Bürgerproteste zu rechnen, wogegen die Proteste gegen Mobilfunk sanft entschlummern. Dennoch zeigt der Trend noch weiter nach unten. Wenn die HV-Mastengegner die HF-Mastengegner zahlenmäßig übertreffen, müsste sich der Trend umkehren. Das ist ein kleiner Nachteil des Testbegriffs "Elektrosmog", man kann nicht unterscheiden zwischen Hochspannung und Hochfrequenz.

Jakobs Trick: Vernebelung

Wahrscheinlich ist das auch der Trick von Gigaherz-Präsident Jakob, wenn er behauptet, sein Verein "wachse wie nie zuvor". Grundsätzliche Zweifel an den Durchhalteparolen des Herrn Jakob sind immer angebracht. Momentan beruhen seine Erfolgsmeldungen wahrscheinlich darauf, dass er neue Mastengegner hinzu gewinnt. Was er bewusst verschweigt: Es sind keine Gegner von Mobilfunk-, sondern von Hochspannungsmasten. Allerdings sind Hochspannungstrassen kein Problem der Fläche, sondern der Linie, es wird daher niemals so viele Hochspannungsgegner geben, wie es einmal Sendemastengegner gab.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Wutbürger, Parolen, Baubiologischer Richtwert, Hochspannungsmast


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