Stromzähler als neueste Strahlenwaffe (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 13.04.2009, 23:18 (vor 5525 Tagen) @ Doris

Dr. Moldan spricht von anderen Intervallen (alle 30 sec.)

Kleiner Plausibilitätstest: Wie oft wird gegenwärtig Ihr Stromzähler abgelesen? 1-mal im Jahr? Könnten Sie sich vorstellen wieso es sinnvoll sein sollte, die Batterien solcher Zähler unnötig schnell leer zu pumpen, nur um alle 30 Sekunden Messwerte zu versenden? Ich kann mir das nicht vorstellen.

... und anderen Größenordnungen (500 - 5500 µW/m²).

Sie vergleichen doch nicht etwa Flussdichte mit Sendeleistung? Die Werte von Moldan erfordern zur Bewertung eine Angabe, wie groß denn beim Messen der Abstand zum Zähler war. Und selbst dann ist es für mich sinnlos, der PLU eines eingeschalteten Handys ist viel schlimmer (stärker, meist häufiger, näher) - darüber aber redet keiner.

Und ich denke, in den Kritikerkreisen gilt das, was Dr. Moldan sagt.

Wenn Dr. Moldan das Falsche sagt, gilt dort sein Wort ebenso viel, wie das von Dr. Silny. Also immer schön warnen und nicht locker lassen ...

Die nächste Sau wird übrigens bereits für den Ritt gesattelt: Demnächst werden in großem Stil Autos mit Radar ausgerüstet, einem Fernradar (ca. 70 GHz) zur Fernortung bis 200 Meter und einem Nahbereichsradar (ca. 25 GHz) zur Nahortung bis 20 Meter. Fahrassistenzsysteme erkennen damit andere Fahrzeuge und sorgen für einen besseren Verkehrsfluss. Radar ist vom Prinzip her gepulst, schließlich muss in Sendepausen auf Echos gelauscht werden. Wenn sich das herumspricht, ist die Klinik von Dr. Mutter über Jahre hinaus ausgebucht. Das sind dann aber Radaropfer, keine Mobilfunkopfer. Ich hoffe er ist da etwas weitsichtiger - bei der Namensgebung seiner Schwarzwaldklinik - als wir es waren oder dieser Berliner Anwalt.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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