IGUMED feiert 25-jähriges Bestehen (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 21.05.2017, 07:56 (vor 905 Tagen)
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 21.05.2017, 10:23

IGUMED feiert im Sept. 2017 sein 25-jähriges Bestehen. Wer mit Dr. Frank Bartram, feiern will, darf daran teilnehmen wenn er einen Beitrag von 35 - 45,- Euro dafür aufbringt. Hier der Flyer

Geboten wird ein Referat vom Gartengestalter Paul Layher der sich weiterbildete zum Baubiologen nach IBN.

Dr. med. Ortwin Zais wird die EMF-Leitline präsentieren. Er ist im Vorstand Europaem, Ökologischer Ärztebund, DBG, Saarländische Krebsliga, Beirat im DGH und Berater von Ralf Kollinger. Die EMF-Leitlinie kann unter anderem die Geschäftsidee Fernlehrgang von Peter und Tim Ohnsorge beflügeln. (Fernlehrgang, nach dem Vorbild vom IBN Anton Schneider)

Dr. med. Frank Bartram, Vorstand von dbu, IGUMED)

Dr. rer. nat. Eckart Schnakenberg, Vorstand Europaem, Mitglied im dbu, IGUMED, Gesellschaft für Humangenetik (GfH)

Am Ende der Tagung dann endlich die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins IGUMED

Kommentar: Der Filz wird deutlich, wenn man sich anschaut wer wo in welchem Verein vertreten ist. Die Akteure beschäftigen sich gegenseitig und gerne werden derartige Tagungen verknüpft mit der ordentlichen Mitgliederversammlung. Und noch eine weitere Auffälligkeit: viele Akteure sind im Ruhestand.

Wissenschaftlicher Beirat von IGUMED
Dr. med. Günther Baitsch, Bad Säckingen
RA Wolfgang Baumann, Würzburg
Prof. Dr. Friedhelm Diel, Fulda
Prof. Dr. Hartmut Dunkelberg, Göttingen
Prof. Dr. med. Rainer Frentzel-Beyme, Bremen
Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard, Heidelberg
Prof. Dr. med. Wolfgang Huber, Heidelberg
Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch, Herne
RA Wilhelm Krahn-Zembol, Wendisch-Evern
Dr. rer. nat. Hermann Kruse, Kiel
Dr. med. Gerd Oberfeld, Salzburg
Prof. Dr. med. Martin Stanulla, Hannover
Dr. med. Volker von Baehr, Berlin
Dr. med. Klaus-Michael Weber, Bad Wildunge

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Psiram, Oberfeld, IGUMED, Frentzel-Beyme, Knotenpunkt, Beirat, Ohnsorge, EMF-Leitlinie, Baufritz, dbu, Zais, Gerhard, Bartram, Heilsarmee

Die wissenschaftliche Tätigkeit von IGUMED

KlaKla, Sonntag, 21.05.2017, 11:11 (vor 905 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 21.05.2017, 11:38

Die "Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin (IGUMED) erhebt den Anspruch lt. Satzung wissenschaftlich tätig zu sein. Die Aktion Blutuntersuchung mit Dr. Peter Germann würde ich gelten lassen als wissenschaftliche Tätigkeit. Den Freiburger Appell aus dem Jahr 2002 jedoch nicht. Auch nicht die Artikel in der Verbandszeitschrift "Umwelt Medizin Gesellschaft" (UMG). Laien verkünden über das Organ UMG lediglich ihre persönliche Meinung. Ein kritischer Dialog zu den aufgestellten Thesen fehlt völlig. Auf Grund des Filzes mMn auch nicht mehr möglich.

Beispiel:
Das Ferkeldrama aus Ruhstorf mit Dr. Klaus Buchner, Dr. Horst Eger und dem Landwirt Hopper, am Ende mit spezielle Peer-Review.

Selbstdarstellung IGUMED 2007: Der enge Kontakt zu den Selbsthilfegruppen ist ein besonderes Markenzeichen der IGUMED und sollte bei den Jahrestagungen deutlicher als bislang schon in den Vordergrund treten. Und schon erklärt sich, warum Dr. Frank Bartram Gründungsmitglied von VHUE ist. Oder die Ärztin Barbara Dohmen aus Murg und Dr. Mutter Lebenswerter Hochrhein.

Die nun hoch bejubelte EMF-Leitlinie findet außerhalb der Seifenblase keine Beachtung. Sie wird lediglich innerhalb der Szene weiter gereicht. Wer jedoch glaubt, die Österreichische Ärztekammer (OeAeK) sein seriös, der irrt. Seit Jahren ist sie unterwandert. Bindeglied Dr. Gerd Oberfeld und Dr. Erik Huber. Die Österreichische Ärztekammer erhielt den Preis, Das Goldene Brett vorm Kopf und hier eine Aktion der Initiative für Wissenschaftliche Medizin gegen den Einfluss von Pseudomedizin. Und dann wäre da noch die Mitteilung der Deutschen Bundesärztekammer, Umweltmedizin generiert Umweltbelastungen.

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Oberfeld, Einflussnahme, Selbsthilfe, Auszeichnung, Selbsthilfeverein, Dohmen, OeAeK, VEM, EGGBI, EHS-Selbsthilfegruppe, VHUE, GENUK, EMF:Data

Die "wissenschaftliche" Tätigkeit von IGUMED

H. Lamarr @, München, Sonntag, 21.05.2017, 11:59 (vor 905 Tagen) @ KlaKla

Die Aktion Blutuntersuchung mit Dr. Peter Germann würde ich gelten lassen als wissenschaftliche Tätigkeit.

Soso, die sogenannte Dr.-Germann-Studie (PDF, 10 Seiten) würdest du also gelten lassen. Deine Ansprüchen kenne ich nicht, hoch können sie jedoch nicht sein :waving:.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit schrieb 2006 über die sogenannte Dr.-Germann-Studie die folgende Bewertung. Wenn dir das zuviel Text ist, lies nur den letzten Absatz:

Hintergrund
In verschiedenen Gegenden Bayerns wurden und werden Untersuchungen zur Beeinflussung von Blutparametern durch Mobilfunksendeanlagen durchgeführt. Hierzu werden freiwilligen Personen jeweils vor und nach der Inbetriebnahme einer Mobilfunksendeanlage Blutproben entnommen und miteinander verglichen. Die Untersuchungen werden in der Regel von örtlichen Bürgerinitiativen initiiert. Im folgenden soll auf eine der bekanntesten Studien eingegangen werden.
Unter Federführung des Mediziners Dr. Germann erschien im Juli 2004 als Internetbeitrag die Arbeit „Einfluss der Mobilfunkbelastung auf die Retikulozytenreifung“ mit dem Untertitel „Vorläufige Bewertung anhand von 1000 Analysen“. Hier wurden 15 Personengruppen aus dem gesamten Bundesgebiet einbezogen. Der Hauptaugenmerk lag dabei auf der Anzahl und dem Reifegrad der Retikulozyten.
Der Normbereich für Retikulozyten wird in der Literatur mit etwa 0,5 bis 2,5 % beziffert. Für den Reifeindex werden mit einem niedrigen, mittleren und hohen Unreifegrad drei Klassen gebildet und jeweils der prozentuale Anteil angegeben.

Ergebnis (Dr. Germann-Studie)
Der Retikulozytenmittelwert war vor Inbetriebnahme 0,87 % (bei 1014 bis 1053 Personen; genaue Zahl nicht bekannt, da in Text und Tabellen verschiedene Zahlen angegeben sind) und nach Inbetriebnahme 0,897 % (bei 440 oder 498 Personen; auch hier uneinheitliche Angaben). 2/3 der Gruppenmitglieder zeigen eine Verringerung der Retikulozytenanzahl und 1/3 eine Erhöhung.

Schlussfolgerungen der Studienautoren
Die Studie kommt bezüglich der Retikulozytenuntersuchungen zu der Schlussfolgerung, „... dass es signifikante Effekte am Menschen durch pulsierende EMF gibt ...“. Einige Absätze später wird noch ausgeführt, „... dass Kinder und Jugendliche deutlicher auf die Einflüsse reagieren, als die im Vergleich ältere Generation (bis 1960 geboren).“ und weiter „... Damit lassen sich auch tragische Einzelfälle erklären, bei denen Kleinstkinder und Kleinkinder ohne bekannte Ursache schwer krank werden oder sterben.“.

Stellungnahmen von Fachgremien, Anmerkungen
Die Dr. Germann-Studie ist in keinem Fachjournal publiziert und konnte deshalb von Expertengremien nicht bewertet werden.
Zu vorhandenen Studien, die mit Blutzellen durchgeführt wurden, stellt der Stewart Report (IEGMP) keine konsistenten Effekte einer schwachen Hochfrequenzexposition auf das blutbildende System oder zirkulierende Blutzellen fest.
Die AGNIR fasst in ihrem Bericht von 2003 zusammen, dass beobachtete hämatologische Abweichungen bei Berufstätigen, die einer Hochfrequenzexposition ausgesetzt waren, geringfügig und die vorhandenen Studien widersprüchlich seien. Die Ergebnisse deuteten nicht auf ein Risiko hin.
Anmerkungen zur Dr. Germann-Studie: Alle Blutwerte liegen offensichtlich im physiologischen Normbereich. Die angegebenen Mittelwerte sind nicht signifikant unterschiedlich und die Angaben zur Schiefe der Verteilung sind mit den angegebenen Daten nicht nachprüfbar. Eine Fehlerrechnung oder die Angabe von Messfehlern wurde unterlassen. Zahlenangaben sind mehrfach widersprüchlich und Mittelwertberechnungen mathematisch unkorrekt durchgeführt. Die Tatsache, dass Analysewerte von den Bedingungen bei der Blutentnahme, dem Transport, dem jeweiligen Labor und vom Laborpersonal abhängig sind, wird zwar erwähnt, findet aber bei der Interpretation der Ergebnisse keine Berücksichtigung. Andere individuell bedingte Einflussparameter wie Gesundheitszustand, Medikamenteneinnahmen oder Ernährungsverhalten wurden nicht berücksichtigt.
Insgesamt muss zusammengefasst werden, dass die vorliegende Arbeit den üblichen wissenschaftlichen Qualitätskriterien nicht genügt. Der gestellten Arbeitshypothese, sowie dem behaupteten kausalen Zusammenhang bei schwer erkrankten Kindern, fehlt jegliche wissenschaftliche Basis. Die getroffenen Schlussfolgerungen sind aus den vorliegenden Daten nicht ableitbar.

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UMG, Germann, Retikulozyten, Bewertung, LGL, Nachprüfbarkeit

Dr.-Germann-Studie: Die Studie, die keine war

H. Lamarr @, München, Montag, 22.05.2017, 00:18 (vor 904 Tagen) @ H. Lamarr

Nachdem das LGL die Dr.-Germann-Studie aus den Angeln gehoben hatte meldete sich der Autor zu Wort und erklärte, seine Studie sei eigentlich gar keine Studie, sondern nur eine Unterrichtung von Bürgerinitiativen. Doch sollte dies zutreffen, die Zielgruppe also aus medizinischen Laien bestehen, dann frage ich mich schon, was sich der Herr Doktor bei den folgenden Zeilen aus seiner Unterrichtung wohl gedacht haben mag:

Die Tatsache, dass bei Kindern unter 4 Jahren die 2. Blutentnahme häufiger nicht möglich war als bei der Ersten, weist darauf hin, dass ein Zusammenhang zwischen der EMF-Belastung und der Gerinnung existieren könnte. Diese Erscheinung kann durch eine Reihe von Todesfällen bei Kleinkindern, die an Apoplexie oder Infarkten sterben mussten, zumindest angenommen werden und sollte einer genauen Prüfung unterzogen werden.

Man kann sich leicht denken, was Eltern, die ihre kleinen Kinder an EMF-Bluttests haben teilnehmen lassen, bei dieser leichtfertigen und aus meiner Sicht unverantwortlichen Annahme des Mediziners empfunden haben müssen. Zur Entlastung von Peter Germann ist anzumerken, die Anti-Mobilfunk-Hysterie war zu jener Zeit auf ihrem Höhepunkt, damals gab es so gut wie nichts, was dem Mobilfunk nicht angelastet wurde. Alles wurde für möglich gehalten. Ursache dafür waren wie üblich Wissenslücken, die inzwischen weitgehend geschlossen sind. Heute redet niemand mehr davon, Retikulocyten könnten unter schwacher EMF-Einwirkung anders reifen als im feldfreien Raum.

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Kinder, Verantwortungslos, Hysterie, Germann, Retikulocyten

Dr.-Germann-Studie: Die Studie, die eine war

H. Lamarr @, München, Montag, 22.05.2017, 09:43 (vor 904 Tagen) @ H. Lamarr

Nachdem das LGL die Dr.-Germann-Studie aus den Angeln gehoben hatte meldete sich der Autor zu Wort und erklärte, seine Studie sei eigentlich gar keine Studie, sondern nur eine Unterrichtung von Bürgerinitiativen. Doch sollte dies zutreffen, die Zielgruppe also aus medizinischen Laien bestehen, dann frage ich mich schon, was sich der Herr Doktor bei den folgenden Zeilen aus seiner Unterrichtung wohl gedacht haben mag:

Die Tatsache, dass bei Kindern unter 4 Jahren die 2. Blutentnahme häufiger nicht möglich war als bei der Ersten, weist darauf hin, dass ein Zusammenhang zwischen der EMF-Belastung und der Gerinnung existieren könnte. Diese Erscheinung kann durch eine Reihe von Todesfällen bei Kleinkindern, die an Apoplexie oder Infarkten sterben mussten, zumindest angenommen werden und sollte einer genauen Prüfung unterzogen werden.

Man kann sich leicht denken, was Eltern, die ihre kleinen Kinder an EMF-Bluttests haben teilnehmen lassen, bei dieser leichtfertigen und aus meiner Sicht unverantwortlichen Annahme des Mediziners empfunden haben müssen.

Unter dem Titel Einfluss der Mobilfunkbelastung: Retikulocytenreifung und funktionelle Beschwerden veröffentlichte Dr. med. Peter Germann seine Studie in Ausgabe 1/2007 des Verbandsblattes Umwelt, Medizin, Gesellschaft. Passagenweise finden sich dort Texte aus der "Unterrichtung der Bürgerinitiativen" wieder, so auch die oben zitierte Stelle zur Blutgerinnung bei Kleinkindern:

Die Tatsache, dass bei Kindern unter 4 Jahren die 2. Blutentnahme häufiger nicht möglich war als bei der ersten, weist auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der EMF- Belastung und der Gerinnung hin.

Den Hinweis auf "Todefälle bei Kleinkindern" hat Dr. Germann jedoch weggelassen. Dies ist einerseits nach der Kritik durch das LGL nachvollziehbar, andererseits irritiert diese Entschärfung erheblich: Medizinischen Laien hat Dr. Germann seine Mutmaßung über Todesfälle bei Kleinkindern noch zugemutet, seinen Ärztekollegen (Leser von UMG) hingegen nicht. Der Wormser Mediziner gerät damit voll in den Bannstrahl der Bundesärztekammer, die 2012 anmahnte, die Ausübung der Umweltmedizin in Arztpraxen mit Sorge zu betrachten, da dort vielfach durch dubiose Diagnoseverfahren neue Umweltprobleme und -belastungen erst generiert würden.

Das Spiel mit der Angst war und ist nicht nur für unseriöse Umweltmediziner einträglich, sondern ein weit verbreitetes gesellschaftlich hingenommenes Geschäftsmodell, mit dem z.B. Versicherungen, Baubiologen, Sicherheitsfirmen oder Hersteller von Antivirus-Software arbeiten.

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Missbrauch von EHS-Selbsthilfegruppen

KlaKla, Montag, 22.05.2017, 19:42 (vor 904 Tagen) @ KlaKla

Der enge Kontakt zu den Selbsthilfegruppen ist ein besonderes Markenzeichen der IGUMED und sollte bei den Jahrestagungen deutlicher als bislang schon in den Vordergrund treten.

EHS-Selbsthilfegruppen, die unter dem Einfluss kommerzieller Nutznießer stehen, deren Vorstand/Beirat einen Eintrag bei Psiram habe, sind mMn nicht zu empfehlen. Sowie kommerzielle Interessen damit Verbunden sind, springt für die Betroffen meist nichts mehr heraus.

Ein Blick in die Schweiz "Selbsthilfegruppe Elektrosensible Menschen in Winterthur". Viele kostenpflichte Angebote biete Michael Semlitsch an. Ein Blick nach München, Verein für Elektrosensible Hotline Di + Do 9-12 Uhr : 0900/1100791 (90 Cent/min) :no:. Aber was gibt es noch für Gruppen? Hier eine kleine überschaubare Liste:

Liste kann jederzeit ergänzt werden.

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EHS, Missbrauch, Nutznießer, Seifenblase, München, EHS-Verein, Linkschleuder, VEM, EHS-Selbsthilfegruppe, Selbshilfegruppe

IGUMED nicht in der RKI Umwelt-Kommission

KlaKla, Freitag, 26.05.2017, 19:54 (vor 900 Tagen) @ KlaKla

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am Robert Koch-Institut (RKI) die Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health für einen zweiten Berufungszeitraum (2016 bis 2020) berufen. Die Arbeit der Geschäfts­stelle der Kommission erfolgt in enger fachlicher Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA) und befindet sich im Fachgebiet 24 "Gesund­heits­bericht­erstattung" des RKI.

Aufgabe der Kommission ist es, RKI und UBA zu aktuellen Fragestellungen im Bereich Umwelt und Gesundheit sowie Umweltmedizin zu beraten. Im Vorder­grund stehen Einschätzungen zu umweltbezogenen (biologischen, physik­alischen, chemischen und sozialökologischen) Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung und zur Umsetzung von Präventionsmaßnahmen. Weitere Arbeits­schwer­punkte sind Bestandsaufnahmen und Empfehlungen zur Verbesserung der Datengrundlage für die Erforschung umweltbezogener Gesundheitsrisiken sowie die Qualitätssicherung der umweltmedizinischen Versorgung der Bevölkerung.

In die Kommission wurde im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit und in Abstimmung mit dem Umweltbundesamt ein multidisziplinäres Team von siebzehn anerkannten Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Gesundheitswissenschaften, der Umweltepidemiologie und Umweltmedizin für zunächst 4 Jahre berufen.


Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health. In dieser Umwelt-Kommission ist kein IGUMED-Mitglied vertreten. Hier eine Arbeit der Umwelt-Kommission.

Stellungnahme der Kommission Umweltmedizin, einer Kommission des Robert
Koch-Instituts (RKI) und des Umweltbundesamtes (UBA)
Gesundheitliche Bewertung von Maßnahmen und Energieträgern im Rahmen der Energiewende aus umweltmedizinischer Sicht.

Dabei geht es u.a. um Hochspannungsleitung (Seite 136)

Ferner werden definierte Wirkungen (z. B. Einflüsse auf das Krebsgeschehen und auf neurodegenerative Erkrankungen) wissenschaftlich diskutiert:

In diesem Zusammenhang steht auch die Leitlinie

Die Existenz einer Elektrosensibilität ist aktuell nicht wissenschaftlich belegt
[28].

Fussnote 28. Kappos A (2016) Geht vom Ausbau elektrischer Hochspannungsleitungen eine Gefahr für die menschliche Gesundheit aus? Umw Hyg Arbeitsmed 21:89–93
Im EMF-Portal wird man fündig.

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IGUMED, Kappos, RKI, Klinische Umweltmedizin, EMF-Leitlinie, Umweltbundesamt, RKI-Kommission

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