Abdankung des Gigaherz-Präsidenten am 5. März 2016 (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 30.12.2015, 12:46 (vor 1296 Tagen)

Ein großartiges Weihnachtsgeschenk überreichte Hans-U. Jakob am 24. Dezember 2015 den Eidgenossen in aller Welt. Er legte das Datum der jährlichen Gigaherz-Hauptversammlung fest auf Samstag, den 5. März 2016. Und wenn er eine ältere Ankündigung wahr macht, wird am Abend dieses Tages ein anderer Gigaherz-Präsident sein.

Ob sich der Verein nach dem Rückzug des Elektrikers i. R. von dessen langjähriger Präsidialherrschaft jemals erholen wird steht in den Sternen, denn Herr Jakob beabsichtigt seine 1-Mann-Show bei Gigaherz auch ohne Amt fortzusetzen. Sein erklärtes Ziel ist es, noch zu Lebzeiten den "Gesprengten Sendemasten in Gold" einzuheimsen, den höchste Verdienstorden, den schweizerische Mobilfunkgegner zu vergeben haben. Bislang kam diese Auszeichnung noch niemandem zuteil. Deutsches Pendant ist der "Orden zugunsten des tierischen Ernsts", der regelmäßig in Köln verliehen wird.

Nach Bekanntwerden des Datums sickerte aus schweizerischen Sicherheitskreisen durch, dass man anlässlich des Rücktritts des letzten großen Diktators in Zentraleuropa landesweit mit Freudenkundgebungen rechnet. Die Situation ist nicht ungefährlich, denn nach eigenen Aussagen kann der scheidende Gigaherz-Präsident 60'000 Gegendemonstranten mobilisieren. Um Zusammenstöße zu vermeiden wird dem Vernehmen nach der Veranstaltungsort am 5. März weiträumig abgeriegelt und eine befristete Ausgangssperre verhängt. Armeechef André Blattmann hat seinen Generalstab mit der Ausarbeitung eines Notfallplanes beauftragt: "Ich will nichts riskieren", ließ Blattmann verlauten, "die Lage ist ernst." Insider berichten von ersten Truppenbewegungen und einer Konzentration von Kräften im Raum Thalwil.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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