Roby Thill & Alain Thill: Vater & Sohn? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 21.09.2020, 00:47 (vor 212 Tagen) @ KlaKla

Seinen Interessenkonflikt "elektrosensibel" zu sein, hat Alain Thill frank und frei selbst eingeräumt (siehe Startposting). Das ehrt ihn. Möglicherweise gibt es aber noch einen weiteren Interessenkonflikt, dann nämlich, wenn Alain Thill Sohn von Dr. med. Robert (Roby) Thill ist, wofür einige Indizien sprechen.

Roby Thill ist Mitautor der umstrittenen EMF-Leitlinie 2016 von EuropaEM und wie Alain Thill Luxemburger. Die EMF-Leitlinie versteht sich als Handlungsempfehlung für Vorsorge, Diagnose und Behandlung von "Elektrosensibilität". Dies sehe ich als starken Hinweis.

Alain Thill machte 2019 an der Uni Freiburg am Lehrstuhl für Naturschutz und Landschaftsökologie seinen Master of Science (M. Sc.), Diagnose-Funk stellt ihn in seiner Pressemitteilung als "Biologen" und "Umweltwissenschaftler" vor, wohingegen Research-Gate behauptet, er forsche an Sachfragen der Zoologie, Botanik und Ökologie. Wie dem auch sei, Roby Thill ist fachlich auf dicht benachbarten Spuren unterwegs, denn er ist Allgemein- und Umweltmediziner. Die beiden könnten sich beruflich trefflich ergänzen.

Kein gewöhnlicher Umweltmediziner ist Roby Thill seit 2006 Präsident der 2002 gegründeten Umweltmediziner-Vereinigung "Association luxembourgeoise de médecine de l'environnement" (Almen) in Luxemburg. Dies erklärt seinen Kontakt zu dem deutschen Pendant EuropaEM.

Dass Alain nicht ein Bruder, sondern mutmaßlich ein Sohn von Roby Thill ist, lässt sich wiederum diesem Video entnehmen, das den Umweltmediziner als Mann in gesetztem Alter zeigt.

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Sollte mein Verdacht zutreffen, wäre der daraus resultierende Interessenkonflikt nicht dramatisch, er könnte jedoch plausibel erklären, warum Alain Thill in seiner Metastudie zu Bewertungen neigt, welche die Interessen der Vereine Diagnose-Funk, Nabu und Akut bedienen – und die seines mutmaßlichen Vaters. Das Bundesamt für Strahlenschutz kommt auf einer ähnlichen Faktenbasis wie Thill nach einem Workshop mit 64 Teilnehmern aus 15 Ländern im November 2019 zu einer ganz anderen moderaten Bewertung: "Insgesamt betrachtet unterstützen die im Workshop präsentierten Untersuchungen den bisherigen Kenntnisstand, wonach es auch im Bereich hochfrequenter elektromagnetischer Felder unterhalb der geltenden Grenzwerte keinen Nachweis für schädliche Auswirkungen auf Tiere oder Pflanzen gibt."

[Admin: Ursprünglich eingebundenes YouTube-Video vorsorglich entfernt am 21.09.2020, 23:17 Uhr]

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Interessenkonflikt, Umweltmediziner, Seilschaft, Elektrochonder, UMG, Europaem, DGUHT, Thill, Almen


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