Dramatischer Rückgang bei Schwebefliegen seit 1970er Jahren (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 01.11.2020, 18:34 (vor 187 Tagen) @ H. Lamarr

700 MHz (LTE): 42,8 cm
900 MHz (GSM900): 33,3 cm
1800 MHz (GSM1800/LTE): 16,6 cm
2100 MHz (UMTS): 14,2 cm
2600 MHz (LTE): 11,5 cm
3600 MHz (5G): 8,3 cm

Auszug aus der Studie 50-jährige Untersuchungen an migrierenden Schwebfliegen, Waffenfliegen und Schlupfwespen belegen extreme Rückgänge vom September 2020:

[...] Zwischen den 1970 bis 1974 erhobenen Werten und denen aus den Jahren 2014 bis 2019 zeigen sich extreme Rückgänge. Die Zählungen im Zeitraum Ende Juli – Anfang August lieferten um 1972 im Durchschnitt Maximalwerte von ~10.000 Individuen pro Stunde, um das Jahr 2017 waren es ~290 Individuen/Stunde. Die Schwebfliegen­-Maxima sind also in diesem Zeitraum auf etwa ein Sechund­dreißigstel (bzw. knapp drei Prozent) ihres ursprünglichen Wertes zurückge­gangen. [...]

Dieser Website zufolge haben häufig vorkommende Schwebefliegen, es gibt allein in Europa um die 500 Arten, Körperlängen von 7 mm bis 18 mm. Die beiden Werte entsprechen den Wellenlängen folgender Frequenzen:

17 mm = 42,8 GHz
18 mm = 16,6 GHz

Womit mMn hinreichend klar sein sollte, der Schwund der Schwebefliegen kann nicht auf Mobilfunk zurückgeführt werden, da dieser auf den genannten Frequenzen bis heute nirgendwo auf der Welt praktiziert wird – auch nicht mit 5G. So gesehen ist die Studie ein Glücksfall, der Mobilfunkgegner daran hindern wird, auf gut Glück 5G erfolgreich für die desaströse Entwicklung haftbar zu machen. Spekulationen, worauf der starke Rückgang der Schwebefliegen zurückzuführen ist, stellen die Autoren der Studie nicht an.

Wenn 2021 erste private Campusnetze auf 26 GHz in Betrieb gehen werden, wird dies für Schwebefliegen vorerst wohl keine negativen Folgen haben, denn diese Netze werden mit nur kleiner räumlichen Ausdehnung nicht auf dem flachen Land ausgeworfen, sondern z.B. in Industriestandorten. In geschätzt zehn Jahren könnte sich die Situation infolge "Smart Farming" möglicherweise auch auf dem Land geändert haben.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum