So funktionieren Internet-Gerüchte (Allgemein)

KlaKla, Samstag, 31.08.2019, 07:59 (vor 1247 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 31.08.2019, 08:31

Mobilfunkgegner glauben, der große schweizerische Rückversicherer Swiss Re habe das Gesundheitsrisiko, das angeblich von Mobilfunk ausgehen soll, in die höchste Risikoklasse eingestuft. Entsprechend dramatisch sind die Alarmmeldungen, die auf eine Pressemitteilung des Anti-Mobilfunk-Vereins Diagnose-Funk, Stuttgart, zurückzuführen sind. Doch die Pressemitteilung ist irreführend, es gibt keinen Anlass zum Alarmieren. Denn die Mobilfunkgegner des Vereins haben Swiss Re gründlich falsch verstanden.

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Wer keine Fakten hat, versucht Gerüchte und Falschmeldungen am Leben zu erhalten denn jeden Morgen steht ein Dummer auf ...

Auszug: So funktionieren Internet-Gerüchte

Das Internet ist umfangreicher als jede Enzyklopädie und gleichzeitig Sammelbecken für Gerüchte, Falschmeldungen und Datenmüll. Was tun mit all dem Unsinn, der durchs Netz geistert? Ein Überblick über Mythen und Legenden im Netz und warum sie kaum totzukriegen sind.

Schon die Entstehung des Internets ist Gegenstand von Gerüchten. Immer wieder wird verbreitet, das US-Militär habe es erfunden. Richtig ist, dass der Vorläufer des Internets, das "Advanced Research Projects Agency Network" (ARPANET), vom US-Verteidigungsministerium finanziert wurde. Der angebliche Vater des Internets, Tim Berners-Lee, schuf in Wirklichkeit die Technik, auf der das heutige World Wide Web mit seinen Webseiten fußt.

Möglichst viel Publikum


Neben solchen Halbwahrheiten geistern Kettenbriefe, falsche Sensationsmeldungen und Angstmache durch das Netz. "Das Grundthema ist immer gleich", sagt Frank Ziehmann von der Technischen Universität Berlin. Er betreibt eine Webseite, auf der er Informationen zu digitalen Mythen und Falschmeldungen sammelt. Ziel der Verbreiter: möglichst viel Publikum. "Der Klassiker sind diese Burundanga-Geschichten", erzählt Ziehmann. Dabei geht es um Visitenkarten, die angeblich mit der Droge Burundanga präpariert sind, um Opfer zu betäuben und dann zu überfallen. Burundanga gibt es tatsächlich, die Überfälle dahinter seien aber erfunden.

... Nur wenn Internetnutzer lernen, wie man angemessen mit Online-Inhalten umgeht, hätten Falschmeldungen von Anfang an keine Chance.

Strategie der Mobilfunkgegner: Suche Mitstreiter, deren Aufgabe es ist, vorgefertigtes "Infomaterial" unkritisch weiter zu transportieren. Dazu stehen ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Gründe eine Bürgerinitiative oder Interessengemeinschaft. Neue Websiten mit alten Inhalten füllen und auf die Rädelsführer verweisen. Youtube Filme im Netz veröffentlichen, Rundmails versenden, offene Briefe und/oder Leserbriefe verfassen, Petitionen auflegen, Veranstaltungen anbieten. Relativ neu, Leserkommentare unter Artikel im Netz verfassen und die vorgefertigten Gerüchte dort platzieren inkl. Links zu den Rädelsführern.

Und all das ist anonym möglich, so das alte Bekannte erneut aktiv sein könnten, um ihre Überzeugung an den Mann/Frau zu bringen. Da wäre die Unterstellung, die ICNIRP ist ein gekaufter Verein, das BfS und die SSK packeln mit der Industrie zusammen, sind sogesehen nicht unabhängig. Studienergebnisse werden von der Industrie gekauft, unabhängige Wissenschaftler werden diffamiert, ihre Ergebnisse der Pseudowissenschaft zugeordnet, Medien berichten nur ... Zweifel sähen.

Fazit: Mit der Angst vor Mobilfunk lässt sich Geld verdienen. Und es verhilft unbekannten Größen zur sehnlichst gewünschten Anerkennung. Je unkritischer die Zuhörer sind desto leichter sind sie zu instrumentalisieren.

Hintergrund
1. Die Hintermänner des Films "Thank you for Calling"
2. Der BUND/BUND-Naturschutz Elektrosmog
3. Kommerzielle Nutznießer
4. Mediziner - Heilpraktiker - Homöopathen - Scharlatane
5. Elektrosensible (EHS) – ohne Betroffene kein Geschäft
6. Mobilfunk kritische Vereine
...
11. Mobilfunkkritische Experten/Referenten

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
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