Die plötzliche Kehrtwende des Rückversicherers Swiss-Re (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 23.03.2014, 20:52 (vor 3240 Tagen) @ H. Lamarr

Das Interview des IZgMF mit Dr. Reto Schneider von Swiss Re findet nicht ungeteilte Zustimmung. Unter dem Titel Die plötzliche Kehrtwende des Rückversicherers Swiss-Re schreibt ein sichtlich erregter Gigaherz-Präsident Jakob unter anderem:

Das Ganze scheint sich auf das Geschäftsergebnis der Versicherungsbranche und die Beziehungen zur Industrie nicht besonders günstig ausgewirkt zu haben.
Denn der „Head of Emerging Risk Management“ des Rückversicherers, Dr. Reto Schneider lies letzte Woche bei der in München beheimateten Internet-Mobbingagentur der Mobilfunker und Stromhändler nachfolgendes Interview erscheinen, in welchem jetzt plötzlich eines der 3 potentiell höchsten Risiken auf ein Phantomrisiko hinunter gestuft wird. http://www.izgmf.de
Wäre das Interview von einer Wirtschaftszeitung wie etwa der NZZ veröffentlicht worden, wäre dies vielleicht noch von einigen wirtschaftsgläubigen Lesern als seriös empfunden worden. Aber es stand nicht in der NZZ sondern auf der Webseite der schlimmsten, zur Zeit bekannten Mobbingagentur, welche Elektrosmog-Betroffene Mitmenschen, deren Schutzorganisationen und EMF-kritische Wissenschaftler im Auftrag der Industrie auf grässlichste Art mobbt und stalkt. http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php
Mehr muss man zu diesem Forum gar nicht sagen, ein einziger kurzer Blick genügt.

Anschließend kommentiert Herr Jakob die Frage-Antwort-Passagen des Interviews sehr persönlich und nennt seine Kommentare "Klarstellung von Gigaherz". Der Ex-Elektriker greift dabei nicht nur das IZgMF an, sondern erhebt absurd anmutende Vorwürfe (Mobbing) gegen Swiss Re.

Die Entladung des Gigaherz-Präsidenten zeigt einmal mehr, er ist von einer Sachauseinandersetzung weiter entfernt als den Mond von der Erde. Allein die Unterstellung, Swiss Re habe eine plötzliche Kehrtwende vollzogen ist grotesk: Wie hier zu lesen, hat Swiss Re bereits 1996 EMF als Phantomrisiko betrachtet.

Die Kommentare von Herrn Jakob sind wie immer emotionell aufgeladen, objektiv jedoch belanglos. Ich gehe daher davon aus, dass Swiss Re sie, wenn überhaupt, mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen wird, ansonsten aber das kampfbereite tapfere Scheiderlein einfach unbeachtet lassen wird. Diese Strategie im Umgang mit dem Querulanten Hans-U. Jakob ist in der Schweiz seit vielen Jahren bewährte Praxis.

Was Jakob zu seinem Artikel angetrieben hat und was ihn am meisten ärgert, das wird in seinem finalen Satz deutlich:

Und auf einer solchen Webseite muss Swiss-Re publizieren.

Wie bei einem gleichaltrigen Anti-Mobilfunk-Mitstreiter Jakobs aus Deutschland (Alfred T.) ist mMn nach auch hier das Motiv Neid gut zu erkennen. Ein Grund mehr für Swiss Re, EMF weiterhin nur als Phantomrisiko zu sehen und den indiskutablen Gigaherz-Webauftritt bei jeder EMF-Risikobetrachtung als No-go-Area tunlichst zu meiden.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Nachgefragt, Faktencheck, Swiss Re


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