Die Vera....... der Elektrosensiblen (Allgemein)

Fee, Montag, 31.10.2005, 20:43 (vor 6179 Tagen) @ Schutti

Falsch: Ich bin bestimmt nicht aus Prinzip gegen UMTS, WiMAX und Dauerstrahler. Sondern nur, weil ich und andere Elektrosensible diese Belastung gesundheitlich nicht vertragen und weil wir ein Recht haben auf ein durch Elektrosmog nicht noch mehr beeinträchtigtes Leben. Sie möchten sicher auch nicht mit Kopfschmerzen leben, die wie Nadeln in Kopf- und Gesichtsknochen stechen und keinen Ort mehr haben, wo sie noch hingehen können.

Auch wenn wir uns hier gleich wieder im Kreis drehen werden, wie haben sie sichergestellt dass die EM Wellen daran schuld sind? Psychosomatische Erkrankungen rufen auch echte Symptome hervor, die Ursachen sind jaber eingebildet. Wer hat ihre Beschwerden bereits untersucht? Hat der betreffende Arzt aktiv Unteruscht oder nur anhand ihrer Schilderung eine Diagnose gefällt? Oder waren sie bei garkeinem Arzt weil sie denen eh nicht trauen?

Bei den 31 von Herrn Repacholi erwähnten Studien handeln nur 7 von Mobilfunk, wovon zwei von Kurzzeitversuchen von wenigen Minuten in mehreren Durchläufen.

Bis jetzt ist noch kein längerzeitiger Versuch wie der von mir aufgezeigte DECT-Test gemacht worden. Die biologischen Ursachen der Elektrosensibilität wurden bis jetzt nicht untersucht. Es sollte nach einem standartisierten Verfahren zum Nachweis von Elektrosensibilität gesucht werden.

Es gibt viele Erfahrungsberichte von Betroffenen, deren Beschwerden erst durch eine nahe Mobilfunkantenne aufgetreten sind.

Erfahrungen mit Tieren zeigen teilweise deutliche Hinweise auf Schädlichkeit von Elektrosmog.

Ohne jegliche Beweise wird Elektrosensiblen unterstellt und zwar teilweise von höchsten Kreisen wie Hr. Repacholi (Show them the money, Mike) sie würden sich das nur einbilden oder es sei nur die Angst.

Bei den bisherigen Studien zur Schädlichkeit von Elektrosmog bestehen zum Teil berechtigte Zweifel an der Unabhängigkeit von der Industrie. Ein aktuelles Beispiel ist die TNO-Replikation, wo im Zwischenbericht steht, dass gefundene Effekte noch keine Gesundheitsschädigung bedeuten müssen.

Die Finanzen und Wissenschaftler befinden sich auf der Gegenseite, so dass die Elektrosensiblen kaum die Möglichkeit haben, in einer unabhängigen und dennoch wissenschaftlich fundierten Doppelblind-Studie mit Publikation in einer Fachzeitschrift, Peer Review und was es alles braucht, ihre Elektrosensibilität zu beweisen. Die dafür zuständige Fachwelt bleibt unter sich und wir haben keinerlei Zugang dazu.

Würde eine solche Studie trotzdem zustande kommen, könnte die Gegenseite mit dem Argument kommen, es handle sich bei den Probanden um Ausnahmeerscheinungen, bei andern Betroffenen könne es sich dennoch um Hypochonder handeln und ohnehin seien diese eine kleine Minderheit, auf die man (leider) keine Rücksicht nehmen könne. Wie sieht es aus mit dem Demokratiebegriff, wenn der Wunsch einer Mehrheit nach Telekommunikation einer Minderheit das Leben absolut kaputtmacht und sie nirgends mehr ausweichen können. Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben, steht im Umweltschutz-Gesetz. Wird das de facto abgeändert in "jeder, ausser Elektrosensible"?

Nun noch zu Ihren Fragen: ja, mehrere Aerzte, zwei Arztzeugnisse vorhanden, welche die Elektrosensibilität bestätigen. Laborbefunde vorhanden, z.B. Geldrollenbildung, Redox-Test. Weil den Aerzten ein Beweisverfahren aufgrund der ungenügenden wissenschaftlichen Forschung fehlt, müssen sie sich bis jetzt auf die Anamnese verlassen. Wie ich selber gemerkt habe, dass es am Elektrosmog liegt, beim Weggehen aus den Feldern bessern sich die Symptome langsam.

Tags:
, Betroffene, Symptome, Redox, Reacholi


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum