Protest gegen Ihre Verdrehung (Elektrosensibilität)

krause99, Donnerstag, 19.06.2008, 15:52 (vor 5346 Tagen) @ Franz

Hoppla, da schaut doch schon jemand aus seinem Schützengraben ;-) und zielt sofort wieder auf die eigenen Reihen. :-D
Ich drehe etwas an der Reihenfolge meiner Antworten auf Ihr Posting, weil ich nicht weiß, ob ich heute noch genug Zeit zur kompletten Antwort habe.

Ich bin zwar nicht Spatenpauli. Meiner Meinung nach kann man so eine Position, wer immer diese vertritt, nur als schwachsinnig bezeichen. Soll der Mobilfung auf Rauchzeichen umgestellt werden? Hört sich verdammt an nach: "JA" zum Handy - "Nein" zum Sendemast!

Bitte verdrehen Sie nicht meine Aussagen. Für mich ist es ein großer Unterschied zwischen Ihrer Deutung (Handy = Mobilfunk) und dem Original an dieser Stelle.

Mobilfunk ist die Medaille und hat zwei Seiten: Handy und Basisstation. Beide haben sehr spezifische Anteile am hochfrequenten Elektrosmog. Deshalb sollte man sich über beide Anteile sehr unterschiedliche konstruktive Gedanken machen, wenn man der Meinung ist, dass hochfrequenter Elektrosmog schädigt. Ich versuche es für mich zumindest.

PS: Wieso eigentlich "Nein" zum hochfrequenten Elektrosmog!
Was ist mit niederfrequentem "Elektrosmog"?

Hmm, da haben Sie sogar die Frage an den Richtigen gestellt, weil ich diesen Teil des Satzes benutze. Ob er auch bei Diagnose-funk.org so benutzt wurde, kann ich jetzt nicht nachprüfen. Ich bitte um Entschuldigung für diesen Lapsus. Gehen Sie bitte davon aus, dass zumindest ich hinter der Gleichsetzung "hochfrequenter Elektrosmog hat eine schädigende Wirkung" stehe.

Meine Antwort auf Ihr "was ist mit dem niederfrequentem "Elektrosmog"? möchte ich nur wie folgt beantworten: das ist eine andere Baustelle. Lassen Sie uns die Sache bitte nicht noch weiter komplizieren.

Wenn es jemanden zu überzeugen gäbe, dann wäre es der Durchschnittsbürger, der täglich mit dem Handy telefonieren will.

Stimmt und den meine ich auch, denn die größte Teilmenge der Befürworter sind doch die Nutzer. Sprechen Sie weiter im Konjunktiv oder ziehen Sie mit?

Wieviele Millionen Handynutzer gibt es mittlerweile in Deutschland? Ich hab gerade keine Zahlen, aber da sehe ich schwarz. Ich fürchte, das Thema ist tatsächlich "durch"

Und nur weil Sie das Thema für "durch" halten schießen Sie aus Langweile auf alles, was sich immer noch nicht mit dem Ist-Zustand zufrieden geben will und sich ernsthaft Sorgen um die Gesundheit unserer Gesellschaft macht?

Der für mich bitterste Schützengraben (hoffentlich merken die das) ist mir gestern unter Beschuß von Minister Gabriel geraten: Gedächtniszitat aus dem ZDF-Interview am 17.6.08: "....wer die Sendemasten bekämpft, ist nicht ganz ernst zu nehmen...."

Wenn er das so gesagt hat, muss man vor dem Hintergrund von Millionen begeisterten Handytelefonierern einsehen: Er hat recht!

Wie war das noch mit den Millionen Fliegen, die sich nicht irren?

Das ist die ungeschminkte Wahrheit - vor allem, wenn Sendemastgegner mit dem Handy zur Demo rufen, bzw. mit dem Handy bei mir anrufen um Tipps zu bekommen, wie man am besten gegen Masten "kämpft". Auch dann noch, wenn einer der "Führungselite" gerade "dabei ist" sein Handy abzumelden.

Es ist gewiß ein Körnchen Wahrheit drin, aber stilisieren Sie das doch bitte nicht zum Allgemeinzustand der Kritiker hoch.
Und jetzt nöchte ich eignetlichwiede zu konstruktiver Arbeit zurückkehren.

mfg. GK

Tags:
, Verdrehung


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