Firstenberg-5G-Appell: Teilnehmerentwicklung (Stand: 10.11.19) (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 10.11.2019, 21:59 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 53 Min.) @ H. Lamarr

Am 17. September 2019 jährte sich in aller Stille der Firstenberg-Appell zum ersten Mal. Die Anzahl der Mitzeichner schwillt zwar weiter an und doch ist aus diesem Appell die Luft genauso draußen wie aus der verpufften Neuauflage des Freiburger Appells von 2012. Die beiden Appelle haben zwei Gemeinsamkeiten: a) da sie unbefristet sind ist ein absehbares Ende (Zielerreichung) nicht in Sicht und b) gibt es keine verbindliche Aussage darüber, was mit den gesammelten Mitzeichnungen überhaupt geschehen soll. Beides ist für die Appelle Gift. Dass diese dennoch weiter vor sich hin plätschern hat mutmaßlich den Grund, dass es den Initiatoren allein auf die Kontaktdaten der Mitzeichner ankommt, eine Zielerreichung daher unbedeutend ist.

Wie dem auch sei, mir ist im Laufe des Jahres die zeitnahe Verfolgung des endlosen Firstenberg-Appells so langweilig geworden, dass ich dieses Projekt aufgebe und bestenfalls noch sporadisch neue Zahlen in die Grafik übernehme. Für heute noch einmal eine bis auf weiteres letzte Aktualisierung: Der Appell hat vom 17. September 2018 bis 10. November 2019 in 208 Ländern der Erde (so viele gibt es gar nicht) 176'390 Mitzeichner gefunden. Ob die Zahlen stimmen entzieht sich jeder Kontrolle und wer die Mitzeichnungen einmal in Empfang nehmen soll weiß wahrscheinlich noch nicht einmal Firstenberg selbst.

Dies erinnert an das unrühmliche Ende des ersten Freiburger Appells, dessen Unterschriftenlisten zuletzt wie sauer Bier hin und her geschoben wurden, bis sie schließlich auf CD gebrannt im Juli 2005 an die WHO nach Genf verschickt wurden – wo die CD dem Vernehmen nach die Karriere eines Bierdeckels einschlug :-). Auf jeden Fall gab es seither kein noch so kleines Lebenszeichen des Appells mehr, der einst die kleine Welt der Mobilfunkgegner so heftig erschüttert hatte. Außerhalb der Szene wurde das Beben nicht wahrgenommen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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