Firstenberg-5G-Appell: neuer Stand überfällig (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 04.01.2019, 16:48 (vor 944 Tagen) @ H. Lamarr

Dem Firstenberg-Appell geht langsam aber sicher die Luft aus.
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Dem Firstenberg-Appell geht die Luft offensichtlich nicht langsam aus, sondern schnell. Heute ist es 30 Tage her, seitdem Firstenberg den jüngsten Stand meldete. Um einen nennenswerten Zuwachs melden zu können, muss er zunehmend länger warten. Dieser Stagnationseffekt ist von anderen Petitionen der Anti-Mobilfunk-Szene bekannt: Ist das Potenzial der etablierten Anti-Mobilfunk-Szeneteilnehmer ausgeschöpft, brechen die Zuwachsraten drastisch ein, weil nur noch Laufkundschaft und Irrläufer unterzeichnen.

Firstenbergs 5G-Appell ist inhaltlich der übliche Stuss, im Gegensatz zu ähnlichen Aktionen der Szene jedoch auch technisch fragwürdig. Denn der 5G-Appell hätte schön transparent auf einer der gängigen Petitionsseiten im Internet untergebracht werden können, wo der Fortschritt in Echtzeit mitverfolgt werden kann. Doch Firstenberg kocht lieber sein eigenes Süppchen. Warum? Mein Favorit: Er bekommt auf diese Weise ohne Umwege einen Adressenpool von Leuten aus aller Welt zusammen, die eine Affinität zum Thema "Elektrosmog" haben. Solche zielgruppenspezifischen Adressen sind für Geschäftemacher und Graswurzelbewegungen bares Geld wert. Zusatzvorteil der privaten Appellsite: Es fehlt jegliche Manipulationskontrolle, seitenweise lassen sich aus Telefonbüchern beliebig viele Mitzeichner eintragen, ohne mühsam Fake-E-Mail-Adressen generieren zu müssen.

Doch Firstenberg muss über kurz oder lang neue Zahlen liefern, vermutlich wird er das in den kommenden sieben Tagen tun. Tut er es am 11. Januar, wird er schätzungsweise 33'000 Teilnehmer melden, der mittlere Zuwachs pro Tag wäre dann von 379 auf 170 abgerutscht.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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