Wovon reden wir eigentlich? (Allgemein)

charles ⌂ @, Samstag, 19.01.2008, 13:08 (vor 5488 Tagen) @ Doris

Hallo Doris,

durchschnittlich messe ich mit Breitband im *Spitzenwert* folgendes innerhalb von Wohnungen:

pro Sendemast max 200 uW/m2
(in städtische Gebiete unter Dachboden max 450 uW/m2)

Das Höchste was ich jemals gemessen habe, auf eine Dachterrasse, etwa 10 Meter vor eine Sender, war 30.000 uW/m2.

DECT Telefone und drahtlose Modems auf 1 Meter Abstand etwa 20.000 uW/m2.
Durch die Betonwand des Nachbarn max 200 uW/m2.

Nach meine Erfahrung bekommen Personen, wobei das Immunsystem noch teilweise in Ordnung ist, erst Probleme bei über 30.000 uW/m2.
Personen, wobei das Immunsystem geschädigt ist (durch irgendwelche Ursachen), können bei Expositionen von 200-2.000 uW/m2 Elektrosensible werden.

Und, Elektrosensible können schon bei Mengen von < 1 uW/m2 körperlich reagieren.

Aber dies gilt für Breitband Spitzenwert Messungen.

Neuerdings messe ich frequenzselektiv mit dem Spectran HF, und laut RMS.
Diese Werte sind niedriger als andere Spitzenwerte, aber konform Regeln.

In eine abgeschirmte Wohnung, wo breitbandig nur 2-4 uW/m2 gemessen wurde, auch von mir, habe ich aber 208 uW/m2 RMS gemessen.
Aber dies war alles zwischen 380 MHz (untere Limit der Antenne) und 6 GHz (obere Limit des Messgerätes).
(uW/m2 darf man zusammenzählen, mV/m muss man berechnen!)

Ich möchte dabei betonen das diese ganze Wellensalat auf ES zukommt, und Reaktionen auslösen kann.
Bedenke, das ES auf sehr winzige Elektrosmog reagieren kann, je biologisches Fenster.
Dazu kommen auch die NF Frequenzen (z.B. die 5-150 kHz)

Und bei Elektrosmog ist es UND, plus UND plus UND.

Lese auch mal meinen Beitrag UWB.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl


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