USA: Zweite 5G-Auktion enttäuscht (24 GHz & 28 GHz) (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 02.06.2019, 00:30 (vor 1818 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug aus heise online vom 30. Mai 2019:

US-Frequenzversteigerungen für 24 GHz und 28 GHz haben weniger eingebracht als erwartet. Das ist eine schlechte Nachricht für die Landbevölkerung.

Fast 6,000 Lizenzen für die Nutzung von Millimeterband-Frequenzen für 5G-Mobilfunk hat die US-Regulierungsbehörde FCC versteigert. Das hat gut 2,7 Milliarden US-Dollar (rund 2,4 Milliarden Euro) eingebracht, wie die Behörde Dienstagabend (Ortszeit) bekanntgegeben hat. Das Ergebnis liegt zwar deutlich über dem Mindestgebot von 334 Millionen Dollar, aber weit unter den Erwartungen.

Die Analysten der Firma Telecom Advisory Services hatten bis zu 28,6 Milliarden Dollar erwartet, mit einem "wahrscheinlicheren" Szenario von 14,5 Milliarden Dollar. Zehn Prozent des Erlöses sind für Subventionen reserviert, die den Breitbandausbau in ländlichen Regionen fördern sollen. Daher ist der geringe Erlös eine schlechte Nachricht für die Landbevölkerung der USA und die dort tätigen Unternehmen. Leistbarer Breitband-Zugang ist in ländlichen Gebieten der USA rar.
[...]
Für Dezember hat die FCC eine weitere 5G-Auktion angekündigt. Dann wird es um Frequenzen um 37 GHz, 39 GHz und 47 GHz gehen. Gemessen an der dabei verfügbaren Signalbreite von 3400 MHz wird es laut FCC die größte Frequenzauktion aller Zeiten der USA.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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