Reflex - mit 8-Hz-Modulationskomponente am Werk (Forschung)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 20.01.2010, 00:44 (vor 4293 Tagen) @ H. Lamarr

Die Grafik, mit der Sie sich auseinandersetzen, kommt von der Arbeitsgruppe Tauber. Da müsste man jetzt im Original der Studie nachsehen, ob die in Wirklichkeit nicht so selektiv gemessen haben, sondern dies nur in Prof. A.s Zusammenfassung so komprimiert dargestellt wurde.

Nein, im Original der Studie stehen exakt dieselben SAR-Werte wie in der Grafik, es wurden also keine Werte dazwischen mit untersucht. Hier der Wortlaut der zugehörigen Passage im Abschnitt 2.3.2 der Studie:

1800 MHz, continuous wave (C.W.) exposure, 24 hours, SAR=0.2 W/kg, 1.0 W/kg, 1.3 W/kg, 1.6 W/kg, 2.0 W/kg and 3.0 W/kg, compared with the corresponding sham exposed cells, incubator control cells and positive controls.

Beachtlich finde ich die unten angefügte Passage, die sich auf den Signalgenerator für die Befeldung bezieht. Denn hier tauchen schon im Jahr 2004 (da entstand das PDF zur Studie) die zwei Jahre später in Oberammergau zum Overkill erklärte 8-Hz-Modulationskomponente auf, derentwegen sogar das Bayerische Fernsehen aus Oberammergau eine Sondersendung über die 8-Hz-geplagten Bürger des Passionsspielorts brachte.

GSM-Basic: In addition to this basic GSM-217Hz TDMA frame, every 26th frame is idle, which adds an 8 Hz modulation component to the signal. The ratio between slot average SAR and time average SAR is 8.3.

Bei "Reflex" wurde u.a. auch mit diesem "GSM-Basic"-Signal befeldet. Ob sich ausgerechnet bei diesem Signal nun mehr tat als bei den anderen Befeldungsvarianten - oder womöglich sogar weniger - konnte ich auf die Schnelle in der über 250 Seiten umfassenden Dokumentation nicht finden. Eigentlich müssten ja sowieso "die Oberammergauer" danach forschen und entweder ein Fass aufmachen - oder ganz leise sein.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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