Kurswechsel bei Franz Prof. A. (Forschung)

H. Lamarr @, München, Freitag, 08.01.2010, 22:13 (vor 3627 Tagen) @ Doris

Als Schlussfolgerung seiner REFLEX-Erkenntnisse (bestätigt durch andere Labore) fordert Prof. A. eine Grenzwertsenkung zum Schutz der Bevölkerung. Zitat: Die Reduzierung der Grenzwerte um einen Faktor von bis zu einem Zehntausendstel kann ein erster und leicht zu erreichender Schritt sein, die Intensität der Strahlung den Bedingungen lebender Organismen anzupassen.

Oha, das ist neu! Da ist ein Kurswechsel erkennbar. Diese Forderung stellt Franz Prof. A. mWn zum ersten mal. Bisher hat er sich deutlich zurückhaltender ausgedrückt und gesagt, es müsse geprüft werden, ob die Reflex-Ergebnisse (Zelllinien) auch an lebenden Organismen beobachtet werden können. Erst wenn dies der Fall wäre, sähe es ziemlich trübe für die Mobilfunktechnik aus (Quelle).

Eine mögliche Ursache für den Sinneswandel von Prof. A. könnte so aussehen: Ursprünglich hatte der Verum-Geschäftsführer beim Reflex-Nachfolgeprojekt auf die Geldtöpfe der EU (7. Forschungsprogramm) spekuliert. Wäre es soweit gekommen, hätte er mit diesem Projekt die Reflex-Ergebnisse am lebenden Organismus möglicherweise bestätigen können. Die EU aber spielte nicht mit und verweigerte die Finanzierungshilfe. Prof. A. versucht jetzt die 4,5 Mio. Euro für das Projekt (Mophorad) durch Spenden und Zuwendungen zusammenzubekommen. Ein ungewisses Unterfangen, das dauern kann und dann ist das Projekt selbst auf weitere vier Jahre angesetzt. Franz Prof. A. ist mit 75 Jahren nun aber nicht mehr der Jüngste, denkbar also, dass er Gas gibt, auf das ungewisse Fortkommen von Mophorad pfeift und nun seine Grenzwertforderung mit dem begründet, was er in der Hand hat. Und das ist nun mal (nur) Reflex.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Prof. A., Finanzierung, Mophorad, Stiftung-Pandora, EU-Geld, Nachfolgeprojekt


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum