Aussage Prof. Käs auf einer Veranstaltung (Allgemein)

Doris @, Samstag, 21.06.2008, 15:58 (vor 5811 Tagen) @ H. Lamarr

Gut und richtig ist: Sie können sich rd. 2 1/2 Jahre lang Tag für Tag in 100 m Abstand zu einer städtischen Mobilfunk-Basisstation aufhalten. Ihr Kopf nimmt in dieser Zeit nicht mehr Energie auf wie bei einem einzigen 45-Minuten-Gespräch mit einem schon ziemlich strahlungsarmen Handy!

Prof. Käs scheint ebenfalls mit dieser Aussage zu argumentieren.

Teisendorf. Ein zweiminütiges Handygespräch verursache eine höhere Strahlenbelastung als ein Mobilfunkmasten in 200 Metern Entfernung das ganze Jahr hindurch. Das betonte Professor Günter Käs, der beim Marktgemeinderat über die Mobilfunksituation in Teisendorf referierte.

Und der darf auch so was sagen, ohne öffentlich zerrissen zu werden. Eine ähnliche Aussage aus dem Mund von Prof. Lerchl steigerte dessen Symphathie nun gar nicht. ;-)

Der beste Ort für einen Mobilfunksendemast sei eigentlich die Schule, da der Mast seitlich abstrahle. Die Kinder würden wie unter einer schützenden Glocke sitzen, sagte Professor Käs. Auslöser der aktuellen Diskussion über die Mobilfunksituation in Teisendorf war die Anfrage des Betreibers O² aus dem Jahr 2007, in Mehring eine Mobilfunkstation zu errichten. Mehringer Bürger hatten daraufhin eine Bürger­initiative ins Leben gerufen (wir berichteten).

Das ist doch schon der Rrof. Käs, der auch in dem Beitrag aus Oberammergau mit dabei war? Mir ist zu ihm nur der Verriss damals im RDW Forum noch in Erinnerung. Aber das was ich so lese, scheint doch eine realistische Einschätzung der Situation zu sein. Das mit BMW scheint noch nicht bis zu ihm durchgedrungen zu sein, da solltet Ihr vielleicht auch mal eine Rundmail starten :-D .

Eines ist mir neu und ich hoffe, es kann sich jemand Kompetenter dazu äußern.

Auch durch intelligente Technik lasse sich einiges richten. So gebe es Handys, deren Abstrahlung des Signals zu 90 Prozent vom Kopf weg erfolgt und nur 10 Prozent zum Kopf geht

Ich habe diesen Beitrag vor Tagen auf der Bürgerwelle Seite gelesen, dort war er eingestellt. Prof. Käs plädiert ja für mehr Sender.

Bei den Mobilfunksendern sei es besser, statt eines einzigen Senders mit entsprechend großer Leistung mehrere Sender mit jeweils kleiner Leistung zu installieren, da hier die Leistungsverteilung wesentlich homogener erfolge, betonte Professor Käs,

Dies sieht dieser Aufklärer wiederum anders. Der Beitrag über die Veranstaltung, auf der RA Sommer diese Aussage machte, war am selben Tag bei der Bürgerwelle eingestellt.

Der geplante Mast sieht zwar bedrohlich aus, ist aber weitaus harmloser als viele kleine Masten."

Da darf man sich als Laie, der sich informieren will, die Antwort raussuchen, die einem am besten gefällt.

Tags:
Käs, Handy, Immissionsminimierung, Teisendorf, Mehring


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