Kommerziell interessierte Mobilfunkgegner und deren Vereine (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 10.04.2018, 09:40 (vor 13 Tagen) @ spatenpauli

III. Forderungen
Autoren und Kompetenzinitiative e. V. hegen bei diesem Sachstand die Erwartung, dass die Bundesregierung
- mindestens wie Frankreich Vorsorge- und Schutzmaßnahmen erlässt
- Meldestellen für Mobilfunknebenwirkungen’ (Ärztekammer Baden-Württemberg) einrichtet
- den 7. Zweijahresbericht 2017 sowie ihre Folgeberichte mit Rücksicht auf die wissenschaftliche Korrektheit in der angeführten Weise klarstellt, insbesondere

1. die uneingeschränkte Behauptung, es gebe „nicht thermische Wirkungen erst oberhalb der Grenzwerte“, nicht weiter verwendet,
2. den Begriff der (Gesundheits-)Schädlichkeit unter Einbeziehung von Stress an § 3 BImSchG ausrichtet,
3. den überholten und schädlichen Verweis auf das factsheet No 296 der WHO durch den Verweis auf moderne und medizinisch anerkannte Behandlungskonzepte ersetzt und
4. dazu mobilfunkfreie oder –reduzierte Zonen und Räume für Elektrohypersensible entsprechend dem Votum des Europarats von 2011 fördert bzw. einzurichten befürwortet sowie
5. künftig einen Sicherheitsfaktor für die Festsetzung von Grenzwerten – mindestens in Vorsorgewerten für Wohngebiete – von 1000 (statt 50) ansetzt.

Autoren:
Prof. Dr. med. Karl Hecht (geb. 1924)
Prof. Dr. med. Franz Adlkofer (geb. 1935)
Prof. Dr. phil. Karl Richter (geb. 1936)
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Buchner (geb. 1941)
Dr. rer. nat. Ulrich Warnke (geb.1945)

Prof. Dr. theol. Werner Thiede,
Prof. Dr. rer. nat. Mario Babilon

Und hier die Vereine, die dass auch noch unterstützt/mitunterzeichnet

Arbeitskreis Elektro-Biologie e. V.(AEB)
Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e.V.
Bürgerwelle e.V., Schutz von Mensch und Umwelt
Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie e.V. (DGUHT)
Deutscher Naturheilbund e.V.
Diagnose-Funk e.V., Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung e.V.
Europäische Akademie für Umweltmedizin / European Academy for Environmental Medicine (EUROPAEM) e.V.
Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN
Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin e. V. (IGUMED)
Naturschutzinitiative e.V. (NI), Verein zum Schutz von Landschaften, Wäldern, Wildtieren und Lebensräumen
Ökologischer Ärztebund e.V.
Stiftung Pandora, für unabhängige Forschung
Stiftung für Kinder
Verband Baubiologie e.V.
Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e.V.
Verein für Naturschutz und Gesundheit südlicher Odenwald e.V. (Lothar Moll)
Verein zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter e.V. (VHUE)
Verein Weisse Zone Rhön e.V.

Kommentar: Eine Vielzahl von Vereinen, die die KO-Ini da noch unterstützen. Macht vielleicht bei manch einem Laien noch Eindruck. Ich erkenne dabei nur immer die gleichen Akteure, die in unterschiedlichen Vereinen aktiv sind. Eine Riege alter Männer schläft Alarm um kommerziellen Interessen zu wahren.

Auffällig ist, dass der BUND/BUND-Naturschutz nicht mehr als Unterstützer/Mitzeichner im neuen Machwerk der KO-Ini auftaucht. Und es ist bezeichnend, dass der Ex-Tabaklobbyist Dr. Franz Adlkofer aus den oben angeführten Vereinspool nicht mal die 6000,- Euro für Dariusz Leszczynski zusammen bekam und er einen Spendenaufruf veröffentlichte. Dabei lediglich durch den Elektrosmog-Report unterstützt wurde.

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