Von der Täuschung hin zur Realität (Allgemein)

KlaKla, Freitag, 03.07.2015, 10:04 (vor 1511 Tagen) @ WindLicht

Vielleicht, weil viele aufgegeben haben und irgendwann begonnen haben, das zu glauben, was sie ja eigentlich am liebsten glauben würden, nämlich, keine Bedenken mehr gegenüber der Mobilfunkstrahlen zu haben? Wie eine Art Wunschdenken. Da es immer Scharlatane geben wird, kamen diese den Menschen gerade gelegen: sie "durften" sich endlich in Sicherheit wiegen und den Mobilfunkbetreibern glauben schenken. Doch auch bei denen gibt es sie, die Scharlatane, das sollte man nicht vergessen!

Ich denke, es sind die vielen Widersprüche in die sich die Frontkämpfer verstrickt haben. Seit ca. 2005 ist es mir ersichtlich, dass Nutznießer die Szene dominieren. Statt zu kooperieren und einen gemeinsamen Nenner zu finden, hat man versucht die Führungsrolle zu übernehmen. Die Bürgerwelle war schrill und nicht mehr Wandlungsfähig. Damit konnte man keinen politischen Einfluss gewinnen, was jedoch der bekundete Ansatz von Uwe Dinger* Diagnose-Funk war. Man wollte seriös auftreten, Laien einheitliche Information und Forderungen servieren. Davon profitieren die Nutznießer.

Wie sogenannte Frontleute mit anders denkenden pflegen umzugehen, wird u.a. hier ersichtlich. Statt in den Dialog zu gehen wird aufs übelste Rufschädigung betrieben, siehe Diagnose-Funk, Jörn Gutbier oder
Kompetenzinitiative (KO-Ini) Dr. Karl Richter.

Die Selbstkontrolle versagt, weil diese Frontleute befangen sind. Da fehlt es mMn nicht nur am Dialog sondern auch am Personal (Kontrolle). Beiräte in derartigen Laienorganisationen so habe ich gelernt, sind Staffage. Damit kokettiert der, der selbst keine Kompetenz vorzuweisen hat, aber mitreden will (Stichwort: Interdisziplinär).

Bis heute fehlt der Nachweis, dass Mobilfunkstrahlung unterhalb der Grenzwerte unter realistischen Bedingungen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Teils aus kommerziellen Überlegungen heraus wird von Mobilfunkgegnern gerne der zweite vor dem ersten Schritt gemacht. Mit im Boot Umweltverbände wie der BUND oder BUND-Naturschutz.

* Uwe Dinger: Bei einer weitergehenden Vernetzung und Organisation braucht es eine klare Trennung zwischen dem "Kampf" gegen einzelne Antennenprojekte und übergeordneten Zielen (wie z.B. Grenzwertfrage). Bestehende Strukturen, Persönlichkeiten, Webseiten die die bisherigen "Leistungs- und Informationsträger" waren, werden dies auch künftig sein. Es braucht entsprechende Koordination, Zielsetzung, Organisation und Engagement der richtigen Leute(Initiativkomitee der entsprechenden "Fachkräfte").

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Filz, Ziel, Schweigen, Totalitär, Allianz, Netzwerk, Trugschluss, Intransparenz, Widerspruch, Realos, Monokultur, Mitreden, Selbstkontrolle


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