Ombudsmann vs. Mobilfunkgegner: harter Kontrast (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 21.01.2015, 12:53 (vor 2471 Tagen) @ Alexander Lerchl

Der Schlussbericht, den die Ombudsstelle am 18.12.2014 Hans-U. Jakob anlässlich dessen Beschwerde mitteilte, liegt jetzt im Volltext für jedermann zugänglich vor.

Ein vorbildlich sachorientierte und vor allem schnelle Antwort!

Die in Anti-Mobilfunk-Vereinen organisierten Instant- und Pseudoexperten der Szene sind bekanntermaßen alles fachliche Laien wie Drucker, Germanist, Elektriker, Architekt, Heilpraktiker, Hartz-IV-Kandidat, Literaturprofessor, Stewardess, Landarzt, Tabaklobbyist oder Fluglotsenassistentin. Dennoch verbreiten sie mit einer Inbrunst die Botschaft "Mobilfunk macht krank", als wüssten sie, wovon sie reden. Diese krasse Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten ist typisch für alle Frontleute der Anti-Mobilfunk-Szene, zugleich eine ihrer größten Schwächen und wahrscheinlich auch Hauptgrund für den Zerfall der Szene.

Ich empfinde es daher als erfrischend, wenn der Ombudsmann der SRG sich nicht auch noch aufspielt, sondern schreibt:

Selbstverständlich ist die Ombudsstelle nicht in der Lage, die wissenschaftlich um­strittene Frage nach möglichen subjektiven Symptomen bei Anwesenheit von hoch­frequenten Feldern zu beantworten. Sie kann auch nicht darüber entscheiden, ob sich die deutsche oder die österreichische Fachkommission näher an der Wahrheit befindet. Ihr fehlen sowohl die rechtlichen wie auch die fachlichen Kompetenzen. Die Ombudsstelle hat lediglich zu beurteilen, ob das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt wurde oder nicht. In anderen Worten, ob sich das Publikum auf Grund der Sendung über das behandelte Thema eine eigene Meinung bilden konnte.

Der Kontrast zu den von unerträglicher Selbstgewissheit gepeinigten Wichtigtuern der Anti-Mobilfunk-Szene ist hart.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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