Studienlage zu Symptomen (Medien)

Dr. Ratto, Donnerstag, 04.12.2014, 10:45 (vor 2431 Tagen) @ charles

Leider gibt es hierzu bis heute noch immer keine einzige seriöse Studie, die die *Schädlichkeit* von diesen Symptome untersucht, und dessen Grad von Schädlichkeit benennt.
So eine Studie soll nicht von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren oder Physikern, sondern von Ärtze unternommen werden.
Manm braucht sogar im Anfang keine Probanden an Expositionen aus zu setzen.

Bestimmt werden soll wann ist Schlaflosigkeit schädlich? Ab wieviele Stunden pro Nacht?
Wann sind chronische Kopfschmerzen schädlich?
Wann Magen- und Darm Beschwerden?
Wann Herzrhytmusstörungen?
Etc.

Doch, das gibt es alles, von Medizinern durchgeführt und völlig unabhängig von elektromagnetischen Feldern und auch von Baubiologen und selbsternannten Therapeuten.

Die individuellen Schlafbedürfnisse, was die Schlafdauer betrifft, sind sehr unterschiedlich, deswegen kann Schlafdauer allein nicht als Kriterium für Schlaflosigkeit dienen. Die Schlafqualität wird nicht nach Stunden bewertet, sondern mit einem international überprüften Fragebogen, dem Pittsburgh Schlafqualitätsindex (PSQI). Dieser berücksichtigt nicht nur die Schlafdauer, sondern auch das Einschlafen, Durchschlafen, Aufwachen zwischendurch und Müdigkeit am nächsten Tag. Wer in diesem Fragebogen mehr als 5 von 21 Punkten erreicht, hat einen gestörten Schlaf.

Kopfschmerzen werden nach der "International Classification of Headache Disorders" bewertet (ICHD-II). Auch hierzu haben Ärzte entsprechende Fragebögen entwickelt, die nicht nur die Häufigkeit und Dauer, sondern auch die Art des Schmerzes bewerten.

Auch für andere gesundheitliche Probleme gibt es quantitative Diagnosemethoden, die es dem Arzt ermöglichen leichte Befindlichkeitsstörungen von schwerwiegenden Beschwerden und Erkrankungen zu unterscheiden.

Tags:
Befindlichkeitsstörung, Studie, Schlaf, Pittsburgh


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