Freiburger Appell 2.0 auch für Hinz & Kunz offen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 05.07.2014, 01:12 (vor 1966 Tagen) @ H. Lamarr

Denn wie in der Anti-Mobilfunkszene leider üblich, ist auch dieser neue Ärzteappell widersprüchlich, es lässt sich nicht ausmachen, ob er sich nun an die Bevölkerung richtet oder an Ärzte. Möglicherweise steckt da sogar Absicht dahinter, um später mehr Zuspruch vorzeigen zu können.

Am 30. Juni 2014 verkündet der Verein für Elektrosensible, München:

Die Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie bietet Ärzten die Möglichkeit sich am aktuellen Ärzteappell zu beteiligen. Engagierte Menschen mit anderen Berufen können sich ebenfalls mit ihrem Eintrag beteiligen ...

[Hinweis: Der zitierte Text ist die geänderte Fassung vom 4. Juli 2014, die momentan allerdings so nur in der Rubrik "Letzte Nachrichten" der Website zu lesen ist.]

Ich werte den Aufruf als Zeichen, dass der Appell bei Ärzten nicht genug Anklang findet, um beeindrucktende Teilnehmerzahlen vorweisen zu können. Gemäß Statista wurden 2013 in Deutschland 357'200 berufstätige Ärzte gezählt, den "alten" Freiburger Appell von 2002 sollen weltweit jedoch nur rund 1000 Ärzte unterzeichnet haben. Gut möglich, dass die eher bescheidene Teilnahme der Ärzte damals wie heute dadurch kaschiert werden soll, dass auch Alfred und Eva oder Hinz und Kunz den Appell mit tragen dürfen, um Masse zu gewinnen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Warnke, Braun von Gladiss, Werbung, Richter, Appell, Buchner, Ko-Ini, Kern, Mediziner, Alternativmedizin, Quacksalber, Aerzteappell, Wiederholung


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